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Feature / Archiv | Beitrag vom 22.08.2012

Wer Bahnhof nicht versteht, kommt nicht an

Fortbewegung: Torsten, die U-Bahn, die Liebe und Deutschland

Von Ursula Weck

Die U-Bahn ist für Torsten ein Lebenstraum (picture alliance / dpa/Florian Schuh)
Die U-Bahn ist für Torsten ein Lebenstraum (picture alliance / dpa/Florian Schuh)

Torstens Leidenschaft ist das U-Bahn-Fahren: stundenlang, von Endstation zu Endstation. Als Kind war Torsten jahrelang in einer dunklen Kammer eingesperrt, verbrachte dann seine Jugend in psychiatrischen Anstalten und in Heimen.

Die Erinnerungen und die Sehnsucht nach Liebe führen ihn immer wieder in die dunklen Schächte der U-Bahnhöfe, um wegzufahren und um irgendwo anzukommen. Für ihn ist die U-Bahn nicht nur ein Beförderungsmittel, sondern Teil seines Lebenstraumes geworden.

So wird dieses Leben symbolisch zur Reise, der Bahnhof ein mögliches Ziel. "Wir sitzen alle im gleichen Zug und reisen quer durch die Zeit. Wir sehen hinaus. Wir sahen genug. Wir fahren alle im gleichen Zug und keiner weiß, wie weit." (Erich Kästner)


Regie: die Autorin
Mit: Veit Schubert, Gerd Grasse
Ton: Bernd Friebel
Produktion: DS-Kultur/SFB/RB 1993
Länge: 45‘10


Ursula Weck, 1951 in Ratingen geboren, seit 1983 Autorin und Regisseurin für den Hörfunk. Lebt in Berlin. Für DKultur (2007): "Ich wünsch mir für den Sommer Winter. Jugendliche entdecken die Natur".

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