Dienstag, 2. September 2014MESZ23:29 Uhr

Länderreport

BücherschatzRevolutionäres Aschebuch
Journalisten fotografieren am 15.08.2014 im Studienzentrum der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar (Thüringen) die wiederentdeckte Erstausgabe des Hauptwerks von Nikolaus Kopernikus "De Revolutionis Orbium coelestium, Libri VI" von 1543.

Zwischen Tausenden Pappkisten mit verbrannten Büchern aus der Anna Amalia Bibliothek in Weimar wartet eine Entdeckung: Kopernikus' "De revolutionibus", in dem er ausführte, dass sich die Erde um die Sonne dreht.Mehr

2. September 2004"Nun sollte all das zerstört sein?"
Der Dachstuhl der zum Weltkulturerbe gehörenden Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar steht am 02.09.2004 in Flammen.

Am Unglücksabend lauschte Henry Bernhard in der Weimarer Stadtkirche Bachkantaten - das Heulen der Feuerwehrsirenen draußen störte immens. Erst zuhause begriff er, was da gebrannt hatte. Nun hat er jene getroffen, die damals vor Ort waren. Mehr

Wahl in SachsenSpannung bis zum Abwinken
Der FDP-Bundesvorsitzende, Christian Lindner, sitzt am 06.08.2014 in Erfurt (Thüringen) bei einer Wahlkampfveranstaltung vor einem Wahlplakat der Thüringer FDP auf dem steht: "Wir sind dann mal weg. Genauso wie der Mittelstand"

Unseren Autor Julius Stucke erwischt die Sachsenwahl beim Herumzappen im Dämmerzustand wie ein Dampfhammer. Er lauscht den Politiker-Kommentaren und freut sich schon auf die Krimi-Fortsetzung in Thüringen und Brandenburg.Mehr

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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 07.11.2012

Wo das Holzrecht noch gilt

Das unterfränkische Iphofen und die Protokolle von 1748

Von Bettina Weiz

Rödelseer Tor in Iphofen
Rödelseer Tor in Iphofen (Stadt Iphofen - Michael Koch)

Sich Brennholz aus dem Wald zu holen - die meisten Deutschen haben das Recht darauf längst verloren. Den Wald nutzen wir allenfalls als Kulisse fürs Spazierengehen oder Mountainbiken. Heizenergie dagegen beziehen wir in der Regel vom Gas-, Strom- oder Fernwärmeversorger. Nicht so in Iphofen.

In jenem Städtchen, dessen Altstadt rundum von einer wehrhaften Doppelmauer umgeben ist, haben sich die Bürger die alten Rechte auf Holznutzung erhalten, außerdem die dazugehörige Art, den Wald zu bewirtschaften und mit ihm zu leben. Iphofen liegt in Unterfranken am Schwanberg, dem ersten Ausläufer des Steigerwaldes am Rand der weiten Main-Ebene.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokumentoder im barrierefreien Textformat


Weitere Infos zu Iphofen im Internet:

Stadt Iphofen am Schwanberg (Unterfranken)