Samstag, 20. Dezember 2014MEZ03:17 Uhr
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Die Reportage

Bahn reduziert Angebot Der letzte Nachtzug nach Paris
Nachtzug Berlin-Paris - Abfahrt am Berliner Hauptbahnhof

Schlafwagen, Zufallsbekanntschaften und malerische Sonnenaufgänge vor Paris. Mit der Reiseromantik im Nachtzug Berlin-Paris ist nun aber Schluss. Nach 50 Jahren wird der Betrieb eingestellt. Unser Autor Moritz Metz hat sich zuvor noch einmal unter die Reisenden gemischt. Mehr

weitere Beiträge

Weltzeit

Sendung vom 18.12.2014Sendung vom 17.12.2014
Aminetu Haidar ist die bekannteste Aktivistin für eine von Marokko unabhängige Westsahara.

Westsahara Der vergessene Aufstand der Sahrauis

Seit 1975 hält Marokko die Westsahara besetzt und verwehrt den Bewohnern ein Referendum über ihre Unabhängigkeit. Auch junge Sahrauis fügen sich in das neue System: Sie wollen lieber ein friedliches Leben unter marokkanischer Herrschaft als einen Krieg für die Unabhängigkeit.

Sendung vom 16.12.2014
Rumänische Studenten erinnerten 2009 in Bukarest an die Opfer der Revolution 1989.

Rumänien Schweigen über die Verbrechen der Securitate

25 Jahre nach dem Sturz der Diktatur in Rumänien wissen viele Schüler wenig über die Verbrechen unter kommunistischer Herrschaft. Die Lehrpläne sind lückenhaft. Das ärgert die 71-jährige Nina Moica, die nun ihr Schweigen gebrochen hat.

Sendung vom 15.12.2014Sendung vom 11.12.2014
Ein kaputter taubenblauber Trabi in einem baumbestandenen Garten 

UngarnIn Budapest erlebt der Trabi sein Comeback

Budapest war einst die heimliche Trabi-Hauptstadt Europas, denn Ungarn produzierte selbst keine Autos. Nach dem Ende des Sozialismus kam der Trabant zeitweise aus der Mode - doch inzwischen ist er in Budapest wieder schwer angesagt.

Demonstration am 10. März 2014 in Budapest für die Autonomie der Székler-Region

Ungarn im AuslandOrbáns langer Arm reicht bis Rumänien

Durch die Abtrennung Siebenbürgens von Ungarn nach dem Ersten Weltkrieg geriet das Volk der Székler unter rumänische Verwaltung. Die ungarische Regierung unter Viktor Orbán fördert die Minderheit im Nachbarland bis heute - und das nicht ohne Eigennutz.

Sendung vom 10.12.2014
Stadtansicht von Osch in Kirgistan, im Hintergrund sind Berge zu sehen

Eurasische WirtschaftsunionSowjetunion reloaded?

Die Zollunion zwischen Russland, Weißrussland und Kasachstan wird sich ab 2015 "Eurasische Wirtschaftsunion" nennen. Auch Kirgistan und Armenien werden ihr beitreten. Ziel ist unter anderem ein Freihandelsabkommen mit der EU. Doch ist das realistisch?

Der Dordoi-Markt in der Nähe von Bischkek, der Hauptstadt Kirgistans.

Eurasische WirtschaftsunionDas kleinere Übel für Kirgistan

Was halten die Kirgisen vom geplanten Beitritt zur Eurasischen Wirtschaftsunion, zu der bisher Russland, Kasachstan und Weißrussland zählen? - Gesine Dornblüth war bei Händlern an der Grenze zu Kasachstan, auf dem großen Containermarkt bei Bischkek und hat mit Regierungsvertretern gesprochen.

Sendung vom 09.12.2014
Malala Yousafzai erhält den Friedensnobelpreis.

PakistanMalala, das Mädchen aus dem Swat-Tal

Sandra Petersmann versuchte, auf den Spuren der Friedensnobelpreisträgerin Malala in ihre pakistanische Heimat, das Swat-Tal, zu gelangen. Allerdings hinderte die Armee sie daran und sie wurde vom Geheimdienst verfolgt.

Kinder in einem Heim der Hilfsorganisation von Kailash Satiarthy - ein Schutz vor Kinderarbeit und Ausbeutung

FriedensnobelpreisAuf den Spuren von Malala und Kailash

Der Friedensnobelpreis 2014 geht an die Kinderrechtsaktivisten Kailash Satyarthi aus Indien und an die 17-jährige Malala Yousafzai aus Pakistan. Sandra Petersmann und Jürgen Webermann haben sich in Lahore und Neu-Delhi umgesehen.

Sendung vom 08.12.2014

Deepwater HorizonVon der Welt vergessen

Vor vier Jahren explodierte die Bohrinsel Deepwater Horizon im Golf von Mexiko. Der Ölkonzern BP verkündete nun das Ende der Aufräumarbeiten. Das Gegenteil sei der Fall, klagen Umweltschützer und betroffene Anwohner, die immer noch wütend sind.

