Mittwoch, 22. Oktober 2014MESZ11:41 Uhr

Länderreport

AsylpolitikDen Notstand verwalten
Mehrere Flüchtlinge sitzen am 10.10.2014 in München (Bayern) auf dem Gelände der Bayernkaserne neben ihren Koffern auf dem Asphalt. Am Abend zuvor haben rund 150 Flüchtlinge für eine bessere Unterbringung demonstriert.

Die meisten Flüchtlinge in Deutschland kommen über Bayern. Hier fehlt es neben zumutbaren Unterkünften vor allem an Sozialarbeitern. Für Auffanglager, Kommunen, Schulen oder die Bundespolizei ist das ein kaum zu bewältigender Kraftakt. Mehr

BayernProteste gegen "Monstertrasse"
Ein Hochspannungsmast in Bayern

Sie haben Angst: Angst um ihre Gesundheit, dass ihre Häuser an Wert verlieren, dass ihre Heimat zerstört wird. Sie haben Bürgerinitiativen gegründet und protestieren gegen eine Stromtrasse, die quer durch Bayern gehen soll. Mehr

weitere Beiträge

Länderreport / Archiv | Beitrag vom 20.07.2012

Zwischen Stillstand und Neuanfang

Duisburg vor dem zweiten Jahrestag der Loveparade-Tragödie

Von Barbara Schmidt-Mattern

Menschen trauern am ersten Jahrestag an der Stelle des Loveparade-Unglücks in Duisburg.
Menschen trauern am ersten Jahrestag an der Stelle des Loveparade-Unglücks in Duisburg. (picture alliance / dpa / Oliver Berg)

In der kommenden Woche jährt sich die Tragödie von Duisburg zum zweiten Mal: Bei der Loveparade am 24. Juli 2010 kommt es zu einer Panik, im Gedränge werden Hunderte verletzt, 21 Menschen sterben.

Auf die Trauer folgte auch Wut und in diesem Jahr die Abwahl des damaligen Oberbürgermeisters Adolf Sauerland. Für manche Duisburger war dies psychologisch ein Schlussstrich, man will nun nicht mehr "nur" die Stadt der Katastrophe sein - juristisch und politisch bleibt allerdings viel zu klären.

Das Manuskript als PDF-Dokument und im barrierefreien Text-Format

Mehr zum Thema auf dradio.de:
Duisburger OB Sauerland muss Amt abgeben - Deutliche Mehrheit gegen den CDU-Politiker, (Dradio, Aktuell vom 13.2.2012)
Gedenkfeier für die Opfer der Loveparade - Ein Jahr nach der Katastrophe von Duisburg, (Dradio, Aktuell vom 24.7.2011)
Duisburg trauert um Loveparade-Opfer - Weniger Besucher als erwartet, (Dradio, Aktuell vom 31.7.2010)
Massenpanik auf der Loveparade - Technofest in Duisburg forderte mindestens 19 Tote, (Dradio, Aktuell vom 25.7.2010)