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Studio 9

Le Corbusiers FarbenViel mehr als nur grau
Handgemischt und handgestempelt - die Farben der Schweizer Manufaktur KT Color. LC steht für Le Corbusier, ist aber Vergangenheit - nach einem Lizenzstreit darf die Firma den Namen Le Corbusier nicht mehr verwenden. (Deutschlandradio / Marietta Schwarz)

Blau, gelb, rot: Farben gehörten für Le Corbusier zur Architektur. Viele Firmen kaufen sich teure Lizenzen, um seinen Namen benutzen zu dürfen. Die Chemikerin Katrin Trautwein hat als Erste eine solche Lizenz erhalten - und sie inzwischen wieder zurückgegeben. Mehr

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Zeitfragen

Sendung am 31.08.2015 um 19:30 UhrSendung vom 28.08.2015Sendung vom 27.08.2015

"Wohnmaschine" des 21. JahrhundertsLeben im Smart House

Smart House in Schweden

Wohnungen verwandeln sich – mitsamt den Haushaltsgeräten – in riesige Maschinen, vernetzte Computer, werden zu "Smart Homes". Schon 1921 schrieb Le Corbusier, ein Haus solle eine "Wohnmaschine" sein. Diese Forderung scheint aufgegangen zu sein.

Sendung vom 26.08.2015
Wolken ziehen am 15.10.2014 hinter dem Brocken bei Wernigerode (Sachsen-Anhalt) auf. (dpa / Matthias Bein)

Deutsch-deutsche GeschichtenDas Haus an der Grenze

Vor 25 Jahren hat die Volkskammer den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik beschlossen. Der Abbau der Grenzanlagen war damals schon im Gange. Friedemann Schwarz erlebte ihn im östlichen Teil des Harzes. Die Grenze verlief am Ende seines Grundstücks.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) (Wolfgang Kumm, dpa picture-alliance)

KolumneIst Schäuble als Zeitzeuge verlässlicher als Goethe?

Das Gefecht im französischen Valmy wäre wohl längst vergessen, wenn nicht Johann Wolfgang von Goethe es gesehen und schriftlich verewigt hätte. Heute treten die Zeitzeugen im Fernsehen auf. Zum Beispiel der sarkastisch kommentierende Finanzminister Wolfgang Schäuble.

Ehemaliger politischer Gefangener Gilbert Furian in Gefängniszelle der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Zeitzeugen in der ÖffentlichkeitGefühlte Geschichte

Ob in Gedenkstätten, der politischen Bildungsarbeit oder den Medien - überall berichten Zeitzeugen von ihren Erlebnissen der jüngeren deutschen Geschichte. Doch der Einsatz ist umstritten, denn ihr Geschichtsbild ist äußerst subjektiv.

Sendung vom 25.08.2015

Die Zukunft der BioenergieTank, Trog, Teller

Eine Herde Kühe steht vor einer Biogasanlage in Hermerode (Mansfeld-Südharz). (picture alliance / dpa / Jan Woitas )

Seit 2007 werden in Deutschland Biodiesel und Bioethanol staatlich als Beimischung zu Kraftstoffen aus Erdöl gefordert und gefördert. Die Bioenergiebranche hat bislang davon profitiert. Doch neue gesetzliche Auflagen könnten das Boomgeschäft abmildern.

Die Überreste eines Windradmastes in Brandenburg (picture alliance / dpa / Foto: Patrick Pleul)

Erneuerbare Energien Recycling von Windkraftanlagen

Die Windenergie deckt bereits rund neun Prozent des deutschen Strombedarfs ab. Aber auch Windräder machen irgendwann schlapp und zeigen Verschleißerscheinungen. Nach 20 Betriebsjahren lohnt sich der Betrieb meist nicht mehr - zumindest nicht in Deutschland.

Wolfsbarsch (imago/Thomas Holtrup)

Aqua Farming in der NordseeFischzucht unterm Windrad

Dort, wo heute Windparks vor der norddeutschen Küste stehen, sollen eines Tages auch im großen Stil Fischarten wie Wolfsbarsch und Steinbutt gezüchtet werden. Noch sind das Zukunftsphantasien. Forscher vom Thünen-Institut in Ahrensburg arbeiten aber daran.

