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Weltzeit

Kundus in AfghanistanKein Krieg und kein Frieden
Fladenbrot wird in einem Laden an der Straße angeboten, Afghanistan 2011 (picture alliance / dpa / Maurizio Gambarini)

Im Herbst 2013 zog die Bundeswehr aus Kundus ab. Auf den ersten Blick wirkt heute die Stadt weltoffen. Im Zentrum wirbt sogar ein Fünf-Sterne-Hotel mit kostenlosem Internet-Zugang. Aber im Umland kämpfen Taliban und andere Milizen um die HerrschaftMehr

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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 05.07.2012

Zwei Fäuste für Olympia

Kabul schickt eine junge Boxerin nach London

Von Sandra Petersmann

Die junge Afghanin Sadaf Rahimi will gerne bei den Olympischen Spielen antreten. (AP)
Die junge Afghanin Sadaf Rahimi will gerne bei den Olympischen Spielen antreten. (AP)

Unter den Taliban war Sport für afghanische Frauen verboten. Die radikalen Islamisten sahen darin einen Verstoß gegen den Islam. Doch im elften Jahr nach dem Sturz des Regimes von Mullah Omar reist die 18-jährige Sadaf Rahimi aus Kabul zu den Olympischen Spielen und steigt dort in den Boxring.

Einen Haken gibt es allerdings für die Boxerin noch: bei der Weltmeisterschaft in China, wurde sie so heftig geschlagen, dass sie unter Umständen in letzter Minute doch nicht zugelassen wird. Doch die Boxerin aus Kabul bleibt optimistisch.

Den vollständigen Beitrag können Sie bis mindestens 5. Dezember 2012 als MP3-Audio in unserem Audio-On-Demand-Player nachhören.