Donnerstag, 21. August 2014MESZ06:20 Uhr

Länderreport

NRWVerkehrspolitische Mahnmale
Die 700 Meter lange Leverkusener Rheinbrücke überspannt den Rhein auf der A1 zwischen Leverkusen-Wiesdorf und Köln-Merkenich. Die 1965 in den Dienst gestellt Brücke ist die meistbefahrene in Nordrhein-Westfalen und muss abgerissen werden.

Die Leverkusener Brücke ist die meist befahrene Autobahnbrücke der Republik - und so marode, dass schwere LKWs Fahrverbot haben. Der "Pannentunnel", eine Lärmschutzmaßnahme an der A1 auf Höhe von Köln-Lövenich, hat sich als komplette Fehlplanung entpuppt.Mehr

Schwäbisches TraditionsproduktDie Guten ins Töpfchen
Grüne Linsen

Linsen und Spätzle - das schwäbische Nationalgericht - war bis in die Mitte des 20. Jahrhunders ein nahrhaftes Arme-Leute-Essen. In einer russischen Saatgutbank ist die Linsensorte wieder aufgetaucht und erlebt nun eine Renaissance.Mehr

GlosseDie kleine Umtauschgeschichte
Eine Dresdner Familie tauschte am 01.07.1990 in einer Sparkasse in Dresden Ostmark gegen D-Mark. Am 01. Juli 1990 trat die Währungsunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR in Kraft. 

Als Genossenschaften hatten sich auch Banken über die gesamte DDR-Zeit hinweggerettet. Im Sommer 1989 wuchs ihnen auf einmal Bedeutung zu: Sie sollten helfen, die Währungsunion zu bewältigen. Mehr

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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 20.07.2012

Zwischen Stillstand und Neuanfang

Duisburg vor dem zweiten Jahrestag der Loveparade-Tragödie

Von Barbara Schmidt-Mattern

Menschen trauern am ersten Jahrestag an der Stelle des Loveparade-Unglücks in Duisburg.
Menschen trauern am ersten Jahrestag an der Stelle des Loveparade-Unglücks in Duisburg. (picture alliance / dpa / Oliver Berg)

In der kommenden Woche jährt sich die Tragödie von Duisburg zum zweiten Mal: Bei der Loveparade am 24. Juli 2010 kommt es zu einer Panik, im Gedränge werden Hunderte verletzt, 21 Menschen sterben.

Auf die Trauer folgte auch Wut und in diesem Jahr die Abwahl des damaligen Oberbürgermeisters Adolf Sauerland. Für manche Duisburger war dies psychologisch ein Schlussstrich, man will nun nicht mehr "nur" die Stadt der Katastrophe sein - juristisch und politisch bleibt allerdings viel zu klären.

Das Manuskript als PDF-Dokument und im barrierefreien Text-Format

Mehr zum Thema auf dradio.de:
Duisburger OB Sauerland muss Amt abgeben - Deutliche Mehrheit gegen den CDU-Politiker, (Dradio, Aktuell vom 13.2.2012)
Gedenkfeier für die Opfer der Loveparade - Ein Jahr nach der Katastrophe von Duisburg, (Dradio, Aktuell vom 24.7.2011)
Duisburg trauert um Loveparade-Opfer - Weniger Besucher als erwartet, (Dradio, Aktuell vom 31.7.2010)
Massenpanik auf der Loveparade - Technofest in Duisburg forderte mindestens 19 Tote, (Dradio, Aktuell vom 25.7.2010)