Mittwoch, 17. September 2014MESZ09:36 Uhr

Thema

Karl der GroßeKunstsinniger Barbar
Eine Figur Karls des Großen steht am 16.06.2014 in Aachen (Nordrhein-Westfalen) im Centre Charlemagne. Die Ausstellung "Karl der Große, Macht, Kunst, Schätze" ist vom 20.06.2014 bis zum 21.09.2014 in Aachen zu sehen. 

Er war einer der Gründungsväter Europas: Karl der Große hat die karolingische Renaissance eingeleitet. Eigentlich sei es ihm aber nur um die Legitimierung seiner Macht gegangen, meint Kunsthistoriker Michael Imhof. Mehr

DDR-GeschichteSieg über den Ort des Grauens
Der ehemalige politische Gefangene Gilbert Furian in einer Gefängniszelle der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus vom Verein Menschenrechtszentrum in Cottbus (Brandenburg).

Weil er in der DDR Interviews mit Punks publizierte, kam Gilbert Furian in den Cottbuser Knast. In der heutigen Gedenkstätte wird er nun in der Oper "Fidelio" mitsingen - um einen "großen Rucksack Bitterkeit" erleichtert.Mehr

Agenturfotos"Das ist sicher ein Aufbruch"
Sheryl Sandberg, Geschäftsführerin des US-amerikanischen Internetkonzerns Facebook 

Die Karrierefrau, die am Schreibtisch sitzt, oder das schamlose Zeigen von Terroropfern in Afrika - Sheryl Sandberg von Facebook und Pam Grossman von der Bildagentur Getty Image wollen solchen Klischeefotos etwas entgegensetzen. Sie haben die Datenbank "Lean In Collection" gegründet. Mehr

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Thema / Archiv | Beitrag vom 08.03.2011

100 Jahre Frauentag

Reihe im Radiofeuilleton am 8. März

Wie weit sind sie gekommen mit der Emanzipation
Wie weit sind sie gekommen mit der Emanzipation (picture alliance / dpa)

Vor hundert Jahren wurde das erste Mal der Internationale Frauentag begangen. Nach Jahrzehnten des Kampfes um mehr Gleichberechtigung, nach Frauenpower und Pille, nach Quotendebatte und Minirock: Wo stehen die Frauen heute?

Wie weit sind sie gekommen mit der Emanzipation? Und was bleibt noch zu wünschen übrig? Dazu haben wir zwölf Frauen des öffentlichen Lebens gefragt, was Gleichberechtigung für sie persönlich bedeutet, und was Ihnen noch fehlt zum Frauenglück.

Die ehemalige Grünen- Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt vor Beginn der Fraktionssitzung der Grünen in Berlin.Die ehemalige Grünen- Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt vor Beginn der Fraktionssitzung der Grünen in Berlin. (AP) Katrin Göring-Eckardt
Politikerin der Grünen und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages:





"Mischung ist gut für den Erfolg in der Politik"

Regine Sixt
Managerin Mietwagenunternehmen Sixt und Gründerin der Sixt Kinderhilfe:

"Ich sage immer, dass ich emanzipiert bin, ohne eine Emanze zu sein"

Die frühere SPD-Justizsenatorin in Hamburg und Berlin, Lore Maria Peschel-Gutzeit (SPD)Die frühere SPD-Justizsenatorin in Hamburg und Berlin, Lore Maria Peschel-Gutzeit (SPD) (AP) Lore Maria Peschel-Gutzeit
Juristin und Hamburger SPD-Justizsenatorin a.D.:






"Emanzipation bedeutet für mich die vollendete Gleichberechtigung beider Geschlechter"

Sibylle Plogstedt
Publizistin und Gründerin der feministischen Frauenzeitschrift "Courage":

"Es müssen auch Männer Frauen lieben können, die über ihnen hierarchisch stehen"

Judith Rakers
Moderatorin:

"Wenn man bedenkt, dass es vor 35 Jahren noch eine gesetzlich vorgeschriebene Aufgabenverteilung in der Ehe gab, dann haben wir historisch gesehen in sehr kurzer Zeit sehr viel erreicht"

Ines Pohl
Chefredakteurin der Tageszeitung "taz":

"Frauenemanzipation muss für mich immer weltweit gedacht werden"

Hatice AkyünHatice Akyün (André Rival) Hatice Akyün
Autorin und Kolumnistin:







"Frauenemanzipation bedeutet für mich, dass ich als Muslimin selbst entscheide, ob ich ein Kopftuch tragen möchte oder nicht"

Margot Käßmann, Landesbischöfin von Hannover, spricht auf dem LänderFORUM NRWMargot Käßmann, (Deutschlandradio / Bettina Straub) Margot Käßmann,
Theologin und ehem. Bischöfin und Vorsitzende der EKD:








"Für viele Frauen ist es immer noch nicht möglich, ihre gute Ausbildung umzusetzen, wenn sie Kinder bekommen"

Gerlinde Unverzagt
Journalistin und Autorin:

"Frauenemanzipation bedeutet für mich, nichts deshalb machen zu müssen, weil ich eine Frau bin"

Bettina Röhl
Publizistin:

"Ich wünsche mir mehr Entspannung in der Emanzipationsfrage"

Layla Al-Zubaidi
Büroleiterin der Heinrich-Böll-Stiftung Beirut:

"Ich wünsche mir, dass wir Frauen solidarischer miteinander sind und dass wir uns nicht trennen lassen durch Religion, Hautfarbe oder andere Differenzen"