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Mittwoch, 25. Mai 2016MESZ05:19 Uhr

Zeitfragen

Sendung vom 24.05.2016

Widerstand gegen WindkraftDie Energiewende als Soziallabor

Eine alte Windmühle steht zwischen Wohnhäusern in Kiel, im Hintergrund ein modernes Windrad.  (picture alliance / Hinrich Bäsemann)

In den vergangenen 25 Jahren sind in Deutschland 25.000 Windräder entstanden. Obwohl die Mehrheit der Deutschen die Erneuerbaren befürwortet, wächst der Widerstand gegen die Windkraft. Was bedeutet das für die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes?

Ein Kraftwerker transportiert Müll mit einem Kran zum Verbrennen in einer Müllverbrennungsanlage der EEW Energy from Waste in Hannover. (picture alliance / dpa - Julian Stratenschulte)

Übernahme in HelmstedtChinesen verbrennen Müll aus Deutschland

Zu Beginn des Jahres hat eine chinesische Holding den Müllverbrennungsspezialisten Energy from Waste (EEW) aus Helmstedt übernommen. Technologie-Transfer ist im Smog-geplagten China Pflicht-Programm. Der EEW-Chef spricht von "interkulturellen Herausforderungen".

Sendung vom 23.05.2016
Ein Senior schwebt nach dem Absprung über dem Sandfeld der Weitsprunganlage. (dpa/ picture-alliance/ Julian Stratenschulte)

Sozialangebote für Männer in PflegeheimenWas alte Männer wollen

Männer wollen einfach Männer sein. Das hat ein Hamburger Pflegeheim erkannt und bietet - auch - Gruppenangebote nur für die Männer an. Beim Schwimmen, Gärtnern oder Black Jack leben die Senioren auf. Die geschlechtsspezifischen Angebote könnten sogar positiv für Demenzkranke sein.

Sendung vom 20.05.2016

Unendliche Leinwand statt BuchseiteDie digitale Zukunft des Comics

Illustratorin bei der Kreation eines Comics in digitalem Format. (imago)

Spielerisch und mehrdimensional: Die Digitalisierung hat die Comics erfasst, gestalterisch ergeben sich ganz neue Möglichkeiten. Die Grenzen zu Zeichentrick und Computerspiel bröckeln, wenn bei Internet- und E-Comics interaktive und bewegte Elemente integriert werden.

Sendung vom 19.05.2016

EndoprothetikFluch und Segen eines künstlichen Gelenks

Ein Besucher betrachtet ein Hüftgelenk aus Titan in einer Ausstellung in Hamburg. (picture alliance / dpa / Soeren Stache)

Deutschland ist einer der Spitzenreiter, wenn es um den Einbau von Kunstgelenken geht. Doch der Weg eines Patienten bis zum Einsatz eines künstlichen Gelenks ist oft lang, schmerzhaft und nicht selten mit Komplikationen verbunden.

Mann im Anzug hat ein Smartphone in der Hand (picture alliance / dpa)

Googles "Project Tango"Handys, die ihre Umgebung spüren

Googles "Project Tango" ist eine Technologie, mit der Smartphones ihre Umgebung dreidimensional wahrnehmen und darstellen können. Damit sollen neue Anwendungen für Blinde und Computerspiele möglich werden. Es könnte allerdings Probleme mit der Privatsphäre geben.

Blick auf ein leeres Krankenbett in einem Krankenhaus.  (dpa / Sebastian Kahnert)

IntensivmedizinNeue Räume für Schwerstkranke

Ohne Tageslicht und umgeben von ratternden und piepsenden Geräten liegen Patienten auf einer Intensivstation. Viele verlieren in dieser Umgebung die Orientierung und entwickeln Ängste. Ein Berliner Projekt probiert neue Raumkonzepte aus.

Sendung vom 18.05.2016Sendung vom 17.05.2016
(picture alliance / dpa)

AusbildungBankkaufmann - ein aussterbender Beruf?

Immer weniger Menschen beginnen eine Ausbildung zum Bankkaufmann: Weil in Zeiten von Online-Banking und Banking-Apps weniger Bankkaufleute gebraucht werden. Aber auch, weil im Bankengewerbe ohne Studium nicht mehr viel läuft.

Das Logo der Sparkasse kennt fast jeder, und auch die Farbe? (dpa / Wolfram Steinberg)

Sparkassen"Smartphone-Bank" statt Kreisfiliale?

Weil jüngere Kunden oft nichts mehr mit Offline-Banking zu tun haben wollen, planen einige Großsparkassen Banking-Apps fürs Smartphone. Dadurch könnte mittelfristig auch das Regionalprinzip der Sparkassen in Gefahr geraten.

Sendung vom 13.05.2016

Das Gehen in der Literatur Vom Traum, unterwegs ein anderer zu werden

Pilgerdenkmal in León - Füße und daneben Sandalen (picture alliance / dpa)

Für Autoren ist das Gehen eine ideale Ergänzung zum Sitzen am Schreibtisch. Kein Wunder, dass es in der Literaturgeschichte immer wieder auftaucht. Zeitgenossen wie Tomas Espedal und David Grossman oder Altmeister wie Jean-Jacques Rousseau und Henry David Thoreau kommen hier zu Wort.

