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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 20.07.2012

Zwischen Stillstand und Neuanfang

Duisburg vor dem zweiten Jahrestag der Loveparade-Tragödie

Von Barbara Schmidt-Mattern

Menschen trauern am ersten Jahrestag an der Stelle des Loveparade-Unglücks in Duisburg. (picture alliance / dpa / Oliver Berg)
Menschen trauern am ersten Jahrestag an der Stelle des Loveparade-Unglücks in Duisburg. (picture alliance / dpa / Oliver Berg)

In der kommenden Woche jährt sich die Tragödie von Duisburg zum zweiten Mal: Bei der Loveparade am 24. Juli 2010 kommt es zu einer Panik, im Gedränge werden Hunderte verletzt, 21 Menschen sterben.

Auf die Trauer folgte auch Wut und in diesem Jahr die Abwahl des damaligen Oberbürgermeisters Adolf Sauerland. Für manche Duisburger war dies psychologisch ein Schlussstrich, man will nun nicht mehr "nur" die Stadt der Katastrophe sein - juristisch und politisch bleibt allerdings viel zu klären.

Das Manuskript als PDF-Dokument und im barrierefreien Text-Format

Mehr zum Thema auf dradio.de:
Duisburger OB Sauerland muss Amt abgeben - Deutliche Mehrheit gegen den CDU-Politiker, (Dradio, Aktuell vom 13.2.2012)
Gedenkfeier für die Opfer der Loveparade - Ein Jahr nach der Katastrophe von Duisburg, (Dradio, Aktuell vom 24.7.2011)
Duisburg trauert um Loveparade-Opfer - Weniger Besucher als erwartet, (Dradio, Aktuell vom 31.7.2010)
Massenpanik auf der Loveparade - Technofest in Duisburg forderte mindestens 19 Tote, (Dradio, Aktuell vom 25.7.2010)

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