Donnerstag, 24. Juli 2014MESZ10:27 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsSchnapsidee auf der Zunge
Die Flasche steht auf einer Handfläche.

Die Umwandlung der Beuys'schen "Fettecke" in fünfzigprozentigen Schnaps ist Thema in den Feuilletons. Die "Welt" lässt den Vorwurf, die Künstler hätten sich an Beuys versündigt, nicht gelten. Mehr

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Fazit

ShakespeareKleines Kino-Wunder
Filmszene aus "Viel Lärm um nichts" ("Much Ado About Nothing") von Joss Whedon

Es darf gestaunt werden: eine Shakespeare-Adaption, die im Hier und Heute spielt, dabei lustvoll die Sprachgewalt des Dichters feiert, nicht ins Grobe abgleitet, und die dennoch brüllend komisch ist.Mehr

Film Noir Originelle Mordmethoden
Der chinesische Schauspieler Fan Liao ("Bai Ri Yan Huo"/ "Feuerwerk am helllichten Tage") posiert am während der 64. Internationalen Filmfestspiele in Berlin mit dem Goldenenen und Silbernen Bären. Liao wurde mit dem Silbernen Bären als bester Darsteller ausgezeichnet, der Film gewann den Goldenen Bären.

"Feuerwerk am helllichten Tage" von Dao Yinan war der große Gewinner bei der letzten Berlinale. Aber abgesehen von einer der originellsten Mordmethoden der Filmgeschichte (Schlittschuh) hat Film eigentlich nichts, was den Preissegen rechtfertigt.Mehr

Porträt: Christian ClavierAsterix, Napoleon und Monsieur Claude
Die Schauspieler Christian Clavier und Gerard Depardieu küssen Model und Schauspielerin Laetitia Casta in Cannes, Archivfoto von 1998

In Frankreich gehört Christian Clavier seit Jahrzehnten mit Gerard Depardieu und Jean Reno zu den populärsten Schauspielern. Sein jüngster Film "Monsieur Claude und seine Töchter" lockte in Frankreich über zehn Millionen Zuschauer in die Kinos und ist ab Donnerstag in Deutschland zu sehen.Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 08.11.2012

Wir zeigen "die Spitze des Eisbergs"

Kuratorin über die Bestandsaufnahme des Lenbachhauses im Kunstbau München

Karin Althaus im Gespräch mit Jürgen Liebing

Ein Fachbesucher betrachtet Exponate der Ausstellung "Kunst ist schön, aber macht viel Arbeit".
Ein Fachbesucher betrachtet Exponate der Ausstellung "Kunst ist schön, aber macht viel Arbeit". (picture alliance / dpa / Victoria Bonn-Meuser)

Die Ausstellung "Kunst ist schön, macht aber auch viel Arbeit" im Kunstbau in München sei als Teil einer Orientierung zu verstehen, erläuterte die Kuratorin Karin Althaus: im Vorlauf zur Wiedereröffnung der Städtischen Galerie im Lenbachhaus im Mai 2013.

In der Ausstellung werden Werke zu sehen sein, die wegen der inzwischen vier Jahre andauernden Schließung der Städtischen Galerie im Lenbachhaus ausgelagert gewesen seien, erklärte die Sammlungsleiterin. Aber auch Kunstwerke, die in der Zwischenzeit auf Weltreise waren, seien nun wieder in München zu sehen, sagte Althaus, genauso wie Arbeiten, die wegen ihres Zustands oder des fehlenden Interesses noch nie zu sehen waren.

Eine Besonderheit der dreimonatigen Schau werde die Einbeziehung des Publikums sein, die den Restauratoren und Kunsthistorikern des Münchener Lenbachhauses zur Orientierung für die in wenigen Monaten anstehende Wiedereröffnung dienen soll. So könnten die Besucher zum Beispiel ihre Favoriten küren, und damit den Experten helfen, ihren zum Teil befangenen Blick auf die Kunst zu erneuern und die bisher geltenden Kriterien auf ihre Gültigkeit zu überprüfen, so die Kuratorin.

Wegen ihres Konzeptes sei die Ausstellung auch nur von Freitag bis Sonntag geöffnet. An den restlichen Tagen werde im Kunstbau gearbeitet, um dann am Donnerstag aufzuräumen und das Ergebnis dieses wöchentlichen Prozesses zu präsentieren, erläuterte Althaus.

Der nun präsentierten Ausstellung im Kunstbau sei eine sehr intensive hausinterne Kommunikation aller Mitarbeiter des Lenbachhauses vorangegangen, sagte Althaus. Dass diese nun in einen Dialog mit der Öffentlichkeit übergeht, darauf hofft die Kuratorin: "Wir lassen uns da sehr überraschen."

Sie können das vollständige Gespräch mit Karin Althaus mindestens bis zum 8.4.2013 als MP3-Audio in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören.

Service:
Die Ausstellung "Kunst ist schön, macht aber auch viel Arbeit" ist vom 9.11.2012 bis zum 10.2.2013 im Kunstbau München zu sehen.

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