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Zeitfragen

JournalismusWie das Binnen-I in die taz kam
Die Nullnummer der alternativen "tageszeitung", allgemein taz genannt, erschien im September 1978.

Das Binnen-I war ein typisches Projekt der 1980er-Jahre: Weil der Geschlechterkampf in die Jahre gekommen war und leicht ermattet geführt wurde, musste die Sprache als Überbauphänomen herhalten. Auch und gerade in der alternativen "tageszeitung".Mehr

SpracheMan knickste, stillte und stand seinen Mann
Die Schriftstellerin Anna Seghers 1961

Die Sprache der frauenfreundlichen Diktatur in der DDR war machistisch. Sprachemanzipatorisch war "Frau Puppendoktor" vermutlich schon das Höchste der Gefühle. Und auch Anna Seghers kämpfte nicht für geschlechtergerechte Sprache oder das Binnen-I.Mehr

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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 18.03.2013

Wenn alle Brünnlein fließen

Die Sicherheit des deutschen Wassers

Von Susanne Harmsen

Eine Frau trinkt Wasser aus der Leitung.
Eine Frau trinkt Wasser aus der Leitung. (AP)

Trinkwasser fließt hierzulande - laut Aussage der Gesundheitsämter - als am besten kontrolliertes Lebensmittel in jeden Haushalt. Trotzdem finden sich darin regelmäßig erhöhte Mengen von Krankheitserregern, Schwermetallen oder Chemikalien - seit neuestem auch Uran.

Auch einzelne Mineralwasser fallen bei Tests von Verbraucherschützern regelmäßig wegen solcher Schadstoffe durch.

Neueste Bedrohung unserer Gesundheit ist Uran im Trinkwasser. In Norddeutschland gibt es schon Gemeinden, in denen sogar die gesetzlichen Grenzwerte überschritten werden. Uran aber kann Nieren und Leber schädigen, besonders bei Säuglingen und Kleinkindern. Ein Tauchgang zu den Ursachen der Trübung.

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