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Klangkunst / Archiv | Beitrag vom 16.09.2011

Yguasu

(Ursendung)

Von Mario Verandi

Blick von der argentinischen Seite auf die "Kehle des Teufels" der Wasserfälle im Nationalpark von Iguazu (picture alliance / dpa / Jürgen Darmstädter)
Blick von der argentinischen Seite auf die "Kehle des Teufels" der Wasserfälle im Nationalpark von Iguazu (picture alliance / dpa / Jürgen Darmstädter)

Klangkünstler Mario Verandi ist zu den Nachkommen der Guarani-Indianer gereist und hat ihr akustisches Verhältnis zu den Wasserfällen an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien untersucht. Aus Natur- und Instrumentalklängen komponiert er eine musikanthropologische Hör-Reise.

Die Wasserfälle von Iguaçu zählen zu den größten Naturspektakeln der Welt. Über eine Million Touristen bestaunen jährlich die Katarakte an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien. Bevor die Europäer Einzug hielten, war das Gebiet Heimat der Tupi-Guarani-Indianer. Sie nannten die Fälle "Yguasu", "großes Wasser", und sie räumten den rauschenden Riesen eine zentrale Stelle in ihrer Kultur ein.

Der Klangkünstler Mario Verandi ist zu den Nachkommen der Guarani gereist und hat ihr akustisches Verhältnis zu den Wasserfällen untersucht. Aus Natur- und Instrumentalklängen komponiert er eine musikanthropologische Hör-Reise.

Komposition und Realisation: Mario Verandi
Musiker: Lorenzo Paris, Alfonso Covarrubias
DKultur mit freundlicher Unterstützung der Elektronischen Studios der TU-Berlin 2011
Länge: ca. 50 Minuten


Mario Verandi, 1960 in Buenos Aires geboren, ist Komponist und Klangkünstler. 2000 war er Gast beim Berliner Künstlerprogramm des DAAD. Zuletzt für DKultur: "Klangbuch der imaginären Wesen" (2006).

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