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Samstag, 13. Februar 2016MEZ11:57 Uhr

Zeitfragen

Sendung vom 12.02.2016Sendung vom 11.02.2016

Organ-Chip-Technologie Ein Ende der Tierversuche?

Ein Multi-Organ-Chip - etwa smartphonegroß mit Zylindern, die Gewebe enthalten (imago)

Die Fehlerquote nach Medikamententests an Tieren ist sehr hoch. Menschen reagieren häufig anders als erwartet. Organ-Chips sollen Tierversuche zukünftig ersetzen. Denn diese Miniatur-Nachbauten des menschlichen Organismus liefern viel aussagekräftigere Ergebnisse.

Sendung vom 10.02.2016
Hans Wall

Hans WallDer Mann mit den City-Toiletten

Der Unternehmer Hans Wall sieht sich ganz in der Tradition von Ernst Litfaß. Wie der Erfinder der Litfaßsäule hat auch Hans Wall etwas geschaffen, das aus Stadtlandschaft nicht mehr wegzudenken ist - das stille Örtchen im Großstadtgetümmel.

Sendung vom 09.02.2016
Die Schauspieler Elyas M'Barek und Karoline Herfurth (dpa/Tobias Hase)

FilmwirtschaftWie geht es dem deutschen Film?

Zwar gibt es immer wieder Erfolge, die an den Kinokassen viel Geld einspielen, wie etwa die Komödien "Fack Ju Göhte 1 und 2" oder "Honig im Kopf", aber diese Publikumshits können nicht darüber hinwegtäuschen, dass der deutsche Film ein ständiges Auf und Ab erlebt.

Kevin Spacey spielt Frank Underwood in "House of Cards" (picture-alliance / dpa / Melinda Sue Gordon)

Content BubbleWerden zu viele Serien produziert?

Die Auswahl an Serien im Fernsehen ist groß: Krimis, Dokus, Komödien und Dramen plus Reality-Fernsehen von "Dschungelcamp" bis "Deutschland sucht den Superstar". Doch kann es ein Zuviel des Guten geben? Schon wird vor einer "Fernseh-Blase" gewarnt.

Sendung vom 08.02.2016

Europa in der SackgasseWeshalb die EU in der Krise ist

Europa auf einem geografischen Globus (picture-alliance / dpa / Felix Hörhager)

Die europäische Einigung verliert an Unterstützung: Europafeindliche Parteien feiern Wahlerfolge, die Eurokrise hat eine Bruchlinie zu Südeuropa erzeugt. Während Deutschland gestärkt aus der Eurokrise hervorgeht, stagniert der Rest der Europas weitgehend.

"Bank für Gemeinwohl" in Wien: Vorständin Christine Tschütscher mit einem biologisch abbaubaren Werbe-Sticker (Deutschlandradio / Philip Artelt)

"Bank für Gemeinwohl" in WienOhne Zinsen und (zu) sozial

Auch in der Bankenwelt prosperiert das Geschäft mit dem guten Gewissen. Seit 2008 freuen sich ethische Banken in Deutschland über steigende Kundenzahlen. In Wien braucht die "Bank für Gemeinwohl" noch vier Millionen Euro für ihre Lizenz.

Sendung vom 05.02.2016

Thementag 100 Jahre Dada"Wir werden immer 'gegen' sein"

Blick in den Ausstellungsraum vom Cabaret Voltaire (DADA) in Zürich. (imago / EQ Images / Moritz Hager)

Bevor Dada da war, war Dada da. Und es hat, findet Felix Florian Weyh, verheerende Folgen gezeitigt. Mit Dada fing der Siegeszug des Prinzips Einfall über das Prinzip Arbeit an, weshalb heute die Idee den Künstlern vollkommen ausreicht.

Sendung vom 04.02.2016

Medizin und NaturwissenschaftVersuche am eigenen Leib

Details in einem Praktikumslabor am Institut für Anorganische und Analytische Chemie (IAAC) der Universität Jena. (picture alliance / dpa / Jan-Peter Kasper)

Die Liste der scheinbar Lebensmüden ist lang und prominent: Selbstversuche waren lange Zeit ein wichtiger Bestandteil der Wissenschaftsgeschichte, vor allem der Medizin. Warum gingen Wissenschaftler ein solches Risiko ein?

Das undatierte Foto zeigt die Tentakelbildung bei Süßwasserpolypen. (picture alliance / dpa)

SüßwasserpolypenDas Geheimnis des ewigen Lebens

Auf Süßwasserpolypen könnte man neidisch sein. Im Gegensatz zum Menschen schaffen es die Polypen, den körperlichen Verfall aufzuhalten. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Demografische Forschung in Rostock sind dem Geheimnis der kleinen Tierchen auf der Spur.

Baby (picture alliance / dpa / Foto: Stephan Görlich)

Wege zur UnsterblichkeitEin Hauch des ewigen Lebens

Der Mensch strebt zur Unsterblichkeit. Für viele sind Kinder ein Schritt zum ewigen Leben. Moderne Methoden wie das Schockfrosten mit flüssigen Stickstoff oder das sogenannte "Mind-Uploading" eröffnen hingegen völlig neue Möglichkeiten, für immer auf dieser Welt zu sein.

