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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 23.06.2013

Wenn der Sponsor stiften geht

Sportvereine im Revier bangen um ihre Existenz

Von Günter Herkel

Sprinterinnen des TV Wattenscheid: Deutsche Meister 2013 über 4 x 200 Meter (dpa / picture alliance / Julia Rahn)
Sprinterinnen des TV Wattenscheid: Deutsche Meister 2013 über 4 x 200 Meter (dpa / picture alliance / Julia Rahn)

Sponsoring-Einnahmen sind für manche Sportvereine nicht nur ein willkommenes Zubrot. Wo Leistungssport betrieben wird, bilden sie häufig die unverzichtbare Basis ihrer wirtschaftlichen und sportlichen Existenz. Macht sich ein Verein abhängig von einem Hauptsponsor, kann dieser im Zweifel über Wohl und Wehe von ganzen Klubs oder auch einzelner Athleten entscheiden.

Zwei aktuelle Beispiele aus dem Ruhrgebiet belegen das. Die Leichtathletik-Hochburg TV Wattenscheid bangt derzeit um ihre Zukunft, da der große Geldgeber – die Bochumer Stadtwerke – seine Zuwendungen kürzen will. In der Folge dürfte ein Großteil der förderungsabhängigen Kader-Athleten den Klub mangels Perspektive verlassen. Auch der gleichfalls von den Stadtwerken unterstützte Fußball-Zweitligist VfL Bochum könnte Leidtragender einer veränderten Sponsorenpolitik werden.

Drohen dem ohnehin krisengeschüttelten Revier weitere Rückschläge?

Manuskript zur Sendung als PDF und im barrierefreien Textformat

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