Sendung vom 12.05.2016
Mehrere Messgeräte stehen oder hängen an einer Kiefer. Der Baum "twittert" seinen Zustand. (Foto: Kathy Steppe, Uni Gent)

Twitternde BäumeWenn die Kiefer aus ihrem Leben erzählt

Ob Kim Kardashian, der Papst oder Angela Merkel: Fast jeder, ob Privatperson oder Promi, twittert mittlerweile oder informiert sich über den Nachrichtendienst. Jetzt twittern sogar Bäume. Das ist kein Scherz und keine PR-Aktion, sondern ernst gemeinte Wissenschaft.

Sendung vom 11.05.2016

StudieWie das Friedenspotenzial in Religionen genutzt werden kann

Ein Halbmond mit Stern neben dem Kreuz auf einem Kirchturm (AFP / Mustafa Ozer)

Wie können Religionen von Konfliktauslösern zu Friedensstiftern werden? Dazu müssten die friedensorientierten Strömungen innerhalb von Religionen erst einmal wahrgenommen werden, hat der Friedensforscher Markus Weingardt in einer Untersuchung herausgefunden.

Sendung vom 10.05.2016

UnternehmenskulturBleibt alles anders

Umzugskartons in einem leeren Großraumbüro (dpa / picture alliance / Roland Weihrauch)

"Stillstand ist Rückschritt", warnen Manager und Unternehmensberater und versetzen mit neuen Ideen und Umstrukturierungen ganze Belegschaften in Unruhe. Meist vergeblich, denn: 70 Prozent der Veränderungsprozesse in Unternehmen scheitern.

Die Medizinisch-technische Assistentin Betül Caliscan bei ihrer Arbeit in einem Krankenhaus.  (picture alliance / dpa / Kay Nietfeld)

Integrationsprojekt "W.I.R"Frauen weg vom Herd bekommen

Sie gelten als gesellschaftliche Gruppe mit besonders geringer Neigung, arbeiten zu gehen: Es ist schwer, nach Deutschland geflohene Frauen eine Arbeit zu verschaffen. Mit dem Projekt "W.I.R" soll sich das in Hamburg nun ändern.

Junge Frauen aus Afghanistan und Syrien in einer Flüchtlingsunterkunft in Neu-Isenburg.  (Boris Roessler/dpa)

Syrische Frauen in Deutschland"Hier habe ich mehr Freiheit"

"In Syrien war ich gezwungen, ein Kopftuch zu tragen", sagt Ghada, die in einer Berliner Flüchtlingsunterkunft lebt. Sie und andere Frauen ordnen ihr Leben in Deutschland neu: Ghadas Tochter soll zum Schwimmunterricht, sie selbst möchte einen Job erlernen.

Sendung vom 09.05.2016

Die letzten ProzesseAuschwitz ohne Ende

Der frühere Auschwitz-Wachmann Reinhold Hanning (M) wird am 11.02.2016 in Detmold (Nordrhein-Westfalen) nach dem Ende des ersten Prozesstages aus dem Gebäude begleitet. Dem 94-Jährigen wird Beihilfe zum Mord in mindestens 170 000 Fällen vorgeworfen. Der Prozess vor dem Landgericht Detmold findet in den Räumen der Industrie und Handelskammer IHK statt. Foto: Bernd Thissen/dpa (picture alliance / dpa / Bernd Thissen)

71 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz beginnen in Detmold, Neubrandenburg, Kiel und Hanau Prozesse gegen frühere SS-Wachleute, Sanitäter und eine Funkerin.

Justizpalast in Neo-Barock: das Kriminalgericht Moabit (Deutschlandradio Kultur / Frederik Rother)

Kriminalgericht MoabitDie Justizfabrik

Der Prozess gegen Ex-DDR-Staatschef Erich Honecker wurde hier verhandelt, auch das Verfahren gegen den Kaufhauserpresser Dagobert: Das Kriminalgericht Moabit gilt als eine "Justizfabrik", in der Urteile am laufenden Band fallen. Mehr als 2000 Menschen arbeiten in dem Berliner Gericht.

Sendung vom 06.05.2016

Frauen der KriegsgenerationVom Mutterland erzählen

Wer war meine Mutter? Wer war meine Großmutter? (dpa / picture alliance / Maja Hitij)

In der Geschichte des 20. Jahrhunderts mit Krieg und Nationalsozialismus spielten Väter und Großväter die prägende Rolle. Aber wer war die Mutter, wer die Großmutter? Die Leerstelle der weiblichen Herkunft wird in Büchern von Stephan Wackwitz, Peter Schneider und Sabine Rennefanz beleuchtet.

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Studio 9

Gesichtserkennungs-App "FindFace"Das Ende der Anonymität
Ein Mann hält sich die Augen zu (imago/blickwinkel)

Meine Freunde, mein Beruf, meine Hobbys: Eine Software erkennt Gesichter auf Fotos und liefert in kürzester Zeit Informationen aus sozialen Netzwerken. In Russland ist das schon Realität. Auch die Polizei und Geheimdienste sind an der Gesichtserkennung in Echtzeit interessiert.Mehr

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