Mittwoch, 1. Oktober 2014MESZ22:23 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsMusikfreunde hören Mono
Musik, Kopfhörer, Hören

"Wer 'Sgt. Pepper' noch nie Mono gehört habe, der habe 'Sgt. Pepper' überhaupt noch nie gehört", zitiert die "FAZ" John Lennon und singt ein Loblieb auf die alte Tonaufnahme. Die Zeitung rät: Auch im sonstigen Leben des Öfteren auf Mono schalten.Mehr

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Fazit

Alex van WarmerdamVerwüstung einer Familie

Er ist der große Surrealist des niederländischen Kinos und gilt als Kultregisseur: Alex van Warmerdam. Nun kommt mit "Borgman" sein neues Werk in die Kinos - ein verstörender Trip in das menschliche Böse.Mehr

FotografieGesichter des Krieges
Eine Porträtserie der Fotografen Lucian Read und Martin Roemers betrachtet eine Besucherin der Ausstellung "World Press Photo des Jahres 2006" in Magdeburg.

Im Bild des erblindeten Kriegsopfers hat der niederländische Fotograf Martin Roemers die Spuren des Zweiten Weltkriegs sichtbar gemacht. In Berlin sind nun 40 Porträts zu sehen, die deutlich machen, was ein Krieg anrichtet.Mehr

Anne-Sophie Mutter"Die Feuilletons werden immer verletzender"
Die deutsche Geigerin Anne-Sophie Mutter, Mai 2012 bei einem Konzert in Washington

Schlechter Musikunterricht, immer weniger Klassik-Liebhaber: Die Geigerin Anne-Sophie Mutter macht sich Sorgen um die Musikszene. Besonders bedauert sie, dass kaum noch ein Kulturjournalist in der Lage sei, dem Leser die "Begeisterung für das Werk" nahezubringen.Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 08.11.2012

Wir zeigen "die Spitze des Eisbergs"

Kuratorin über die Bestandsaufnahme des Lenbachhauses im Kunstbau München

Karin Althaus im Gespräch mit Jürgen Liebing

Ein Fachbesucher betrachtet Exponate der Ausstellung "Kunst ist schön, aber macht viel Arbeit".
Ein Fachbesucher betrachtet Exponate der Ausstellung "Kunst ist schön, aber macht viel Arbeit". (picture alliance / dpa / Victoria Bonn-Meuser)

Die Ausstellung "Kunst ist schön, macht aber auch viel Arbeit" im Kunstbau in München sei als Teil einer Orientierung zu verstehen, erläuterte die Kuratorin Karin Althaus: im Vorlauf zur Wiedereröffnung der Städtischen Galerie im Lenbachhaus im Mai 2013.

In der Ausstellung werden Werke zu sehen sein, die wegen der inzwischen vier Jahre andauernden Schließung der Städtischen Galerie im Lenbachhaus ausgelagert gewesen seien, erklärte die Sammlungsleiterin. Aber auch Kunstwerke, die in der Zwischenzeit auf Weltreise waren, seien nun wieder in München zu sehen, sagte Althaus, genauso wie Arbeiten, die wegen ihres Zustands oder des fehlenden Interesses noch nie zu sehen waren.

Eine Besonderheit der dreimonatigen Schau werde die Einbeziehung des Publikums sein, die den Restauratoren und Kunsthistorikern des Münchener Lenbachhauses zur Orientierung für die in wenigen Monaten anstehende Wiedereröffnung dienen soll. So könnten die Besucher zum Beispiel ihre Favoriten küren, und damit den Experten helfen, ihren zum Teil befangenen Blick auf die Kunst zu erneuern und die bisher geltenden Kriterien auf ihre Gültigkeit zu überprüfen, so die Kuratorin.

Wegen ihres Konzeptes sei die Ausstellung auch nur von Freitag bis Sonntag geöffnet. An den restlichen Tagen werde im Kunstbau gearbeitet, um dann am Donnerstag aufzuräumen und das Ergebnis dieses wöchentlichen Prozesses zu präsentieren, erläuterte Althaus.

Der nun präsentierten Ausstellung im Kunstbau sei eine sehr intensive hausinterne Kommunikation aller Mitarbeiter des Lenbachhauses vorangegangen, sagte Althaus. Dass diese nun in einen Dialog mit der Öffentlichkeit übergeht, darauf hofft die Kuratorin: "Wir lassen uns da sehr überraschen."

Sie können das vollständige Gespräch mit Karin Althaus mindestens bis zum 8.4.2013 als MP3-Audio in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören.

Service:
Die Ausstellung "Kunst ist schön, macht aber auch viel Arbeit" ist vom 9.11.2012 bis zum 10.2.2013 im Kunstbau München zu sehen.

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