Sendung vom 03.02.2016

Buchenwald-GedenkenMythen und Lügen des DDR-Antifaschismus

Besucher der Gedenkstätte im ehemaligen Konzentrationslager Weimar-Buchenwald legen Blumen und Kränze vor die Figurengruppe des Bildhauers Fritz Cremer, die den Tag der Befreiung des Lagers am 11. April 1945 symbolisiert. (dpa / picture alliance / Zentralbild)

Die Logik war schlicht, die Rhetorik scharf: Die DDR sei ein Hort des Antifaschismus, die BRD eine gefährliche Brutstätte für Kriegstreiber. Doch rund um das Konzentrationslager Buchenwald und den berühmten Roman "Nackt unter Wölfen" wucherten die Mythen und Lügen.

Lesesaal der Bibliothek Barcelona (dpa / picture alliance / Robert B. Fishman)

GeschichtsforschungBig Data lockt auch Historiker

Einen "Quantitative Turn" erlebt die Geschichtswissenschaft: Historiker analysieren mit Hilfe von Computern alle erhältlichen Daten und Statistiken. Kritiker fürchten eine Geschichtsschreibung, die nur noch aus Zahlen besteht.

Eine Mitarbeiterin des Max-Planck-Instituts betrachtet in einer Ausstellung zur Menschheitsgeschichte einen hinter Glas ausgestellte Nachbildung eines Neandertaler-Kopfes. (picture alliance / ZB / Waltraud Grubitzsch)

MenschheitsgeschichteHistoriker im Zwist mit Evolutionsbiologen

Im Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte hocken keine Historiker zwischen Bücherregalen, sondern Genetiker im Labor. So soll Geschichte neu geschrieben werden. Klassischen Historikern gefällt das gar nicht - das wurde bei einer Tagung in Darmstadt deutlich.

Sendung vom 02.02.2016

Meistbesuchtes Videoportal der WeltWirtschaftsmacht YouTube

Das Logo des Videoportals YouTube ist auf einem i-Phone zu sehen, aufgenommen am 23.08.2012 in Berlin. (picture alliance / dpa / Sebastian Kahnert)

Mit einer Milliarde Zugriffen pro Tag ist YouTube das meistbesuchte Videoportal der Welt. Erfolgreiche YouTuber können an den Werbeeinnahmen partizipieren und zusätzlich Geld verdienen, wenn sie in ihren Performances Produkte vorstellen. Zielgruppe sind die 14- bis 29-Jährigen.

(Deutschlandradio / Constanze Lehmann)

Preiswerte LandschaftspflegeDie Schafe von Walhalla

Um den Rasen vor seinem Haus kurz zu halten, schaffte sich Pierre Steinkamp einst Schafe an. Inzwischen ist daraus ein Geschäft geworden. Denn Schafe, Ziegen und Kühe eignen sich auch als Landschaftspfleger, zum Beispiel an der Walhalla.

 Care-O-Bot 4 des Fraunhofer Instituts für Automatisierung/Stuttgart/1.12.15 (Deutschlandradio / Heiner Kiesel)

Zukunft der ArbeitKollege Roboter

Durch die zunehmende Digitalisierung und den Einsatz von Robotern droht nach einem Bericht des Weltwirtschaftsforums der Verlust von sieben Millionen Arbeitsplätzen. Aber die Roboter schaffen auch neue Tätigkeitsfelder.

Wohin mit dem Geld? Bei der richtigen Anlage soll eine Software helfen können. (imago/Gerhard Leber)

GeldanlageTools statt Berater

Die Zahl der Bankberater und Vermögensverwalter könnte tüchtig schrumpfen, wenn ihre Arbeit künftig clevere Tools erledigen. In Deutschland sind es vor allem neue Finanz-Unternehmen wie vaamo, die für den kurzen Online-Weg zur Geldanlage werben.

Sendung vom 01.02.2016

In meinem Namen Identitätsdiebstahl und die Folgen

Eine Lupe zeigt Paragrafen-Zeichen. (imago / Jochen Tack)

817,82 Euro soll unser Autor Julius Stucke zahlen - für ein Möbelstück, das er nie bestellt hat. Schnell wird klar: Jemand hat sich seine Identität zu eigen gemacht. Eine Spurensuche nach den Tätern.

Eine Hand hält am 29.04.2014 im LKA in Mainz (Rheinland-Pfalz) einen Fächer gefälschter Pässe. (picture alliance / dpa / Fredrik von Erichsen)

KriminalitätPolizei bei Mehrfach-Identitäten überfordert

Seine Spur führte nach Nordrhein-Westfalen: Beim Versuch, mit einem Schlachterbeil eine Pariser Polizeiwache zu stürmen, wurde er getötet. Bis heute können deutsche Ermittler nicht genau sagen, wer der Mann war, der in Deutschland sieben unterschiedliche Identitäten nutzte.

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Studio 9

Papst trifft PatriarchVor der historischen Begegnung in Kuba
Papst Franziskus und der orthodoxe Patriarch Bartholomäus umarmen sich nach einer gemeinsamen Messe  (dpa / picture alliance / Tolga Bozoglu)

Zum ersten Mal in der Geschichte der Kirche treffen sich der russisch-orthodoxe Patriarch und der Papst Auge in Auge. Gesprächsthema wird auch die Ukraine sein. Der Krieg dort ist nicht zuletzt ein Konfessionskonflikt. Vereint sind sie in der Kritik am vermeintlichen Werteverfall im Westen.Mehr

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