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Aus den Archiven / Archiv | Beitrag vom 05.08.2012

"Zwischen West und Ost"

Literatur im RIAS

Dorothea Westphal im Gespräch mit Hans-Georg Soldat

Das RIAS-Gebäude in den 1960er-Jahren (DRadio)
Das RIAS-Gebäude in den 1960er-Jahren (DRadio)

Am 12. April dieses Jahres starb der Literaturkritiker und Essayist Hans-Georg Soldat. Soldat war von 1967 bis 1994 Redakteur bei RIAS Berlin und leitete dort zuletzt die Literaturredaktion.

Von Haus aus eigentlich Physiker und Mathematiker, war der DDR-Flüchtling einer der profiliertesten Kämpfer gegen jede Form von Zensur, wobei er sich besonders für verfolgte Autoren aus dem anderen Teil Deutschlands einsetzte. Viele von ihnen bekam er vors Mikrofon, den anderen widmete er immer wieder Beiträge und Rezensionen.

Anlässlich seines Todes wiederholt "Aus den Archiven" ein Gespräch, das Hans-Georg Soldat 2006 mit Dorothea Westphal führte. Dort gab er freimütig Auskunft über seinen Werdegang, seine Erfahrungen mit der Stasi und die Schwierigkeiten beim Umgang mit Autoren. Zu Wort kommen außerdem: Lutz Rathenow, Stefan Heym, Robert Havemann, Monika Maron, Günter Kunert, Sarah Kirsch.

Aus den Archiven

RIAS 1973 Popmusik in der DDR
Die "Puhdys" während ihres Auftritts in der Hamburger "Fabrik". Am 10. November 1976 trat zum ersten Mal eine Rockband aus der DDR in einem westdeutschen "Rockschuppen" auf. Die "Puhdys" singen in deutscher Sprache und sind die absolute Top-Gruppe der DDR. (pichture alliance / Heidtmann)

In einer Sendung des RIAS-Jugendfunks vom 29.3.1973 beschreibt Hans-Günter Goldbeck-Löwe eine "neue Popmusik in der DDR", eine Musik, die vorsichtig einen eigenen Weg sucht. Mehr

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