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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 14.05.2010

100 Jahre Freud und Leid

Der Kiezverein FC St. Pauli

Von Ulf Damman

Fan des FC St. Pauli (AP)
Fan des FC St. Pauli (AP)

Der FC St. Pauli ist nicht unbedingt der Champagner-Verein. Dagegen sprechen der Stadtteil, die Fans und auch die Fieberkurve seines fußballerischen Vermögens. Ganz oben stand der Kiez-Club nie, auch wenn er sich 2002 nach einem überraschenden Sieg gegen die übermächtigen Bayern zum "Weltpokalsiegerbesieger" ausrief.

"Pauli" war damals Tabellenletzter der 1. Bundesliga und spielte wie eh und je in Hamburg nur die zweite Geige gegen den noblen HSV. In der 1. Liga hielt sich der Verein übrigens nie lange, krebste meist in der 2. oder gar 3. Liga herum. Das tat der Begeisterung der Fans im "Freudenhaus der Bundesliga", wie Sportreporter Jörg Wontorra das Millerntor-Stadion nannte, allerdings nie einen Abbruch. Denn der FC St.Pauli - das ist mehr als nur Fußball.

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