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Studio 9

50 Jahre Lottozahlen im TVSpröder Straßenfeger
Lottofee Karin Tietze-Ludwig im HR-Studio in Frankfurt vor den Lottokugeln.

Die Lottozahlen waren jahrzehntelang der Renner im Fernsehen der Bundesrepublik. Wer freitags noch schnell zur Lottoannahmestelle gehetzt war, saß samstags gebannt vor der Mattscheibe und sah der nüchternen Auswahl der Zahlen zu. Eine Hommage.Mehr

BreslauGute Akustik für das Jahr als Kulturhauptstadt
Blick über Breslau (dpa/picture alliance/Forum Marek Maruszak)

Im kommenden Jahr wird Breslau Kulturhauptstadt Europas sein. Heute wird das dortige Musikforum eröffnet, an dem zehn Jahre gebaut worden ist. Für das besondere Jahr sollen dort Konzerte auf höchstem akustischen Niveau stattfinden. Mehr

weitere Beiträge

Zeitfragen

Sendung vom 04.09.2015

Dozierende DichterDer Boom der Poetikvorlesungen

Die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann (picture alliance / dpa / Foto: Roland Witschel)

Die älteste und renommierteste Dozentur in Deutschland, die Frankfurter Poetikvorlesung, wurde 1959 an der Goethe-Universität gegründet. Die Auftaktvorlesung hielt die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann im Wintersemester 1959/60.

Sendung vom 03.09.2015

Tuberkulose-Deals Der neue Kampf gegen eine alte Krankheit

Computer-Illustration von Tuberkulose-Bakterien (imago/Science Photo Library)

Nach AIDS ist Tuberkulose die Infektionskrankheit mit den meisten Todesopfern weltweit. Doch der Weg zu einer unabhängigen Forschung in Afrika ist lang. Private Firmen dominieren die Entwicklung von Arzneimitteln. Und das birgt ein Problem: Denn hier sind keine hohen Gewinne zu erwarten.

(dpa/ picture-alliance/ Dennis M. Sabangan)

Gesundheit der FrauenAlle zwei Minuten stirbt eine Mutter

Die Vereinten Nationen haben sich vorgenommen, die Sterblichkeitsrate der Mütter bis Ende dieses Jahres um drei Viertel zu senken. In manchen Regionen der Welt hat sich tatsächlich etwas bewegt. Andere Länder haben noch nicht einmal angefangen.

Sendung vom 02.09.2015

Reihe UN-MillenniumszieleHunger - das Menschheitsproblem

Leiden zumeist ein Leben lang am dem Folgen: Kinder, die mit Mangelernährung aufwachsen.  (picture alliance / dpa / Nic Bothma)

Das wichtigste Millenniumsziel der Vereinten Nationen ist die Grundlage aller menschlichen Existenz: Ernährung. Immer noch verhungern Menschen, während ein Teil der Menschheit im Überfluss lebt. Historisch betrachtet, ist der Hunger aber die Normalerfahrung des Menschen.

Zwei Hände nehmen Reis aus einem Reissack. (picture alliance / dpa / Foto: Mika Schmidt)

Reihe UN-Millenniumsziele Ziel 1: Ernährung

Der Anteil unterernährter Menschen in den Entwicklungsländern ist seit 1990 um beinahe die Hälfte zurückgegangen, von mehr als 23 Prozent auf fast 13 Prozent. Dennoch sind es noch immer knapp 800 Millionen Menschen, die zu wenig zu essen haben.

Schüler in Tansania (picture alliance / dpa / Foto: Sandra Gätke)

Reihe UN-Millenniumsziele Ziel 2: Bildung

Die Anzahl der Grundschüler ist in den Entwicklungsregionen seit dem Jahr 2000 zwar auf 91 Prozent gestiegen, aber man müsse sich diese Zahlen genau ansehen, sagt Oxfam. So wurde beispielsweise nicht beachtet, ob Schulabgänger später auch lesen und schreiben können.

