Dienstag, 21. Oktober 2014MESZ18:45 Uhr

Kulturpresseschau

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Fazit

Brasiliens KulturszeneZerrissen wie nie
Blick auf die Stadt Rio de Janeiro und die Bucht, links ist die Christusstatue zu sehen 

Wenige Tage vor der Stichwahl um das Präsidentenamt streiten die Kulturschaffenden in Brasilien über die Frage, für wen sie ihr Kreuz machen sollen. Die Auseinandersetzung wird emotional geführt - und verursachte sogar das Aus einer Filmfirma.Mehr

FilmmusikKlänge für den Kampf gegen den Hai
Pierre Brice (l) als Apachen-Häuptling Winnetou und Lex Barker als sein Blutsbruder Old Shatterhand in einer Szene des Karl-May-Films "Im Tal des Todes". Lex Barker sitzt auf einem Pferd mit einem Gewehr in der Hand. Beide schauen in die Ferne.

Moderne Musik für einen Stummfilmklassiker: Bei den Filmmusiktagen Sachsen-Anhalt üben sich zum Beispiel junge Komponisten. Doch auch die renommierten Vertreter kommen in Halle auf ihre Kosten und es gibt eine Ehrung für den Komponisten der Winnetou-Musik.Mehr

OperDie Verehrer sind allesamt Trottel
Das Gebäude des Nationaltheaters in München, einer der Spielorte der Bayerischen Staatsoper. Vor dem Gebäude steht das Reiterdenkmal des ersten Königs von Bayern, Max I. Joseph.

In "Die Sache Makropulos" lebt die Hauptfigur Emilia Marty ohne zu Altern, umschwärmt von Liebhabern mehrerer Generationen, und fragt sich: Weiterleben oder doch endlich sterben? Musikalisch gelingt diese tragikomische Oper, doch hapert es bei der Regie.Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 08.11.2012

Wir zeigen "die Spitze des Eisbergs"

Kuratorin über die Bestandsaufnahme des Lenbachhauses im Kunstbau München

Karin Althaus im Gespräch mit Jürgen Liebing

Ein Fachbesucher betrachtet Exponate der Ausstellung "Kunst ist schön, aber macht viel Arbeit".
Ein Fachbesucher betrachtet Exponate der Ausstellung "Kunst ist schön, aber macht viel Arbeit". (picture alliance / dpa / Victoria Bonn-Meuser)

Die Ausstellung "Kunst ist schön, macht aber auch viel Arbeit" im Kunstbau in München sei als Teil einer Orientierung zu verstehen, erläuterte die Kuratorin Karin Althaus: im Vorlauf zur Wiedereröffnung der Städtischen Galerie im Lenbachhaus im Mai 2013.

In der Ausstellung werden Werke zu sehen sein, die wegen der inzwischen vier Jahre andauernden Schließung der Städtischen Galerie im Lenbachhaus ausgelagert gewesen seien, erklärte die Sammlungsleiterin. Aber auch Kunstwerke, die in der Zwischenzeit auf Weltreise waren, seien nun wieder in München zu sehen, sagte Althaus, genauso wie Arbeiten, die wegen ihres Zustands oder des fehlenden Interesses noch nie zu sehen waren.

Eine Besonderheit der dreimonatigen Schau werde die Einbeziehung des Publikums sein, die den Restauratoren und Kunsthistorikern des Münchener Lenbachhauses zur Orientierung für die in wenigen Monaten anstehende Wiedereröffnung dienen soll. So könnten die Besucher zum Beispiel ihre Favoriten küren, und damit den Experten helfen, ihren zum Teil befangenen Blick auf die Kunst zu erneuern und die bisher geltenden Kriterien auf ihre Gültigkeit zu überprüfen, so die Kuratorin.

Wegen ihres Konzeptes sei die Ausstellung auch nur von Freitag bis Sonntag geöffnet. An den restlichen Tagen werde im Kunstbau gearbeitet, um dann am Donnerstag aufzuräumen und das Ergebnis dieses wöchentlichen Prozesses zu präsentieren, erläuterte Althaus.

Der nun präsentierten Ausstellung im Kunstbau sei eine sehr intensive hausinterne Kommunikation aller Mitarbeiter des Lenbachhauses vorangegangen, sagte Althaus. Dass diese nun in einen Dialog mit der Öffentlichkeit übergeht, darauf hofft die Kuratorin: "Wir lassen uns da sehr überraschen."

Sie können das vollständige Gespräch mit Karin Althaus mindestens bis zum 8.4.2013 als MP3-Audio in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören.

Service:
Die Ausstellung "Kunst ist schön, macht aber auch viel Arbeit" ist vom 9.11.2012 bis zum 10.2.2013 im Kunstbau München zu sehen.

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Der Beginn des "Blauen Reiters"