Montag, 31. August 2015MESZ00:32 Uhr

Länderreport

Öko-RegionalprodukteBürger retten Bauernhöfe
Eine Kuh ist mit einem Dosimeter und GPS-System zu Forschungszwecken versehen. Die Forscher studieren den Einfluss Von Strahlungen aus dem Atomunfall auf die Rinder. (imago stock&people)

Gute Produkte und Unternehmen sollen in der Region bleiben - so lautet das Ziel der "Regionalwert AG". Der Verbund soll auch dabei helfen, kleine Bauernhöfe am Leben zu erhalten und die wachsende Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln zu bedienen.Mehr

RechtsextremismusSachsens Politiker − angefeindet und bedroht
Eine Frau steht mit einem Schild "Volksverräterin" am 26.08.2015 vor einer Flüchtlingsunterkunft in Heidenau (Sachsen) und wartet auf Bundeskanzlerin Merkel. Die Kanzlerin besucht die Flüchtlingsunterkunft. (dpa / picture alliance / Jan Woitas)

Sie erhalten Morddrohungen, ihre Kinder werden mit Baseballschlägern verfolgt, die Privatadressen veröffentlicht: Politiker in Sachsen müssen derzeit einiges aushalten. Ob Stadtrat, Oberbürgermeister oder Landtagsabgeordneter − wer sich für Flüchtlinge einsetzt, kann schnell in den Fokus geraten.Mehr

Musik-Festivals in der ProvinzTanzen im Tagebau
Kräne werden beim Melt!-Festival in buntes Licht getaucht. (Melt! / Stephan Flad)

Sie heißen Melt!, splash!, Fusion, Feel oder SonneMondSterne: Musikfestivals in ländlichen Gebieten Deutschlands haben Konjunktur. Wo früher Tausende in der Braunkohle-Industrie arbeiteten, wird nun getanzt.Mehr

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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 07.11.2012

Wo das Holzrecht noch gilt

Das unterfränkische Iphofen und die Protokolle von 1748

Von Bettina Weiz

Rödelseer Tor in Iphofen (Stadt Iphofen - Michael Koch)
Rödelseer Tor in Iphofen (Stadt Iphofen - Michael Koch)

Sich Brennholz aus dem Wald zu holen - die meisten Deutschen haben das Recht darauf längst verloren. Den Wald nutzen wir allenfalls als Kulisse fürs Spazierengehen oder Mountainbiken. Heizenergie dagegen beziehen wir in der Regel vom Gas-, Strom- oder Fernwärmeversorger. Nicht so in Iphofen.

In jenem Städtchen, dessen Altstadt rundum von einer wehrhaften Doppelmauer umgeben ist, haben sich die Bürger die alten Rechte auf Holznutzung erhalten, außerdem die dazugehörige Art, den Wald zu bewirtschaften und mit ihm zu leben. Iphofen liegt in Unterfranken am Schwanberg, dem ersten Ausläufer des Steigerwaldes am Rand der weiten Main-Ebene.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokumentoder im barrierefreien Textformat


Weitere Infos zu Iphofen im Internet:

Stadt Iphofen am Schwanberg (Unterfranken)