Samstag, 25. Oktober 2014MESZ07:38 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsÜber das Verschwinden
Ein Helikopter landet auf dem Deck eines chinesischen Marineschiffes, das mit der Suche nach der verschollenen Boeing 777-200 im südchinesischen Meer beauftragt ist.

Die "Neue Zürcher Zeitung" und die "FAZ" widmen sich der US-amerikanischen Serie "The Leftovers", die vom Umgang mit dem Unerklärlichen handelt, etwa wenn Menschen einfach so verschwinden. In Wien verschwindet laut "NZZ" der Dialekt.Mehr

weitere Beiträge

Fazit

AusstellungEin Minimalist schaut auf sich selbst
Der Künstler Imi Knoebel 2014 vor seinen Werken "Aliaaa" (l, 2002) und "Ich Nicht X" (2006) in der Ausstellung "Imi Knoebel. Werke 1966-2014" im Kunstmuseum in Wolfsburg.

Der Beuys-Schüler Imi Knoebel gehört zu den wichtigsten Vertretern der Minimal Art in Deutschland. Zum 75. Geburtstag des Künstlers zeigt das Kunstmuseum Wolfsburg eine umfassende Werkschau, inszeniert von Imi Knoebel selbst. Mehr

TheaterDas ist der Mensch!
Die "Woyzeck"-Inszenierung am Münchner Volkstheater ist ein Wagnis.

Schon unzählige Male kam Büchners Woyzeck auf die Bühne. Am Münchner Volkstheater hat der Regisseur Abdullah Kenan Karaca den Stoff völlig neu zusammengesetzt. Die kühne Inszenierung folgt der Frage: Was ist der Mensch?Mehr

weitere Beiträge

Fazit / Archiv | Beitrag vom 08.11.2012

Wir zeigen "die Spitze des Eisbergs"

Kuratorin über die Bestandsaufnahme des Lenbachhauses im Kunstbau München

Karin Althaus im Gespräch mit Jürgen Liebing

Ein Fachbesucher betrachtet Exponate der Ausstellung "Kunst ist schön, aber macht viel Arbeit".
Ein Fachbesucher betrachtet Exponate der Ausstellung "Kunst ist schön, aber macht viel Arbeit". (picture alliance / dpa / Victoria Bonn-Meuser)

Die Ausstellung "Kunst ist schön, macht aber auch viel Arbeit" im Kunstbau in München sei als Teil einer Orientierung zu verstehen, erläuterte die Kuratorin Karin Althaus: im Vorlauf zur Wiedereröffnung der Städtischen Galerie im Lenbachhaus im Mai 2013.

In der Ausstellung werden Werke zu sehen sein, die wegen der inzwischen vier Jahre andauernden Schließung der Städtischen Galerie im Lenbachhaus ausgelagert gewesen seien, erklärte die Sammlungsleiterin. Aber auch Kunstwerke, die in der Zwischenzeit auf Weltreise waren, seien nun wieder in München zu sehen, sagte Althaus, genauso wie Arbeiten, die wegen ihres Zustands oder des fehlenden Interesses noch nie zu sehen waren.

Eine Besonderheit der dreimonatigen Schau werde die Einbeziehung des Publikums sein, die den Restauratoren und Kunsthistorikern des Münchener Lenbachhauses zur Orientierung für die in wenigen Monaten anstehende Wiedereröffnung dienen soll. So könnten die Besucher zum Beispiel ihre Favoriten küren, und damit den Experten helfen, ihren zum Teil befangenen Blick auf die Kunst zu erneuern und die bisher geltenden Kriterien auf ihre Gültigkeit zu überprüfen, so die Kuratorin.

Wegen ihres Konzeptes sei die Ausstellung auch nur von Freitag bis Sonntag geöffnet. An den restlichen Tagen werde im Kunstbau gearbeitet, um dann am Donnerstag aufzuräumen und das Ergebnis dieses wöchentlichen Prozesses zu präsentieren, erläuterte Althaus.

Der nun präsentierten Ausstellung im Kunstbau sei eine sehr intensive hausinterne Kommunikation aller Mitarbeiter des Lenbachhauses vorangegangen, sagte Althaus. Dass diese nun in einen Dialog mit der Öffentlichkeit übergeht, darauf hofft die Kuratorin: "Wir lassen uns da sehr überraschen."

Sie können das vollständige Gespräch mit Karin Althaus mindestens bis zum 8.4.2013 als MP3-Audio in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören.

Service:
Die Ausstellung "Kunst ist schön, macht aber auch viel Arbeit" ist vom 9.11.2012 bis zum 10.2.2013 im Kunstbau München zu sehen.

Mehr bei deutschlandradio.de

Links bei dradio.de:

Kraftwerk-Premiere in 3D
Der Beginn des "Blauen Reiters"