Seit 00:05 Uhr Lange Nacht
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 00:05 Uhr Lange Nacht
 
 

Deutschlandrundfahrt / Archiv | Beitrag vom 31.03.2012

Wo sind die Indianer hin?

Sachsen 100 Jahre nach Karl May

Von Thomas Klug

Erol Sander als "Winnetou" bei den  Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg (AP Archiv)
Erol Sander als "Winnetou" bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg (AP Archiv)

Die Indianer mit Stirnband und Feder am Kopf hat sich Karl May ausgedacht. In seinen Romanen hat sie der sächsische Autor als edle Wilde beschrieben, ein Bild, das auch heute noch Bestand hat. Die Deutschlandrundfahrt begibt sich auf die Suche nach den Indianern aus Sachsen.

Karl May selbst kam lange Zeit nicht aus Sachsen heraus und wurde gar kriminell. Einmal ging es um sechs Kerzen, ein anderes Mal um eine Taschenuhr, die er gestohlen hatte. So lernte er auch sächsische Zuchthäuser von innen kennen. Vielleicht hat man ihn dort zum Indianerehrenwort gedrängt.

Jedenfalls feierte er im sächsischen Radebeul seinen Durchbruch als, ja, als Reiseschriftsteller, der bis dahin eher wenig gereist war, und er brachte die Indianer nach Sachsen, zumindest ihren Geist, der sich von dort weltweit ausbreitete. Thomas Klug sucht nun Karl May und die sächsischen Indianer.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Weitere Informationen:

Freundeskreis von Karl May in Leipzig
Karl-May-Museum in Radebeul bei Dresden
Wiki über Karl May und seine Werke
Geburtshaus von Karl May (1842-1912) in Hohenstein-Ernstthal
Sächsisches Apothekenmuseum Leipzig

Deutschlandrundfahrt

Fragwürdige GroßprojekteZum Abriss erbaut
Fort Oberer Kuhberg, Teil der Bundesfestung Ulm (Deutschlandradio / Florian Felix Weyh)

Als Fort Hahneberg in Berlin-Spandau 1888 eröffnet wurde, war es bereits funktionslos. Auch die Bundesfestung in Ulm war zur Vollendung 1859 nicht mehr zeitgemäß. Warnen solche Hinterlassenschaften vor heutigen Projekten wie dem Berliner Großflughafen BER?Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur