Samstag, 1. November 2014MEZ14:17 Uhr

Kulturpresseschau

weitere Beiträge

Fazit

Elaine SturtevantDie Crazy Cat ihrer Generation
Die Künstlerin Elaine Sturtevant posiert am 04.06.2011 in Venedig bei der Eröffnung der 54.Kunstbiennale Venedig vor der Preisverleihung für die Fotografen.

Das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt zeigt das grafische Werk Elaine Sturtevants - einschließlich 80 bisher noch nicht veröffentlichter Zeichnungen. Für Kurator Mario Kramer war die Künstlerin ein Augenöffner.Mehr

Goethe 2.0Das Leben eines Universalgenies digital
Auf dem Bild "Goethe in der römischen Campagna" von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein liegt Goethe hingebettet vor einer italienischen Landschaft

Es ist eines der größten geisteswissenschaftlichen Forschungsprogramme der Bundesrepublik: "Propyläen. Forschungsplattform zu Goethes Biographica", nennt es sich. Wird der moderne Mensch den alten Dichter durch die digitalen Medien besser verstehen? Mehr

Filme der WocheSolidarität in den 80ern und heute
Die belgischen Brüder Jean-Pierre (l) and Luc Dardenne (r) bei der Vorstellung ihres Films "Zwei Tage, eine Nacht" beim Valladolid International Film Festival in Spanien, aufgenommen am 18.10.2014

Engagement, Kooperation und Mitgefühl auf der Leinwand: Das mitreißende britische Sozialdrama "Pride" punktet mit Spaß und Pointen; "Zwei Tage, eine Nacht" der Gebrüder Dardenne zeigt den Kampf einer Angeschlagenen in einem Klima sozialer Kälte.Mehr

weitere Beiträge

Fazit / Archiv | Beitrag vom 13.09.2012

Abschied eines Mobbing-Opfers

Dokumentarfilmer Ulf Eberle über seinen Film "Lucas' letzter Brief"

Große Pause auf einem Schulhof
Große Pause auf einem Schulhof (AP)

Ein 16-jähriger Schüler wird ständig verspottet, bedroht und attackiert. Vor einem misslungenen Selbstmordversuch schreibt er über das Mobbing - später tötet er sich tatsächlich. Ulf Eberle hat für den Dokumentarfilm "Lucas' letzter Brief" Spuren gesucht.

"Er wollte eigentlich ein problemloses Kind sein, ein Kind, das keine Probleme macht, das keine Sorgen macht" - doch Lucas fand keinen Ausweg mehr, sich gegen den Hass zu wehren, der ihm in der Schule entgegenschlug. Seinen Eltern öffnete er sich nur selten, und auf ihrer Seite gab es nur wenig Problembewusstsein. Auch die Schule schien nichts bemerkt zu haben. "Ein großes Klima der Sprachlosigkeit" hat Ulf Eberle an Lucas' ehemaliger Realschule im Kölner Umland entdeckt. Besonders perfide wurde der zwei Meter große, schwere und grobmotorische Junge im Internet gemobbt - nach dem Motto: "Sogar zum Selbstmord bist du zu blöd." Ein Irrtum.

Das vollständige Gespräch mit Ulf Eberle können Sie mindestens bis zum 13. Februar 2013 in unserem Audio-on-Demand-Angebot als MP3-Audio hören.