Freitag, 21. November 2014MEZ13:08 Uhr

Länderreport

Enteignete Kunst in OstdeutschlandWohin die Werke wandern
Im Schloss Burgk sind zahlreiche Möbel und andere Kulturgüter, über deren weitere Verwendung es Unklarheit gibt.

Bislang durften Kultureinrichtungen in den neuen Bundesländern Werke zeigen, die ihnen nicht gehörten. Die tatsächlichen Besitzer sind Privateigentümer, die zwischen 1945 und 1949 enteignet wurden. Diese Recht erlischt in wenigen Tagen - und dann?Mehr

Deutsche MuslimeHaltung zeigen zum Islamismus
Der Halbmond auf dem Minarett der Abubakr Moschee in Frankfurt (Hessen) hebt sich am 19.09.2014 als Schattenriss vor der Sonne ab.

Nordrhein-Westfalen gilt als Hochburg des islamischen Extremismus: Rund 130 Islamisten von dort sollen in Syrien oder Irak kämpfen. Doch aus den Moscheegemeinden dringt dazu wenig an die Öffentlichkeit. Mehr

Religiöser ExtremismusNein zum Dschihad
Maskierte Jugendliche stehen am 08.10.2014 in Hamburg vor der Al-Nour Moschee. Bei einer Ausschreitungen zwischen Kurden und radikalen Muslimen sind in Hamburg mehrere Menschen verletzt worden. Foto: Markus Scholz/dpa

In Hessen leben rund 1.200 Salafisten. Dutzende von ihnen – zunehmend auch Frauen – ziehen in einen heiligen Krieg, den Dschihad, nach Syrien oder in den Irak. Um gegenzusteuern, hat das Land nun eine Beratungsstelle eingerichtet.Mehr

weitere Beiträge

Länderreport / Archiv | Beitrag vom 07.11.2012

Wo das Holzrecht noch gilt

Das unterfränkische Iphofen und die Protokolle von 1748

Von Bettina Weiz

Rödelseer Tor in Iphofen
Rödelseer Tor in Iphofen (Stadt Iphofen - Michael Koch)

Sich Brennholz aus dem Wald zu holen - die meisten Deutschen haben das Recht darauf längst verloren. Den Wald nutzen wir allenfalls als Kulisse fürs Spazierengehen oder Mountainbiken. Heizenergie dagegen beziehen wir in der Regel vom Gas-, Strom- oder Fernwärmeversorger. Nicht so in Iphofen.

In jenem Städtchen, dessen Altstadt rundum von einer wehrhaften Doppelmauer umgeben ist, haben sich die Bürger die alten Rechte auf Holznutzung erhalten, außerdem die dazugehörige Art, den Wald zu bewirtschaften und mit ihm zu leben. Iphofen liegt in Unterfranken am Schwanberg, dem ersten Ausläufer des Steigerwaldes am Rand der weiten Main-Ebene.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokumentoder im barrierefreien Textformat


Weitere Infos zu Iphofen im Internet:

Stadt Iphofen am Schwanberg (Unterfranken)