Samstag, 18. April 2015MESZ09:18 Uhr

Interview

VolkswagenWas Ferdinand Piëch an Managern gar nicht mag
Der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, Martin Winterkorn (r) und der Aufsichtsratsvorsitzende der Volkswagen AG, Ferdinand Piech, stehen am 13.05.2014 bei der Hauptversammlung der Volkswagen AG auf dem Messegelände in Hannover (Niedersachsen) (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)

Wie geht es weiter bei Volkswagen? Darüber wurde gestern in einer Sondersitzung des Aufsichtsrats-Präsidiums diskutiert. Heute sollen Entscheidungen bekannt gegeben werden. Für Piëch-Biograf Wolfgang Fürweger ist Martin Winterkorn bereits jetzt eine "lahme Ente". Mehr

Berliner Schaubühne"Ich erwarte ein klares Signal"
Der Regisseur und künstlerische Leiter der Berliner Schaubühne, Thomas Ostermeier, während eines Fototermins vor der Vorstellung der Chronik "50 Jahre Schaubühne" am 26.09.2012 in Berlin (picture-alliance / dpa / Florian Kleinschmidt)

Mehr Events oder doch lieber das klassische Ensemble-Theater? Derzeit wird um die Zukunft der Berliner Theaterlandschaft gestritten. Jetzt hat sich auch Thomas Ostermeier von der Berliner Schaubühne positioniert: Die Kulturpolitik müsse klare Stellungnahmen abgeben. Mehr

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Interview / Archiv | Beitrag vom 29.10.2012

"Wir sind sicher" vor Hurrikans

Kieler Klimaforscher hält einen Sturm wie Sandy in Deutschland für ausgeschlossen

NASA-Bild des Hurrikans Sandy (picture alliance / dpa /NASA)
NASA-Bild des Hurrikans Sandy (picture alliance / dpa /NASA)

Der Klimaforscher Mojib Latif schließt aus, dass ein Hurrikan eines Tages auch in Deutschland wüten könnte. Ein Alarmsignal angesichts der fortschreitenden Erderwärmung sei Sandy aber allemal.

Tropische Wirbelstürme gebe es nur dort, wo die Meerestemperatur sehr hoch sei und mindestens 26,5 Grad betrage, sagte der Wissenschaftler vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Selbst mit globaler Erwärmung würden solche Wassertemperaturen in hiesigen Breitengraden niemals erreicht: "Anders ist es in Südeuropa, vor der Küste Portugals beispielsweise, da könnte sich mal so ein Sturm verirren, aber wir sind (…) sicher."

Ein Sturm wie Sandy komme nur ein bis zwei Mal im Jahrhundert vor, sagte Laif. Die ungewöhnlich große Ausdehnung des Hurrikans über 1.500 Kilometer werde dafür sorgen, dass große Teile der US-Ostküste in Mitleidenschaft gezogen würden. In dem Maße, in dem der Klimawandel fortschreite und die Temperatur sich erhöhe, seien solche Stürme häufiger und intensiver geworden. Es sei aber auch bekannt, dass es natürliche Schwankungen der Meerestemperatur gebe. Deswegen könne man sehr schlecht berechnen, ob ein solcher Sturm ein Zeichen für den Klimawandel sei oder nicht: "Ein Alarmsignal ist es allemal."

Das vollständige Interview mit Mojib Latif können Sie in mindestens bis zum 29. März 2013 unserem Audio-on-Demand-Angebot als MP3-Audio hören.