Samstag, 25. Oktober 2014MESZ03:35 Uhr

Länderreport

DialekteHessische Zungenbrecher
Für den hessischen Satz "Wermsche uff’m Termsche mi’m Schermsche unnerm Ermsche" braucht die Zunge etwas Übung.

Wie baut man Zungenbrecher auf hessisch? Ganz einfach: Man sammelt viele -ich, -ech und -chen Laute und formt sie um in -isch, -esch und -sche. Alles klar? Hier kommen ein paar gelungene Beispiele.Mehr

Ost-West-RevueFrankfurt - am Main und an der Oder
Die Hochhauskulisse der Bankenmetropole Frankfurt am Main ragt hinter dem Stadtteil Sachsenhausen hervor.

Bei der Revue "Frankfurt" steht Rainald Grebe nicht selbst auf der Bühne, sondern betreibt Feldforschung im Hintergrund. Aus den Geschichten von Menschen mit Bezügen zu beiden Frankfurts will er eine Show machen - Ergebnis noch offen.Mehr

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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 07.11.2012

Wo das Holzrecht noch gilt

Das unterfränkische Iphofen und die Protokolle von 1748

Von Bettina Weiz

Rödelseer Tor in Iphofen
Rödelseer Tor in Iphofen (Stadt Iphofen - Michael Koch)

Sich Brennholz aus dem Wald zu holen - die meisten Deutschen haben das Recht darauf längst verloren. Den Wald nutzen wir allenfalls als Kulisse fürs Spazierengehen oder Mountainbiken. Heizenergie dagegen beziehen wir in der Regel vom Gas-, Strom- oder Fernwärmeversorger. Nicht so in Iphofen.

In jenem Städtchen, dessen Altstadt rundum von einer wehrhaften Doppelmauer umgeben ist, haben sich die Bürger die alten Rechte auf Holznutzung erhalten, außerdem die dazugehörige Art, den Wald zu bewirtschaften und mit ihm zu leben. Iphofen liegt in Unterfranken am Schwanberg, dem ersten Ausläufer des Steigerwaldes am Rand der weiten Main-Ebene.

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Weitere Infos zu Iphofen im Internet:

Stadt Iphofen am Schwanberg (Unterfranken)