Dienstag, 2. September 2014MESZ04:05 Uhr

Interview

Angst vor KriegWächst die Bedrohung für uns?
Ein russischer Panzer (hier auf der Krim) - die Ukraine bezichtigt Russland mehrer Grenzverletzungen.

Die Konflikte rücken gefühlt näher an Deutschland heran: Der Ukraine-Konflikt spielt sich vor der eigenen Haustür ab, viele der IS-Kämpfer kommen aus Deutschland – auch wenn sie die Kämpfe selbst im Irak austragen. Erleben wir eine neue Dimension der Bedrohung?Mehr

Landtagswahl Kritik am sächsischen Nichtwähler
Der Spitzenkandidat der sächsischen CDU für die Landtagswahl, Ministerpräsident Stanislaw Tillich, spricht am 31.08.2014 in Dresden (Sachsen) zu den Parteianhängern.

Sachsen hat gewählt. Ganz Sachsen? Nein, nicht einmal die Hälfte der Wähler ging zur Urne. Was das für ein demokratisches Gemeinwesen bedeutet, analysiert der Politologe Werner Patzelt - und geht hart mit den Nichtwählern ins Gericht.Mehr

Ukraine-Krise"Die NATO wird von Russland nicht bedroht"
Ein ukrainischer Soldat ruht sich während einer Patrouille im Grenzgebiet aus.

NATO-Generalsekretär Rasmussen hat Pläne der Allianz bekräftigt, angesichts des anhaltenden Konflikts mit Russland ihre Präsenz in Osteuropa zu verstärken. Der SPD-Politiker Walther Stützle hält die derzeitige Nato-Politik für unklug.Mehr

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Interview / Archiv | Beitrag vom 29.10.2012

"Wir sind sicher" vor Hurrikans

Kieler Klimaforscher hält einen Sturm wie Sandy in Deutschland für ausgeschlossen

NASA-Bild des Hurrikans Sandy
NASA-Bild des Hurrikans Sandy (picture alliance / dpa /NASA)

Der Klimaforscher Mojib Latif schließt aus, dass ein Hurrikan eines Tages auch in Deutschland wüten könnte. Ein Alarmsignal angesichts der fortschreitenden Erderwärmung sei Sandy aber allemal.

Tropische Wirbelstürme gebe es nur dort, wo die Meerestemperatur sehr hoch sei und mindestens 26,5 Grad betrage, sagte der Wissenschaftler vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Selbst mit globaler Erwärmung würden solche Wassertemperaturen in hiesigen Breitengraden niemals erreicht: "Anders ist es in Südeuropa, vor der Küste Portugals beispielsweise, da könnte sich mal so ein Sturm verirren, aber wir sind (…) sicher."

Ein Sturm wie Sandy komme nur ein bis zwei Mal im Jahrhundert vor, sagte Laif. Die ungewöhnlich große Ausdehnung des Hurrikans über 1.500 Kilometer werde dafür sorgen, dass große Teile der US-Ostküste in Mitleidenschaft gezogen würden. In dem Maße, in dem der Klimawandel fortschreite und die Temperatur sich erhöhe, seien solche Stürme häufiger und intensiver geworden. Es sei aber auch bekannt, dass es natürliche Schwankungen der Meerestemperatur gebe. Deswegen könne man sehr schlecht berechnen, ob ein solcher Sturm ein Zeichen für den Klimawandel sei oder nicht: "Ein Alarmsignal ist es allemal."

Das vollständige Interview mit Mojib Latif können Sie in mindestens bis zum 29. März 2013 unserem Audio-on-Demand-Angebot als MP3-Audio hören.