Sonntag, 24. Mai 2015MESZ05:08 Uhr

Hörspiel

Ursendung - StrandgutKRUSO
Luftbild von Hiddensee ( imago / Hans Blossey)

Der Literaturstudent Edgar Bendler flieht aus seinem bisherigen Leben auf die Insel Hiddensee und findet Arbeit in der Kneipe "Zum Klausner". Dort lernt er den Russlanddeutschen Alexander Krusowitsch kennen - Kruso. Mehr

FlüggeICHI - oder der Traum vom Roman
Hörspiel: „ICHI oder der Traum vom Roman", Produktion Deutschlandradio Kultur 2014Abgebildet: Brigitte Hobmeier  (Deutschlandradio / Jonas Maron)

Ichi streift mit einem toten Vogel in der Hand durch die Welt und versucht einen Roman zu schreiben. Das ist nicht einfach, wenn man kein Dach über dem Kopf hat. So begibt sich Ichi auf eine Reise und sucht nach dem Echo des Vogels.Mehr

Spekulanten an der Pariser BörseDas Geld (Teil 1)
Der französische Schriftsteller Émile Zola (picture alliance /dpa)

Paris 1864. Nach seinem Bankrott sehnt sich der Börsianer Saccard nach der Rückkehr an die Pariser Börse. Sein Nachbar, der Ingenieur Georges Hamelin, träumt davon, mit Hilfe eines ausgebauten Transportwesens im Orient prosperierenden Einfluss zu gewinnen. Mehr

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Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 22.08.2012

Wie Jakub, mein Vater, sich von uns wegverwandelte (2/2)

Nach 'Die Zimtläden' und anderen Erzählungen von Bruno Schulz

Der Vater verwandelte sich zunächst in einen Vogel. (picture alliance / dpa / Laurie Campbell)
Der Vater verwandelte sich zunächst in einen Vogel. (picture alliance / dpa / Laurie Campbell)

"Wir halten das Wort üblicherweise für den Schatten der Wirklichkeit, für ihr Abbild. Richtiger wäre die umgekehrte Behauptung: Die Wirklichkeit ist der Schatten des Wortes." (Bruno Schulz)

Aus dem Polnischen von: Josef Hahn, Mikolaj Dutsch
Musikcollage, Bearbeitung und Regie: Heinz von Cramer
Mit: Gabriela Maria Schmeide, Werner Wölbern u.v.a.
Ton: Martha Seeberger
Produktion: HR 1998
Länge: 53’11

Bruno Schulz wurde 1892 in Drohobycz geboren. In Lemberg und an der Wiener Kunstakademie studierte er Architektur und Malerei, war anschließend in seiner Heimatstadt als Zeichenlehrer tätig. Er unternahm Reisen ins In- und Ausland, stand mit vielen seiner polnischen Kollegen, aber auch mit Thomas Mann und Joseph Roth in Briefkontakt. Auf diese Weise versuchte er, seine literarische Produktion bekannt zu machen - meist erfolglos. Nach dem Einmarsch der Deutschen lebte er im Drohobyczer Getto. Am 19. November 1942 wurde er auf offener Straße von einem Gestapomann erschossen. Ende 1933 erschien in Warschau sein erstes Buch "Die Zimtläden".


Wie Jakub, mein Vater, sich von uns wegverwandelte (1/2)