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Samstag, 6. Februar 2016MEZ12:53 Uhr

Zeitfragen

Sendung vom 05.02.2016

Thementag 100 Jahre Dada"Wir werden immer 'gegen' sein"

Blick in den Ausstellungsraum vom Cabaret Voltaire (DADA) in Zürich. (imago / EQ Images / Moritz Hager)

Bevor Dada da war, war Dada da. Und es hat, findet Felix Florian Weyh, verheerende Folgen gezeitigt. Mit Dada fing der Siegeszug des Prinzips Einfall über das Prinzip Arbeit an, weshalb heute die Idee den Künstlern vollkommen ausreicht.

Sendung vom 04.02.2016

Medizin und NaturwissenschaftVersuche am eigenen Leib

Details in einem Praktikumslabor am Institut für Anorganische und Analytische Chemie (IAAC) der Universität Jena. (picture alliance / dpa / Jan-Peter Kasper)

Die Liste der scheinbar Lebensmüden ist lang und prominent: Selbstversuche waren lange Zeit ein wichtiger Bestandteil der Wissenschaftsgeschichte, vor allem der Medizin. Warum gingen Wissenschaftler ein solches Risiko ein?

Das undatierte Foto zeigt die Tentakelbildung bei Süßwasserpolypen. (picture alliance / dpa)

SüßwasserpolypenDas Geheimnis des ewigen Lebens

Auf Süßwasserpolypen könnte man neidisch sein. Im Gegensatz zum Menschen schaffen es die Polypen, den körperlichen Verfall aufzuhalten. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Demografische Forschung in Rostock sind dem Geheimnis der kleinen Tierchen auf der Spur.

Baby (picture alliance / dpa / Foto: Stephan Görlich)

Wege zur UnsterblichkeitEin Hauch des ewigen Lebens

Der Mensch strebt zur Unsterblichkeit. Für viele sind Kinder ein Schritt zum ewigen Leben. Moderne Methoden wie das Schockfrosten mit flüssigen Stickstoff oder das sogenannte "Mind-Uploading" eröffnen hingegen völlig neue Möglichkeiten, für immer auf dieser Welt zu sein.

Sendung vom 03.02.2016

Buchenwald-GedenkenMythen und Lügen des DDR-Antifaschismus

Besucher der Gedenkstätte im ehemaligen Konzentrationslager Weimar-Buchenwald legen Blumen und Kränze vor die Figurengruppe des Bildhauers Fritz Cremer, die den Tag der Befreiung des Lagers am 11. April 1945 symbolisiert. (dpa / picture alliance / Zentralbild)

Die Logik war schlicht, die Rhetorik scharf: Die DDR sei ein Hort des Antifaschismus, die BRD eine gefährliche Brutstätte für Kriegstreiber. Doch rund um das Konzentrationslager Buchenwald und den berühmten Roman "Nackt unter Wölfen" wucherten die Mythen und Lügen.

Lesesaal der Bibliothek Barcelona (dpa / picture alliance / Robert B. Fishman)

GeschichtsforschungBig Data lockt auch Historiker

Einen "Quantitative Turn" erlebt die Geschichtswissenschaft: Historiker analysieren mit Hilfe von Computern alle erhältlichen Daten und Statistiken. Kritiker fürchten eine Geschichtsschreibung, die nur noch aus Zahlen besteht.

Eine Mitarbeiterin des Max-Planck-Instituts betrachtet in einer Ausstellung zur Menschheitsgeschichte einen hinter Glas ausgestellte Nachbildung eines Neandertaler-Kopfes. (picture alliance / ZB / Waltraud Grubitzsch)

MenschheitsgeschichteHistoriker im Zwist mit Evolutionsbiologen

Im Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte hocken keine Historiker zwischen Bücherregalen, sondern Genetiker im Labor. So soll Geschichte neu geschrieben werden. Klassischen Historikern gefällt das gar nicht - das wurde bei einer Tagung in Darmstadt deutlich.

Sendung vom 02.02.2016

Meistbesuchtes Videoportal der WeltWirtschaftsmacht YouTube

Das Logo des Videoportals YouTube ist auf einem i-Phone zu sehen, aufgenommen am 23.08.2012 in Berlin. (picture alliance / dpa / Sebastian Kahnert)

Mit einer Milliarde Zugriffen pro Tag ist YouTube das meistbesuchte Videoportal der Welt. Erfolgreiche YouTuber können an den Werbeeinnahmen partizipieren und zusätzlich Geld verdienen, wenn sie in ihren Performances Produkte vorstellen. Zielgruppe sind die 14- bis 29-Jährigen.

(Deutschlandradio / Constanze Lehmann)

Preiswerte LandschaftspflegeDie Schafe von Walhalla

Um den Rasen vor seinem Haus kurz zu halten, schaffte sich Pierre Steinkamp einst Schafe an. Inzwischen ist daraus ein Geschäft geworden. Denn Schafe, Ziegen und Kühe eignen sich auch als Landschaftspfleger, zum Beispiel an der Walhalla.

