Donnerstag, 30. Juli 2015MESZ02:08 Uhr

Feature

HeimatAuf der Usedomer Straße
Farbenfroh ist die Fassade von Wohnhäusern Am Nordufer in Berlin-Wedding gestaltet. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

Seit knapp 40 Jahren leben Yevsi und seine Eltern in Berlin, in ein und derselben Straße. Sie erzählen, was es für sie bedeutet hat, in Deutschland anzukommen, sich zu integrieren und gleichzeitig ihre kulturelle Identität zu bewahren. Mehr

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Hörspiel

Reihe SpielregelnDie Leere füllen
Der Architekt Werner Ruhnau steht in Gelsenkirchen vor einem Bild des Musiktheaters (Bild vom 15.03.2007). Das Gelsenkirchener Musiktheater ist sein Gebäude, den Panorama-Blick aus der Glasfassade hat man ebenso ihm zu verdanken wie die ultramarin-blauen Schwamm-Reliefs des Künstlers Yves Klein im Foyer. Alles das durchzusetzen, war nicht einfach, erzählte Werner Ruhnau, der am 11. April 85 Jahre alt wurde. (picture alliance / dpa / Karsten Mark)

In offenen Theaterbauten, auf variablen Bühnen spielt das Publikum und findet zu sich selbst. Folgt man den Ideen des Essener Architekten Werner Ruhnau, landet man bei seinem großen Entwurf, dem Neubau des Theaters in Gelsenkirchen von 1959. Mehr

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Feature / Archiv | Beitrag vom 14.07.2012

Wie kann es in Buchenwald schön sein?

Von Gabriele Rabe

KZ Buchenwald (AP)
KZ Buchenwald (AP)

Die Landstraße zum Ettersberg nördlich von Weimar ist idyllisch gelegen. Man sieht ihr nicht an, dass sie von KZ-Häftlingen gebaut wurde und nach Buchenwald führt.

Kurz nach Kriegsende riefen die amerikanischen Besatzer zum Marsch der 1000 Weimarer Bürger auf: Alle sollten diese Straße hinaufgehen und mit eigenen Augen sehen, was im KZ geschehen war.

Die Autorin befragt Zeitzeugen, die in der Nähe des Lagers lebten - was haben sie gesehen und was wollten sie nicht sehen?


Ton und Regie: die Autorin
Mit: Ina Piontek
Musik: Nicholas Chase
Produktion: Bauhaus-Universität-Weimar 2008
Länge: 49"21



Gabriele Rabe, geboren 1985 im thüringischen Eichsfeld. Sie studierte Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität-Weimar und Soziologie und Politikwissenschaften an den Universitäten Bologna und Kapstadt. Dieses Projekt entstand während des Studiums in Weimar am Lehrstuhl 'Experimentelles Radio' 2008. Es ist ihre erste größere Radioarbeit.