Konsum-Logo in Görlitz (picture alliance / dpa / Foto: Peter Zimmermann)

Konsum in der DDR Bückware und leckende Milchtüten

Die Versorgung der DDR-Bevölkerung war, im Vergleich zu Westdeutschland, eine Mangelversorgung. Am Potsdamer Zentrum für Zeithistorische Forschung ist dazu die Ausstellung "Kollektivverpflegung" zu sehen – mit Fotos aus der Konsumgenossenschaft.

Eine Grundschule in der kenianischen Hauptstadt Nairobi.  (picture alliance / dpa / Foto: Mika Schmidt)

Schulbildung in KeniaUnterricht in der Wellblechhütte

In Kenia wurde das UN-Millenniumsziel nach Angaben von Unicef erfüllt, neun von zehn Kindern unter elf Jahren besuchen eine Grundschule. Im Jahr 2000 waren es nur 50 Prozent. Doch die Zahlen stimmen nicht mit der Realität überein.

Sendung vom 01.09.2015

Reihe UN-MilleniumszieleNetzwerken für Gleichberechtigung

Lila Luftballons mit dem aufgedruckten Symbol für weiblich schweben am 14.02.2014 über den Köpfen von Demonstrationsteilnehmern in München (Oberbayern). Die Demonstration richtete sich gegen Gewalt an Frauen und warb für mehr Gerechtigkeit im Umgang mit Frauen.  (picture alliance / dpa / Rene Ruprecht)

Allen Frauen und Mädchen mehr Macht geben, das wollen die Vereinten Nationen. Wie aber organisieren sich Frauen, um Teilhabe an Wirtschaft, Geld und Macht zu erlangen? Nicht anders als die Männer: Sie bilden Netzwerke - offizielle wie auch informelle.

Sendung vom 31.08.2015

Reihe UN-Millenniumsziele Die Weltverbesserungsagenda

Ein Mädchen läuft in Maputo in Mosambik über eine Müllhalde und sammelt noch verwertbaren Abfall. (AFP / Gianluigi Guercia)

Spürbar die Armut in der Welt zu lindern, das war erklärte Absicht des UN-Millenniumgipfels im September 2000. Dazu wurden acht konkrete Millenniumsziele formuliert, die bis zum Jahr 2015 erreicht werden sollten. In den Zeitfragen ziehen wir in einer kleinen Reihe Bilanz.

Ein Mann geht in Liberias Hauptstadt Monrovia an einer roten Wandmalerei vorbei, die vor dem Ebola-Virus warnt (picture alliance / dpa / Ahmed Jallanzo)

Kommentar zu UN-Millenniumszielen"Es wird nicht besser!"

Bekämpfung von Infektionskrankheiten, weniger Armut und Hunger - um diese Millenniumsziele zu erreichen, reiche es nicht, Statistiken zu erstellen. Zumal nicht einmal überall auf der Welt Statistiken erhoben werden, kommentiert Rupert Neudeck.

Symbolfoto zur Statistik, aufgenommen an der Universität Jena. (dpa / picture alliance / Universität Jena)

Reihe UN-MillenniumszieleZahlen, Daten, Interpretationen

Die von den UN-Experten ausgearbeiteten Zahlen sollen die Lebenswirklichkeit von Millionen von Menschen ändern, ihnen den Zugang zu Wasser, Nahrung, zu einer Gesundheitsversorgung, zur politischen Teilhabe und Bildung ermöglichen. Doch wie sinnvoll ist das Hantieren mit Daten?

Sendung vom 28.08.2015Sendung vom 27.08.2015

"Wohnmaschine" des 21. JahrhundertsLeben im Smart House

Smart House in Schweden

Wohnungen verwandeln sich – mitsamt den Haushaltsgeräten – in riesige Maschinen, vernetzte Computer, werden zu "Smart Homes". Schon 1921 schrieb Le Corbusier, ein Haus solle eine "Wohnmaschine" sein. Diese Forderung scheint aufgegangen zu sein.

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