 Care-O-Bot 4 des Fraunhofer Instituts für Automatisierung/Stuttgart/1.12.15 (Deutschlandradio / Heiner Kiesel)

Zukunft der ArbeitKollege Roboter

Durch die zunehmende Digitalisierung und den Einsatz von Robotern droht nach einem Bericht des Weltwirtschaftsforums der Verlust von sieben Millionen Arbeitsplätzen. Aber die Roboter schaffen auch neue Tätigkeitsfelder.

Wohin mit dem Geld? Bei der richtigen Anlage soll eine Software helfen können. (imago/Gerhard Leber)

GeldanlageTools statt Berater

Die Zahl der Bankberater und Vermögensverwalter könnte tüchtig schrumpfen, wenn ihre Arbeit künftig clevere Tools erledigen. In Deutschland sind es vor allem neue Finanz-Unternehmen wie vaamo, die für den kurzen Online-Weg zur Geldanlage werben.

Sendung vom 01.02.2016

In meinem Namen Identitätsdiebstahl und die Folgen

Eine Lupe zeigt Paragrafen-Zeichen. (imago / Jochen Tack)

817,82 Euro soll unser Autor Julius Stucke zahlen - für ein Möbelstück, das er nie bestellt hat. Schnell wird klar: Jemand hat sich seine Identität zu eigen gemacht. Eine Spurensuche nach den Tätern.

Eine Hand hält am 29.04.2014 im LKA in Mainz (Rheinland-Pfalz) einen Fächer gefälschter Pässe. (picture alliance / dpa / Fredrik von Erichsen)

KriminalitätPolizei bei Mehrfach-Identitäten überfordert

Seine Spur führte nach Nordrhein-Westfalen: Beim Versuch, mit einem mit Schlachterbeil eine Pariser Polizeiwache zu stürmen, wurde er getötet. Bis heute können deutsche Ermittler nicht sagen, wer der Mann war, der sieben unterschiedliche Identitäten nutzte.

Sendung vom 29.01.2016Sendung vom 28.01.2016
Auf der Halbinsel Hel weist eine Fischskulptur auf die Vermüllung der Meere hin. (Christel Boßbach / Deutschlandradio)

Forschung an MeerestierenWas Plastik mit Fischen macht

300 Millionen Tonnen Kunststoff werden jedes Jahr weltweit hergestellt, bis zu fünf Prozent davon landen im Meer. Dazu kommen große Mengen an Mikroplastik. Das findet sich nicht nur im Wasser, es haftet an Algen und landet über die Nahrungskette am Ende auch im Menschen.

Sendung vom 27.01.2016
Denkmal zur Erinnerung an den Pogrom von  Kielce (picture alliance / dpa / Foto: epa pap Piotr Polak)

Osteuropa Die Verfolgung der Juden nach 1945

Vor wenigen Jahren schrieb der polnisch-US-amerikanische Historiker Jan Tomasz Gross ein Buch darüber, wie tief der Antisemitismus in der polnischen Gesellschaft verwurzelt ist und wie brutal Antisemiten auch nach 1945 agierten. Ein Beispiel dafür ist der Pogrom von Kielce 1946.

Sendung vom 26.01.2016
Karussell auf dem Weihnachtsmarkt Römerberg in Frankfurt/Main. (Deutschlandradio / Ellen Wilke)

Messe der SchaustellerZwischen Hightech und Nostalgie

Die Zeiten sind vorbei, in denen auf dem Rummelplatz alles schneller, höher, weiter sein musste. Heute sollen Fahrgeschäfte vor allem Ü50-tauglich sein. Auf der Interschau Augsburg zeigt sich: Der Kunde möchte Altbewährtes und doch immer wieder überrascht werden.

Sendung vom 25.01.2016

Szenarien der FlüchtlingskriseSchaffen wir's?

Hunderttausende Flüchtlinge sind bisher nach Deutschland gekommen.  (dpa/picture alliance Felix Kästle)

Zur Flüchtlingskrise gibt es viele Spekulationen und Zukunftsszenarien, deren Spektrum von rosarot bis tiefschwarz reicht: von blühenden deutsch-syrischen Landschaften bis zum Untergang des Abendlandes. Wir stellen einige vor.

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Studio 9

Leibniz-Jahr 2016Was können Facebook-User von Leibniz lernen?
Eine Statue von Gottfried Wilhelm Leibniz auf dem Innenhof des Campus der Universität Leipzig (picture alliance / dpa / Peter Endig)

Mehr als 300 Jahre vor Facebook und Co. betrieb der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz ein Soziales Netzwerk – mit 1100 Korrespondenzpartnern in aller Welt. Was können wir vom Urvater des Netzwerkens lernen? Das fragt ein Symposium der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.Mehr

Neues Pussy-Riot-VideoRappen gegen eine korrupte Justiz
Überraschungsgast beim Budapester Szigetfestival: die russische Punk-Band Pussy Riot. (picture alliance / dpa / Balazs Mohai)

Im neuen Video von Pussy Riot tritt Nadeschda Tolokonnikowa als rappende Staatsanwältin in Uniform auf und fordert den Rücktritt von Generalstaatsanwalt Tschajka. Von den russischen Medien werden Pussy Riot allerdings geflissentlich ignoriert.Mehr

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