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Karl der GroßeKunstsinniger Barbar
Eine Figur Karls des Großen steht am 16.06.2014 in Aachen (Nordrhein-Westfalen) im Centre Charlemagne. Die Ausstellung "Karl der Große, Macht, Kunst, Schätze" ist vom 20.06.2014 bis zum 21.09.2014 in Aachen zu sehen. 

Er war einer der Gründungsväter Europas: Karl der Große hat die karolingische Renaissance eingeleitet. Eigentlich sei es ihm aber nur um die Legitimierung seiner Macht gegangen, meint Kunsthistoriker Michael Imhof. Mehr

DDR-GeschichteSieg über den Ort des Grauens
Der ehemalige politische Gefangene Gilbert Furian in einer Gefängniszelle der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus vom Verein Menschenrechtszentrum in Cottbus (Brandenburg).

Weil er in der DDR Interviews mit Punks publizierte, kam Gilbert Furian in den Cottbuser Knast. In der heutigen Gedenkstätte wird er nun in der Oper "Fidelio" mitsingen - um einen "großen Rucksack Bitterkeit" erleichtert.Mehr

Agenturfotos"Das ist sicher ein Aufbruch"
Sheryl Sandberg, Geschäftsführerin des US-amerikanischen Internetkonzerns Facebook 

Die Karrierefrau, die am Schreibtisch sitzt, oder das schamlose Zeigen von Terroropfern in Afrika - Sheryl Sandberg von Facebook und Pam Grossman von der Bildagentur Getty Image wollen solchen Klischeefotos etwas entgegensetzen. Sie haben die Datenbank "Lean In Collection" gegründet. Mehr

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Thema / Archiv | Beitrag vom 06.12.2012

Zu Lande, zu Wasser und in der Luft - ferngesteuertes Kriegsgerät

Drohnen und Roboter in den Konflikten der Zukunft

Von Christoph Sterz

Eine Aufklärungsdrohne der Bundeswehr
Eine Aufklärungsdrohne der Bundeswehr (Bundeswehr/Wilke)

Maschinen, die töten - was wir aus Science-Fiction-Filmen kennen, ist gar nicht mehr so weit von der Realität entfernt. In den vergangenen Jahren haben Maschinen in militärischen Einsätzen immer mehr Aufgaben übernommen. Welche Waffensysteme gibt es bereits? Und wie könnte die Zukunft aussehen?

5. August 2009.

Klaus Kleber: "Am Ende stand wohl ein kranker Mann auf dem Dach eines Hauses in Pakistan und ahnte nicht, dass am anderen Ende der Welt, in den USA, in der Wüste von Nevada, ein amerikanischer Spezialist die Szene auf seinem Bildschirm hatte, eine Computertaste drückte und dem Leben von Baitullah Mehsud ein Ende setzte."

Drohnen, unbemannte Flugobjekte, greifen fern gesteuert den Kriegsgegner aus der Luft an. Doch unbemannte Militär-Maschinen gibt es nicht nur in der Luft. Armee-Roboter operieren auch am Boden - ferngesteuerte Panzerwagen wie etwa Guardium, eingesetzt von Israel an der Grenze zum Gazastreifen, stolz beworben in einem Werbevideo.

"Guardium ist die richtige Wahl beim Schutz sensibler Einrichtungen vor möglichen Gefahren."

Dieses System ist noch unbewaffnet. Anders als ein Roboter, den der Elektronikkonzern Samsung entwickelt hat und den Südkorea an der Grenze zu Nordkorea einsetzt. Er kann überwachen - und auf Befehl auch feuern.

Werbevideo Samsung: "Die innovative Technik garantiert Schutz vor allen Angriffen, ist den bisherigen Systemen überlegen und bringt ihre Mission effizienter zu Ende als je zuvor."

Roboter in der Luft, auf dem Land und unter Wasser.

"Die unbemannten Geräte werden in Netzwerken, vielleicht sogar in Schwärmen operieren. So werden sie überall in der Welt die Lage beobachten und Macht ausüben."

Früher wurden Soldaten in die Schlacht geschickt - künftig könnten mehr und mehr Roboter erkunden, verteidigen und angreifen. Dahin geht zumindest in den hoch technisierten Staaten die Entwicklung der Militärtechnik.


Die Zukunft des Krieges - Visionen und Alpträume zu den Kampfplätzen von morgen