Thema / Archiv /

Zu Lande, zu Wasser und in der Luft - ferngesteuertes Kriegsgerät

Drohnen und Roboter in den Konflikten der Zukunft

Von Christoph Sterz

Eine Aufklärungsdrohne der Bundeswehr
Eine Aufklärungsdrohne der Bundeswehr (Bundeswehr/Wilke)

Maschinen, die töten - was wir aus Science-Fiction-Filmen kennen, ist gar nicht mehr so weit von der Realität entfernt. In den vergangenen Jahren haben Maschinen in militärischen Einsätzen immer mehr Aufgaben übernommen. Welche Waffensysteme gibt es bereits? Und wie könnte die Zukunft aussehen?

5. August 2009.

Klaus Kleber: "Am Ende stand wohl ein kranker Mann auf dem Dach eines Hauses in Pakistan und ahnte nicht, dass am anderen Ende der Welt, in den USA, in der Wüste von Nevada, ein amerikanischer Spezialist die Szene auf seinem Bildschirm hatte, eine Computertaste drückte und dem Leben von Baitullah Mehsud ein Ende setzte."

Drohnen, unbemannte Flugobjekte, greifen fern gesteuert den Kriegsgegner aus der Luft an. Doch unbemannte Militär-Maschinen gibt es nicht nur in der Luft. Armee-Roboter operieren auch am Boden - ferngesteuerte Panzerwagen wie etwa Guardium, eingesetzt von Israel an der Grenze zum Gazastreifen, stolz beworben in einem Werbevideo.

"Guardium ist die richtige Wahl beim Schutz sensibler Einrichtungen vor möglichen Gefahren."

Dieses System ist noch unbewaffnet. Anders als ein Roboter, den der Elektronikkonzern Samsung entwickelt hat und den Südkorea an der Grenze zu Nordkorea einsetzt. Er kann überwachen - und auf Befehl auch feuern.

Werbevideo Samsung: "Die innovative Technik garantiert Schutz vor allen Angriffen, ist den bisherigen Systemen überlegen und bringt ihre Mission effizienter zu Ende als je zuvor."

Roboter in der Luft, auf dem Land und unter Wasser.

"Die unbemannten Geräte werden in Netzwerken, vielleicht sogar in Schwärmen operieren. So werden sie überall in der Welt die Lage beobachten und Macht ausüben."

Früher wurden Soldaten in die Schlacht geschickt - künftig könnten mehr und mehr Roboter erkunden, verteidigen und angreifen. Dahin geht zumindest in den hoch technisierten Staaten die Entwicklung der Militärtechnik.


Die Zukunft des Krieges - Visionen und Alpträume zu den Kampfplätzen von morgen

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Thema

Bildung12 Jahre Schule so gut wie 13

 Die Debatte um das "Turbo"-Abitur reißt nicht ab.

Schüler sind nach 12 Jahren Schule genauso fit fürs Studium wie nach 13, sagt die Bildungsforscherinnen Isabell van Ackeren. Eine Studie, die sie mit Kolleginnen durchgeführt hatte, zeige auch bei der Persönlichkeitsentwicklung keine Unterschiede.

Vinyl "Am Tresen wird über Platten gesprochen"

Eine Schallplatte wird in einem Musikfachgeschäft in Hannover (Niedersachsen) auf einem Plattenspieler abgespielt. 

Für Musikfans, kleine Labels und Plattenläden ist der "RSD", der ursprünglich aus den USA kommt, ein Fest. Limitierte Schallplatten werden in mehr als 300 Stores verkauft und Bands spielen live. Ein richtiger "Vinyl-Feiertag".

Präsidentschaftswahl"Das algerische Volk ist einfach müde"

Der algerische Schriftsteller Yasmina Khadra, Oktober 2013 auf der Frankfurter Buchmesse

Die Menschen seien gelähmt von ihrer Angst vor Gewalt, sagt der Schriftsteller Yasmina Khadra über die Lage in seiner Heimat Algerien. So fehle es an Kräften, die das Regime um Präsident Abdelaziz Bouteflika verjagen könnten.