Die Tür eines mit einem Herz verzierten Toilettenhäuschens auf einem Bauernhof in Birstein-Obersotzbach (Hessen), aufgenommen am 12.10.2005.  (picture alliance / dpa / Heiko Wolfraum)

Startup mit Bio-ToiletteHumus, Humanismus und Humor

Weil sie die Toiletten bei Open-Air-Festivals anekelten, erfanden Kieler Studenten eine hygienisch angenehme Alternative zu chemischen Klos. Der sogenannte Goldeimer ist eine wasser- und geruchlose Komposttoilette, mit der Humus gewonnen wird.

Sendung vom 24.08.2015

Neue Konzepte für den ländlichen RaumDie Provinz lebt!

Nüscht los? Das sieht nur so aus: die Altstadt von Fritzlar. (Deutschlandradio / Adolf Stock)

Kühe, Weiden und das kleine Glück: Das Landleben wird von Städtern romantisch verklärt. Denn viele Dörfer haben Probleme mit Bevölkerungsschwund und den Auswirkungen des demografischen Wandels. Da müssen neue Konzepte her.

Fotomontage: Joschka Fischer, Paul Ziemiak, Sahra Wagenknecht (picture alliance / dpa / Foto: Jörg Schmitt, Sven Hoppe, Axel Heimken)

Parteien-Outfit im Wandel Provokation war gestern

Wir kennen sie alle, die Klischees über Politiker. Die Grünen sind die Ökos, die von der Union tragen nur Anzug. Aber ist das wirklich noch so? Mittlerweile gibt es politische Koalitionen in allen Formen und Farben.

Sendung vom 21.08.2015

Lyriksommer: Elisabeth BishopDie Dinge neu sehen

Das Tastaturfeld einer mechanischen Schreibmaschine (picture alliance / dpa / Peter Steffen)

Elizabeth Bishop (1911-1979) ist eine der großen amerikanischen Dichterinnen des 20. Jahrhunderts und hierzulande doch immer noch so gut wie unbekannt. Ihr relativ schmales, aber kostbares Œuvre umfasst Gedichte, Erzählungen, Prosastücke sowie Übertragungen aus dem Portugiesischen und Spanischen.

Sendung vom 20.08.2015

Sondersendung zum Tod von Egon BahrEin Mann der Diplomatie

Foto des SPD-Politikers Egon Bahr (afp / John Macdougall)

Aus aktuellem Anlass haben wir unser Programm geändert und erinnern in den Zeitfragen an Egon Bahr. Er starb trotz seines hohen Alters plötzlich und unerwartet. Egon Bahr galt als Architekt der Neuen Ostpolitik, als einer der Wegbereiter der deutschen Einheit.

Sendung vom 19.08.2015

Kampagne zur Entlarvung von NaziverbrechenDas Braunbuch

Albert Norden, Mitglied des Politbüros der ZK der SED und des Präsidiums des Nationalrates der Nationalen Front, legt während einer Pressekonferenz am 31.08.1962 in Ost-Berlin Dokumente vor, die belegen sollen, das ehemalige Angehörige der SS hohe Polizeiämter in Westberlin bekleiden. Norden hatte bereits 1956 das "Braunbuch Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik und in Westberlin" veröffentlicht. Es enthält ca. 1800 Biografien ehemaliger Nazis und Kriegsverbrecher, die Führungspositionen in Westdeutschland inne haben. (picture alliance / dpa / ZB)

Vor 50 Jahren erschien in der DDR das "Braunbuch: Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik und West-Berlin". Es sorgte in der Bundesrepublik für Aufruhr. Verantwortlich für das Werk war Albert Norden, Mitglied des Politbüros und enger Vertrauter Walter Ulbrichts.

Flagge Deutschland (picture alliance / ZB / Jens Kalaene)

1965Deutschland - 20 Jahre nach dem Krieg

Freddy Quinn schimpft auf "Gammler", die Rolling Stones erobern Berlin und der Judenhass hat noch immer viele Gesichter. Deutschland im Jahr 1965 - ein Stimmungsbild.

Sendung vom 18.08.2015
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