Montag, 24. November 2014MEZ21:18 Uhr

Länderreport

Endlager-SucheSchacht Konrad soll es richten
In Schacht Konrad in Salzgitter dürfen in rund 1200 Meter Tiefe 303 000 Kubikmeter Atommüll von geringer Wärmeentwicklung entsorgt werden. Es ist bislang das einzige Endlager in Deutschland.

Viel mehr radioaktiver Müll als prognostiziert muss in Deutschland entsorgt werden. Das würde eine größere Auslastung für das bisher einzige in Deutschland genehmigte Endlager bedeuten, das einstige Eisenerzbergwerk Konrad bei Salzgitter.Mehr

Baden-WürttembergStresstest für die CDU im Ländle
Die CDU-Politiker Thomas Strobl (l) und Guido Wolf stehen auf der Bühne einer CDU-Regionalkonferenz und blicken in die Kamera

Fast zwei Jahre vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg herrscht bei der CDU im Ländle bereits Wahlkampf. Eine Urabstimmung entscheidet über den Spitzenkandidaten. Es konkurrieren Parteichef Thomas Strobl und der Parlamentspräsident Guido Wolf.Mehr

Enteignete Kunst in OstdeutschlandWohin die Werke wandern
Im Schloss Burgk sind zahlreiche Möbel und andere Kulturgüter, über deren weitere Verwendung es Unklarheit gibt.

Bislang durften Kultureinrichtungen in den neuen Bundesländern Werke zeigen, die ihnen nicht gehörten. Die tatsächlichen Besitzer sind Privateigentümer, die zwischen 1945 und 1949 enteignet wurden. Diese Recht erlischt in wenigen Tagen - und dann?Mehr

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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 20.07.2012

Zwischen Stillstand und Neuanfang

Duisburg vor dem zweiten Jahrestag der Loveparade-Tragödie

Von Barbara Schmidt-Mattern

Menschen trauern am ersten Jahrestag an der Stelle des Loveparade-Unglücks in Duisburg.
Menschen trauern am ersten Jahrestag an der Stelle des Loveparade-Unglücks in Duisburg. (picture alliance / dpa / Oliver Berg)

In der kommenden Woche jährt sich die Tragödie von Duisburg zum zweiten Mal: Bei der Loveparade am 24. Juli 2010 kommt es zu einer Panik, im Gedränge werden Hunderte verletzt, 21 Menschen sterben.

Auf die Trauer folgte auch Wut und in diesem Jahr die Abwahl des damaligen Oberbürgermeisters Adolf Sauerland. Für manche Duisburger war dies psychologisch ein Schlussstrich, man will nun nicht mehr "nur" die Stadt der Katastrophe sein - juristisch und politisch bleibt allerdings viel zu klären.

Das Manuskript als PDF-Dokument und im barrierefreien Text-Format

Mehr zum Thema auf dradio.de:
Duisburger OB Sauerland muss Amt abgeben - Deutliche Mehrheit gegen den CDU-Politiker, (Dradio, Aktuell vom 13.2.2012)
Gedenkfeier für die Opfer der Loveparade - Ein Jahr nach der Katastrophe von Duisburg, (Dradio, Aktuell vom 24.7.2011)
Duisburg trauert um Loveparade-Opfer - Weniger Besucher als erwartet, (Dradio, Aktuell vom 31.7.2010)
Massenpanik auf der Loveparade - Technofest in Duisburg forderte mindestens 19 Tote, (Dradio, Aktuell vom 25.7.2010)