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Weltzeit

Sendung vom 08.12.2016

Sklavinnen und KämpferinnenFrauen unter dem IS

Foto aus einem Propagandavideo der IS-Miliz zeigt voll verschleierte Frauen mit Gewehren, die angeblich in der syrischen Stadt Al-Rakka operieren (undatiert).  (picture alliance / Syriadeeply.org)

In Gebieten der Terrororganisation Islamischer Staat sind Frauen nichts wert. Sie dürfen nur voll verschleiert das Haus verlassen, sind Opfer von Willkür und Gewalt. Aber es gibt auch Frauen, die selbst zu den Waffen greifen - im Kampf gegen den IS.

Sendung vom 07.12.2016
Zahlreiche Menschen sind zur Unterzeichnung des neuen Friedensabkommens zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC-Guerilla am 24.11.2016 in Bogota gekommen. Sie tragen Fahnen, manche weinen. (picture alliance / dpa / EFE / Leonardo Muñoz)

KolumbienNach 52 Jahren Bürgerkrieg endlich Frieden?

Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos erhält dieses Jahr den Friedensnobelpreis. Dabei war der erste Entwurf für ein Friedensabkommen mit den FARC-Rebellen in einer Volksabstimmung abgelehnt worden. Es wurde nachgebessert. Dennoch bleiben viele Fragen.

Sendung vom 06.12.2016
Elena, eine der Soldatinnen, die für die Ukraine im Kriegseinsatz sind. (Deutschlandradio/Katja Garmasch)

Krieg in der Ostukraine Frauen an der Front

Obwohl offiziell das Friedensabkommen in Kraft ist, herrscht immer noch Krieg in der Ostukraine. 50.000 der Soldaten sind weiblich. Wie gehen sie mit dem Stress und der Lebensgefahr um? Ein Besuch an der Front.

Sendung vom 05.12.2016Sendung vom 01.12.2016
Der philippinische Präsident Duterte hält eine Rede in seiner Heimatstadt Davao. (AFP / Manman Dejeto)

Duterte und der Drogenkrieg Ein Mann regiert mit Blei

"Entweder ihr tötet mich oder ich töte euch", rief Rodrigo Duterte, Präsident der Philippinen, den Dealern zu. Er zieht mit Hilfe von Polizei und mutmaßlich Auftragskillern gegen die Drogenmafia zu Felde. Fast 4.000 Menschenleben hat Dutertes Krieg bisher gekostet.

Sendung vom 30.11.2016
Schutz suchende Menschen auf einer Straße von Chios. Der Syrer Khalid konnte die griechische Insel inzwischen verlassen. (picture-alliance/ dpa / EPA/Orestis Panagiotou)

Syrer in GriechenlandEin mutiger Verkleidungskünstler

Der Syrer Khalid ist einer von 60.000 Geflüchteten, die in Griechenland feststecken. Als Brite verkleidet, schaffte er es bis nach Athen. Auch als Italiener, Spanier oder Grieche gab er sich schon aus. Hinter Khalids witzig wirkenden Verkleidungsaktionen steckt bitterer Ernst.

Sendung vom 29.11.2016
Hinweisschild auf EU-Förderprojekte sind in Ungarn allerorten zu finden, hier eins für neue Wasserleitungen. (Foto: Jan-Uwe Stahr)

Korruption in UngarnWie EU-Gegner von EU-Milliarden profitieren

Ungarn zählt zu den Hauptprofiteuren der EU-Fördertöpfe. 30 Milliarden Euro flossen in den vergangenen sieben Jahren in das Land – auch an Familien-Mitglieder und Parteifreunde von Ministerpräsident Viktor Orbán, der ansonsten über "Brüssel" schimpft.

Sendung vom 28.11.2016
Weißrussland in der Wirtschaftskrise: Es gibt zu wenig zu tun, und das Geld wird ständig entwertet (Foto: Grenzgänger)

WeißrusslandPleite in der Planwirtschaft

Die weißrussische Wirtschaft liegt am Boden, das Arbeitsrecht hat das Regime umgebaut, um die Arbeitnehmer zu disziplinieren. Das Land schlittert von einer Währungskrise zur nächsten, doch Präsident Lukaschenko zeigt sich beratungsresistent.

