Seit 20:03 Uhr In Concert
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 20:03 Uhr In Concert
 
 

Tonart | Beitrag vom 23.02.2015

Wiener Band Bilderbuch"Wir sind große Verführer"

Die Band Bilderbuch im Gespräch mit Vivian Perkovic

Bilderbuch-Sänger Maurice Ernst, hier bei einem Konzert als Vorgruppe der Beatsteaks in Erfurt 2014. (imago/Karina Hessland)
Bilderbuch-Sänger Maurice Ernst, hier bei einem Konzert als Vorgruppe der Beatsteaks in Erfurt im vergangenen Jahr (imago/Karina Hessland)

In den Songs von Bilderbuch geht es um Softdrinks und schnelle Autos. Alles ist glitzernd und überhöht. Doch was steckt hinter dieser schrägen Band aus Wien, die die Musikkritiker derzeit durchdrehen lässt? Darüber spekulieren Bilderbuch im "Tonart"-Interview.

"Wir sind große Verführer", so Bilderbuch im Interview mit Deutschlandradio Kultur, deren drittes Album "Schick Schock" in wenigen Tagen erscheint.

"Wir leiten Leute aufs Glatteis, und das ist auch der Witz an dem ganzen Album. Wir verspiegeln sozusagen unsere eigene Vorstellung einer Gesellschaft unserer eigenen Generation – und haben Megaspaß dabei, weil wir selber die größten Teufel sind."

Bilderbuch collagieren Klischees aus der Popkultur und haben festgestellt:

"Es ist heute mehr Provokation dahinter über einen Softdrink zu singen als über eine Droge. … Das glorifiziert ja sozusagen alles Schlechte für das so ein Wiener Stadtmensch zum Beispiel einfach nur stehen kann. Und es ist ja auch so, dass es in Wahrheit ein Werbetext ist, der ganze Song ist ein einziger Werbetext und das ist auch der Witz dahinter, minus und minus gibt plus – und deswegen kriegt's auch wieder nen Drive."

In der "Tonart am Nachmittag" sprachen Bilderbuch über Falco, den Hype um österreichische Musiker und ihre neue Platte.

Tonart

Klassik trifft ModerneMonteverdi in Jazz übersetzt
Beirach Huebner (Laura Carbone)

Auf der CD "Monteverdi in the spirit of Jazz" haben Musiker wie der Pianist Richie Beirach oder der Geiger Gregor Hübner den alten italienischen Komponisten ins Heute übertragen. Herausgekommen sind klangfarbenfrohe, berührende Melodien.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur