Seit 01:05 Uhr Tonart
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
 
 

Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 23.10.2015

Zwischen Hass und WillkommenskulturWie stark radikalisiert sich Deutschland?

Redaktion: Burkhard Birke

Auf einer Kundgebung der fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung in Dresden am 12.10.2015 hält ein Demonstrant einen Galgen hoch, an dem zwei Schilder hängen. Darauf steht "Reserviert für Angela Merkel" und "Reserviert für Siegmar Gabriel". (picture alliance / dpa / Markus Schreiber)
Ein Pegida-Demonstrant würde Kanzlerin Merkel und Vizekanzler Gabriel offensichtlich am liebsten am Galgen sehen. (picture alliance / dpa / Markus Schreiber)

Der Flüchtlingsstrom reißt nicht ab. Vielerorts wirken die Behörden überfordert. Unterdessen wird der Ton rauer. Immer häufiger werden Unterbringungen für Flüchtlinge attackiert und in Brand gesteckt. Radikalisiert sich die Gesellschaft in Deutschland im Zuge des Flüchtlingsproblems?

"Es gäbe natürlich andere Alternativen, aber die KZ sind ja leider derzeit außer Betrieb." sagte der Schriftsteller Pirincci auf der Demonstration zu einem Jahr Pegida. Ist das Volksverhetzung? Wird gezielt Hass und Gewalt gesät?

Immer häufiger werden  Unterbringungen für Flüchtlinge attackiert und in Brand gesteckt. Radikalisiert sich die Gesellschaft in Deutschland im Zuge des Flüchtlingsproblems? Wer ist verantwortlich dafür? Schaffen wir das wirklich?

Unter Leitung von Axel Rahmlow diskutieren:

Wolfram Eilenberger, Chefredakteur Philosophiemagazin
Claudia van Laak, Deutschlandradio Expertin für Rechtsextremismu
Alexander Kissler, Cicero
Andreas Lombard, Publizist

Mehr zum Thema

Weltmusikmesse in Ungarn - Musik im Geiste der Toleranz
(Deutschlandradio Kultur, Tonart, 22.10.2015)

Balkanroute - Hilfsorganisation mahnt: Flüchtlinge in Lebensgefahr
(Deutschlandfunk, Aktuell, 22.10.2015)

Wir haben das geschafft (Teil 1) - Deutsche Flüchtlingshilfe vor 60 Jahren
(Deutschlandradio Kultur, Zeitfragen, 21.10.2015)

Wortwechsel

Italien sagt "no"Menetekel für Europa?
Luftballons in den Nationalfarben Italiens sind zwischen Statuen nahe der Piazza del Popolo in Rom (Italien) zu sehen.  (Lena Klimkeit, dpa picture-alliance)

War das Italien-Referendum eine Abrechnung der Italiener mit ihrer politischen Klasse oder ein weiterer Sieg eines Populismus? Zumindest triumphieren die Populisten von Lega Nord und Cinque Stelle. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur