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Deutschlandrundfahrt / Archiv | Beitrag vom 31.03.2012

Wo sind die Indianer hin?

Sachsen 100 Jahre nach Karl May

Von Thomas Klug

Erol Sander als "Winnetou" bei den  Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg (AP Archiv)
Erol Sander als "Winnetou" bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg (AP Archiv)

Die Indianer mit Stirnband und Feder am Kopf hat sich Karl May ausgedacht. In seinen Romanen hat sie der sächsische Autor als edle Wilde beschrieben, ein Bild, das auch heute noch Bestand hat. Die Deutschlandrundfahrt begibt sich auf die Suche nach den Indianern aus Sachsen.

Karl May selbst kam lange Zeit nicht aus Sachsen heraus und wurde gar kriminell. Einmal ging es um sechs Kerzen, ein anderes Mal um eine Taschenuhr, die er gestohlen hatte. So lernte er auch sächsische Zuchthäuser von innen kennen. Vielleicht hat man ihn dort zum Indianerehrenwort gedrängt.

Jedenfalls feierte er im sächsischen Radebeul seinen Durchbruch als, ja, als Reiseschriftsteller, der bis dahin eher wenig gereist war, und er brachte die Indianer nach Sachsen, zumindest ihren Geist, der sich von dort weltweit ausbreitete. Thomas Klug sucht nun Karl May und die sächsischen Indianer.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Weitere Informationen:

Freundeskreis von Karl May in Leipzig
Karl-May-Museum in Radebeul bei Dresden
Wiki über Karl May und seine Werke
Geburtshaus von Karl May (1842-1912) in Hohenstein-Ernstthal
Sächsisches Apothekenmuseum Leipzig

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