Umgeknickte Bäume: Zerstörung auf den Philippinen

Haiyan und HagupitDie Philippinen kommen nicht zur Ruhe

Im Spätherbst vergangenen Jahres fegte ein Wirbelsturm über die Philippinen hinweg. Fast 8000 Menschen kamen ums Leben, Tausende wurden obdachlos. Zu den am stärksten betroffenen Orten gehört die Stadt Tacloban auf der Insel Leyte.

Sendung vom 04.12.2014
Ein Paparazzo fotografiert ein Starlet in Cannes.

PaparazziItalienische Wortschöpfung mit Weltruhm

Bis wohin geht die Privatsphäre? Und ab wann gilt die Privatvilla Silvio Berlusconis als öffentlicher Raum? Das sind Grenzen, die Paparazzi immer wieder austesten. Für das Gemeinwohl - und für die skandalösesten Bilder.

Im Sommer 2014 fließt Lava aus dem Vulkan Ätna.

Vulkan ÄtnaZwischen Faszination und Bedrohung

Regelmäßig erschüttern Erbeben die Region um den Ätna, Lavaströme zerstören Natur und bedrohen Menschen. Trotzdem haben die Italiener ein fast zärtliches Verhältnis zu ihrer "Dame Ätna". Geologen beobachten den Vulkan ganz genau.

MenefreghismoGleichgültigkeit als italienisches Kulturgut

"Me ne frego" heißt so viel wie "Ich pfeife drauf". Und dieser Ausdruck bestimmt die Haltung vieler Italiener nicht nur gegenüber anderen, sondern auch gegenüber staatlichen Autoritäten. Geprägt wurde der "Menefreghismo" von den Faschisten.

Sendung vom 03.12.2014
Opfer des Chemie-Unglücks vom 3. Dezember 1984 im indischen Bhopal protestieren am 2. Dezember 2014 und äußern ihren Unmut auch durch das Verbrennen einer Puppe.

Bhopal"Immer noch eine sehr traumatisierte Stadt"

Der Unfall in einem Chemiewerk des US-Unternehmens Union Carbide im indischen Bhopal am 3. Dezember 1984 gilt als die bislang größte Umweltkatastrophe, tausende Menschen starben. Bis heute leidet die Region unter den Folgen, hat Indien-Korrespondent Jürgen Webermann vor Ort erfahren.

GiftunglückVerantwortlich für Bhopal?

Die Wut der Opfer konzentrierte sich nach dem Unglück von Bhopal auf einen Mann: Warren Anderson, damals Vorstandsvorsitzender von Union Carbide. Bis heute verbrennen Angehörige jedes Jahr eine Puppe, die ihn darstellen soll.

Verrostete Tanks stehen am 28.10.2014 vor dem alten Fabrikgebäude der Union Carbide Fabrik in Bhopal, Indien. Es war der schlimmste Chemieunfall aller Zeiten - Vor 30 Jahren explodierten Tonnen von hochgiftigem Methylisocyanat im indischen Bhopal.

IndienBhopal 30 Jahre nach der Katastrophe

In dem Werk eines US-Chemiekonzerns im indischen Bhopal traten vor 30 Jahren mehrere Tonnen giftiger Stoffe in die Atmosphäre. Tausende Menschen starben an den unmittelbaren Folgen. Die Stadt leidet bis heute darunter.

Sendung vom 02.12.2014

GenitalverstümmelungMädchen tot, Arzt frei

In Ägypten ist Genitalverstümmelung von Frauen seit 2008 verboten. Trotzdem ist die Praxis weit verbreitet, bis zu 90 Prozent der verheirateten Frauen sind beschnitten. Ein Fall wurde nun vor Gericht verhandelt – und endete mit Freispruch.

Das Messer einer Beschneiderin.

Genitalverstümmelung Comedy gegen eine grausame Tradition

Ein grausames Ritual, unterhaltsam aufbereitet: Eine ägyptische Theatergruppe bringt ein Stück über die Beschneidung der Frau auf die Bühne. So sollen gerade in entlegenen Gebieten junge Frauen für das ernste Thema sensibilisiert werden.

Sendung vom 01.12.2014
Nahe der Hauptstadt Taipeh: Skulpturen des Diktators Chiang Kai-shek.

Chiang Kai-shekTaiwans Diktator zum Anfassen

Stolze 175 Statuen des Diktators Chiang Kai-shek können in einem Park in der Nähe von Taiwans Hauptstadt Taipeh betrachtet werden. Selbst Touristen vom chinesischen Festland besuchen inzwischen die Parklandschaft.

RusslandEingeschüchtert, aber handlungsfähig

Mit Petrorubeln und mit dem Anschluss der Krim hat sich Putin die Unterstützung vieler Bürger erkauft. Doch die patriotische Euphorie beginnt zu verfliegen - auch weil die russische Wirtschaftslage nicht besser wird.

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