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Fazit / Archiv | Beitrag vom 30.04.2013

"Wir können von den Unternehmen Transparenz fordern"

Lehren aus dem Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch

Stefanie Karl im Gespräch mit Andreas Müller

Diese Frau trauert um ihren Sohn, der seit dem Einsturz der Textilfabrik in Bangledesch vermisst wird. (dpa / pa / Abir Abdullah)
Diese Frau trauert um ihren Sohn, der seit dem Einsturz der Textilfabrik in Bangledesch vermisst wird. (dpa / pa / Abir Abdullah)

Nach dem Fabrikeinsturz in Bangladesch mit vielen Toten und Verletzten geraten Discounter wie Primark und H&M in die Kritik. Wir sprechen mit Stefanie Karl von der Initiative Fair Wear Foundation über miese Arbeitsbedingungen, Zertifikate für Hersteller und fragwürdige Boykottaufrufe.

Nach Einschätzung von Karl liegt die Verantwortung für das Unglück einerseits bei denjenigen, denen das Gebäude gehört hat, die Fabrikmanager vor Ort, die die "Risse vorher bemerkt hatten und trotzdem die Mitarbeiter gezwungen hatten, dort zu arbeiten." Allerdings sei auch der Staat verantwortlich, denn der sollte eigentlich mit Gesetzen und Richtlinien die Grundlagen für die Sicherheit schaffen.

Die vollständige Fassung des Interviews finden Sie mindestens bis zum 11.10.2012 im Radiofeuilleton

Kulturpresseschau

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