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Länderreport

Bebauung BayernsLandnahme der Moderne
Der Alte Schulweg (Kulturweg) nahe Dammbach im Hochspessart (picture alliance / ZB / Reinhard Kaufhold)

Das 11. Jahrhundert war eine Zeit der Expansion. Die Bevölkerung wuchs, die landwirtschaftlichen Möglichkeiten änderten sich und die Menschen wurden mobil. Ein Überblick der letzten 1000 Jahre zur Landschaftsbebauung mit Dreifelderwirtschaft und Pest.Mehr

BayernBürgermeister eines Geisterdorfes
Schönstheims Bürgermeister Anton Engelhardt am Brunnen des untergegangenen Dorfes (Deutschlandradio Kultur / Heiner Kiesel)

Eine Brunnenfassung, ein paar Hügel, ein Name - oft ist es nicht viel, was an verschwundene Dörfer erinnert. An manche dieser Geisterdörfer wird aber bis heute noch gedacht. Und manche von ihnen haben sogar noch einen Bürgermeister. Mehr

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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 07.11.2012

Wo das Holzrecht noch gilt

Das unterfränkische Iphofen und die Protokolle von 1748

Von Bettina Weiz

Rödelseer Tor in Iphofen (Stadt Iphofen - Michael Koch)
Rödelseer Tor in Iphofen (Stadt Iphofen - Michael Koch)

Sich Brennholz aus dem Wald zu holen - die meisten Deutschen haben das Recht darauf längst verloren. Den Wald nutzen wir allenfalls als Kulisse fürs Spazierengehen oder Mountainbiken. Heizenergie dagegen beziehen wir in der Regel vom Gas-, Strom- oder Fernwärmeversorger. Nicht so in Iphofen.

In jenem Städtchen, dessen Altstadt rundum von einer wehrhaften Doppelmauer umgeben ist, haben sich die Bürger die alten Rechte auf Holznutzung erhalten, außerdem die dazugehörige Art, den Wald zu bewirtschaften und mit ihm zu leben. Iphofen liegt in Unterfranken am Schwanberg, dem ersten Ausläufer des Steigerwaldes am Rand der weiten Main-Ebene.

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Weitere Infos zu Iphofen im Internet:

Stadt Iphofen am Schwanberg (Unterfranken)