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Forschung und Gesellschaft / Archiv | Beitrag vom 07.07.2011

Wie die Hirnforschung das Bild vom Menschen verzerrt

Zwischen Geist und Gehirn - Neuromythologie

Von Svenja Flaßpöhler

Einsteins Gehirnaktivität wird elektrisch gemessen, Princeton New York, September 1950 (AP Archiv)
Einsteins Gehirnaktivität wird elektrisch gemessen, Princeton New York, September 1950 (AP Archiv)

Kein Wissenschaftszweig hat in den vergangenen Jahren einen derartigen Auftrieb erlebt wie die Neuro-Wissenschaften – jene Bereiche aus Medizin, Biologie, Psychologie oder auch Informatik, die die Rolle von Nervensystemen erforschen.

Inzwischen erheben die Neuro-Wissenschaften mitunter den Anspruch zu erklären, was der Mensch überhaupt sei. Ob Depression oder Freude, ob Muße oder sexuelle Ekstase: jede Gefühlsregung wird heute mit Ergebnissen aus der Hirnforschung erklärt.

Neurowissenschaftler wie Gerhard Roth oder Wolf Singer erzielen mit ihren Thesen auch auf dem Buchmarkt große Erfolge. Zeit für eine kritische Zwischenbilanz.

Manuskript zur Sendung als PDF oder im barrierefreien Textformat

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