Sonntag, 25. Januar 2015MEZ13:21 Uhr

Hörspiel

KunstkopfDoktor Faustus - elektrisiert
 "Gertrude Stein" von Pablo Picasso im  Metropole New York

Faust ärgert sich über seine überflüssige Erfindung des Lichts, die ihn seine Seele kostete. Auch von Mephisto lässt er sich nicht beschwichtigen. Da begegnet ihm eine Frau von schwirrender Identität und Namensvielfalt: Frau Marguerite Ida und Helen Annabel. Mehr

Hemingway in Pamplona
San Fermin Festival in Pamplona, Juli 2014

Montage aus Texten des Romans "Fiesta" von Ernest Hemingway und Originalaufnahmen in Kunstkopfstereo der "Fiesta San Fermin" in Pamplona.Mehr

Sparky
Der Hund, ein treuer Begleiter

Sparky nennt sie den Hund, der ihr auf der Straße zuläuft und sie auf ihrer fantastischen Reise begleiten wird. "Ich bin Forscherin", erklärt sie ihm, denn sie erforscht Klänge und Resonanzen. Mehr

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Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 22.08.2012

Wie Jakub, mein Vater, sich von uns wegverwandelte (2/2)

Nach 'Die Zimtläden' und anderen Erzählungen von Bruno Schulz

Der Vater verwandelte sich zunächst in einen Vogel.
Der Vater verwandelte sich zunächst in einen Vogel. (picture alliance / dpa / Laurie Campbell)

"Wir halten das Wort üblicherweise für den Schatten der Wirklichkeit, für ihr Abbild. Richtiger wäre die umgekehrte Behauptung: Die Wirklichkeit ist der Schatten des Wortes." (Bruno Schulz)

Aus dem Polnischen von: Josef Hahn, Mikolaj Dutsch
Musikcollage, Bearbeitung und Regie: Heinz von Cramer
Mit: Gabriela Maria Schmeide, Werner Wölbern u.v.a.
Ton: Martha Seeberger
Produktion: HR 1998
Länge: 53’11

Bruno Schulz wurde 1892 in Drohobycz geboren. In Lemberg und an der Wiener Kunstakademie studierte er Architektur und Malerei, war anschließend in seiner Heimatstadt als Zeichenlehrer tätig. Er unternahm Reisen ins In- und Ausland, stand mit vielen seiner polnischen Kollegen, aber auch mit Thomas Mann und Joseph Roth in Briefkontakt. Auf diese Weise versuchte er, seine literarische Produktion bekannt zu machen - meist erfolglos. Nach dem Einmarsch der Deutschen lebte er im Drohobyczer Getto. Am 19. November 1942 wurde er auf offener Straße von einem Gestapomann erschossen. Ende 1933 erschien in Warschau sein erstes Buch "Die Zimtläden".


Wie Jakub, mein Vater, sich von uns wegverwandelte (1/2)