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Weltzeit

Chinas MetropolenDen maoistischen Muff abgelegt
Ein Fußgänger läuft vorbei an einem luxuriösen Uhren-Shop im größten Einkaufsviertel Shanghais in China (aufgenommen 2013).

In China leben sechsmal so viele Dollarmillionäre wie in Deutschland und in den Städten ist eine Mittelschicht entstanden. Der Wohlstand in den Metropolen ist aber nur die halbe Wahrheit. Viele ländliche Gebiete sind immer noch arm.Mehr

Studentendorf XueshengcunChinas akademisches Proletariat

Jahr für Jahr müssen rund sieben Millionen Hochschulabgänger in den chinesischen Arbeitsmarkt integriert werden. Keine leichte Aufgabe – denn die Jobs für Hochschulabsolventen werden rar. Trotzdem strömen weiter Millionen junger Chinesen an die Unis.Mehr

TunesienNeue Investoren braucht das Land

Tunesien nimmt Kurs in Richtung Demokratie. Ein Problem bleibt aber: Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Stimmung nach wie vor schlecht. Jetzt gilt es, politische Stabilität zu wahren, damit die Investoren bleiben - und neue kommen.Mehr

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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 05.07.2012

Zwei Fäuste für Olympia

Kabul schickt eine junge Boxerin nach London

Von Sandra Petersmann

Die junge Afghanin Sadaf Rahimi will gerne bei den Olympischen Spielen antreten.
Die junge Afghanin Sadaf Rahimi will gerne bei den Olympischen Spielen antreten. (AP)

Unter den Taliban war Sport für afghanische Frauen verboten. Die radikalen Islamisten sahen darin einen Verstoß gegen den Islam. Doch im elften Jahr nach dem Sturz des Regimes von Mullah Omar reist die 18-jährige Sadaf Rahimi aus Kabul zu den Olympischen Spielen und steigt dort in den Boxring.

Einen Haken gibt es allerdings für die Boxerin noch: bei der Weltmeisterschaft in China, wurde sie so heftig geschlagen, dass sie unter Umständen in letzter Minute doch nicht zugelassen wird. Doch die Boxerin aus Kabul bleibt optimistisch.

Den vollständigen Beitrag können Sie bis mindestens 5. Dezember 2012 als MP3-Audio in unserem Audio-On-Demand-Player nachhören.