Thema / Archiv /

100 Jahre Frauentag

Reihe im Radiofeuilleton am 8. März

Wie weit sind sie gekommen mit der Emanzipation
Wie weit sind sie gekommen mit der Emanzipation (picture alliance / dpa)

Vor hundert Jahren wurde das erste Mal der Internationale Frauentag begangen. Nach Jahrzehnten des Kampfes um mehr Gleichberechtigung, nach Frauenpower und Pille, nach Quotendebatte und Minirock: Wo stehen die Frauen heute?

Wie weit sind sie gekommen mit der Emanzipation? Und was bleibt noch zu wünschen übrig? Dazu haben wir zwölf Frauen des öffentlichen Lebens gefragt, was Gleichberechtigung für sie persönlich bedeutet, und was Ihnen noch fehlt zum Frauenglück.

Die ehemalige Grünen- Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt vor Beginn der Fraktionssitzung der Grünen in Berlin.Die ehemalige Grünen- Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt vor Beginn der Fraktionssitzung der Grünen in Berlin. (AP) Katrin Göring-Eckardt
Politikerin der Grünen und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages:





"Mischung ist gut für den Erfolg in der Politik"

Regine Sixt
Managerin Mietwagenunternehmen Sixt und Gründerin der Sixt Kinderhilfe:

"Ich sage immer, dass ich emanzipiert bin, ohne eine Emanze zu sein"

Die frühere SPD-Justizsenatorin in Hamburg und Berlin, Lore Maria Peschel-Gutzeit (SPD)Die frühere SPD-Justizsenatorin in Hamburg und Berlin, Lore Maria Peschel-Gutzeit (SPD) (AP) Lore Maria Peschel-Gutzeit
Juristin und Hamburger SPD-Justizsenatorin a.D.:






"Emanzipation bedeutet für mich die vollendete Gleichberechtigung beider Geschlechter"

Sibylle Plogstedt
Publizistin und Gründerin der feministischen Frauenzeitschrift "Courage":

"Es müssen auch Männer Frauen lieben können, die über ihnen hierarchisch stehen"

Judith Rakers
Moderatorin:

"Wenn man bedenkt, dass es vor 35 Jahren noch eine gesetzlich vorgeschriebene Aufgabenverteilung in der Ehe gab, dann haben wir historisch gesehen in sehr kurzer Zeit sehr viel erreicht"

Ines Pohl
Chefredakteurin der Tageszeitung "taz":

"Frauenemanzipation muss für mich immer weltweit gedacht werden"

Hatice AkyünHatice Akyün (André Rival) Hatice Akyün
Autorin und Kolumnistin:







"Frauenemanzipation bedeutet für mich, dass ich als Muslimin selbst entscheide, ob ich ein Kopftuch tragen möchte oder nicht"

Margot Käßmann, Landesbischöfin von Hannover, spricht auf dem LänderFORUM NRWMargot Käßmann, (Deutschlandradio / Bettina Straub) Margot Käßmann,
Theologin und ehem. Bischöfin und Vorsitzende der EKD:








"Für viele Frauen ist es immer noch nicht möglich, ihre gute Ausbildung umzusetzen, wenn sie Kinder bekommen"

Gerlinde Unverzagt
Journalistin und Autorin:

"Frauenemanzipation bedeutet für mich, nichts deshalb machen zu müssen, weil ich eine Frau bin"

Bettina Röhl
Publizistin:

"Ich wünsche mir mehr Entspannung in der Emanzipationsfrage"

Layla Al-Zubaidi
Büroleiterin der Heinrich-Böll-Stiftung Beirut:

"Ich wünsche mir, dass wir Frauen solidarischer miteinander sind und dass wir uns nicht trennen lassen durch Religion, Hautfarbe oder andere Differenzen"

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Thema

Bildung12 Jahre Schule so gut wie 13

 Die Debatte um das "Turbo"-Abitur reißt nicht ab.

Schüler sind nach 12 Jahren Schule genauso fit fürs Studium wie nach 13, sagt die Bildungsforscherinnen Isabell van Ackeren. Eine Studie, die sie mit Kolleginnen durchgeführt hatte, zeige auch bei der Persönlichkeitsentwicklung keine Unterschiede.

Vinyl "Am Tresen wird über Platten gesprochen"

Eine Schallplatte wird in einem Musikfachgeschäft in Hannover (Niedersachsen) auf einem Plattenspieler abgespielt. 

Für Musikfans, kleine Labels und Plattenläden ist der "RSD", der ursprünglich aus den USA kommt, ein Fest. Limitierte Schallplatten werden in mehr als 300 Stores verkauft und Bands spielen live. Ein richtiger "Vinyl-Feiertag".

Präsidentschaftswahl"Das algerische Volk ist einfach müde"

Der algerische Schriftsteller Yasmina Khadra, Oktober 2013 auf der Frankfurter Buchmesse

Die Menschen seien gelähmt von ihrer Angst vor Gewalt, sagt der Schriftsteller Yasmina Khadra über die Lage in seiner Heimat Algerien. So fehle es an Kräften, die das Regime um Präsident Abdelaziz Bouteflika verjagen könnten.