Sendung vom 24.11.2016
Im November 2015 demonstrierten sogenannte Manteros - (oft illegale) Straßenverkäufer - gegen die Konfiszierung ihrer Waren durch die Polizei. (imago)

Straßenverkauf in BarcelonaDie Gewerkschaft der fliegenden Händler

Im Hafenviertel Barcelonas gehören sie längst zum Straßenbild: die fliegenden Händler, die ihre Waren auf Decken ausbreiten. "Top Manta" wird der Straßenverkauf genannt - und ist illegal. Die "Manteros" tun sich jetzt zusammen, um für eine Legalisierung zu kämpfen.

Sendung vom 23.11.2016Sendung vom 22.11.2016
Menschen am Ganges im indischen Kalkutta (dpa / picture alliance / Piyal Adhikary)

Mutter Ganges Vom Leben und Sterben am heiligen Fluss

Viele Inder nennen den Ganges ihre Mutter. Tatsächlich hat sein Wasser besondere Kräfte - es bleibt länger frisch als das in anderen Gewässern. An den Ufern des Flusses, der wegen der enormen Verschmutzung längst tot sein müsste, stieß unser Korrespondent auf erstaunlich viel Leben.

Sendung vom 21.11.2016
Hillary Clinton steht vor US-Fahnen. Im Hintergrund ist ihr Mann Bill zu sehen. (picture alliance / dpa / ABACA POOL)

USA: Demokraten im SchockzustandDie Krise der alten Eliten

Während bei den Republikanern nun Posten verteilt werden, liegen die Demokraten am Boden. Sie hatten den Umfragen vertraut - und nicht damit gerechnet, dass ihre Kandidatin Hillary Clinton von einem rüden Außenseiter beiseite geschoben werden könnte.

Sendung vom 17.11.2016Sendung vom 16.11.2016
Der markante Felsvorsprung El Capitan im Yosemite-Nationalpark (Foto: Wolfgang Stuflesser)

Touristen im Yosemite ParkNaturwunder in Gefahr

Die große Beliebtheit des kalifornischen Nationalparks Yosemite ist eine Herausforderung: Die Park Ranger müssen einen Ausgleich finden zwischen dem Ansturm der Touristen und dem Schutz der einzigartigen Natur. Dafür geht die Parkverwaltung ungewöhnliche Wege.

Sendung vom 15.11.2016Sendung vom 14.11.2016
Eine politische Diskussion im Social Center (Organizata Politike)

AlbanienTiranas Neue Linke

25 Jahre nach Ende des Hoxha-Regimes gibt es in Albanien eine Neue Linke. Eine, die mit der alten Diktatur genauso wenig am Hut hat wie mit den Regierungsparteien. Ihr Treffpunkt ist das "Social Center". Scharf beäugt wird sie von den Etablierten, die die Bewegung zunehmend als Bedrohung wahrnehmen.

Spielkarten, Tassen, Anstecker: Souvenirs mit dem Konterfei Titos sind im heutigen Serbien beliebt. (Leila Knüppel / Manfred Götzke )

SerbienJugo-Nostalgie und vergessene Massengräber

Die serbische Hauptstadt Belgrad ist Zentrum der Jugo-Nostalgiker: 25 Jahre nach dem Zerfall Jugoslawiens verehren sie den Ex-Präsidenten Josip Broz Tito. Dass der Diktator Tausende Menschen ohne Gerichtsurteil erschießen ließ, ist dort allerdings selten Thema.

Sendung vom 10.11.2016
Wachmänner stehen vor dem Parlament in Chisinau, der Hauptstadt der ehemaligen Sowjetrepublik Moldau. Im Vordergrund ein in Stein gehauener Schriftzug Moldova, der teils von Schnee bedeckt ist. (dpa/picture-alliance/Dumitru Doru)

Stichwahl um PräsidentenamtWohin geht die Republik Moldau?

Die Republik Moldau ist das ärmste Land Europas. Korruption durchzieht alle Bereiche der Gesellschaft. Am 13. November entscheiden die Bürger, wer das Präsidentenamt übernimmt: Putinfreund Igor Dodon oder die Europafreundin Maia Sandu - eine Richtungsentscheidung.

Sendung vom 09.11.2016
Schuhproduktion in Indien: Die Mittlerin Chinamma kontrolliert die angelieferten Oberteile der Heimarbeiterinnen. (Nicole Graaf)

Schuhproduktion in Indien Ausbeutung in Heimarbeit

Das indische Tamil Nadu gehört zu den Zentren der Lederindustrie. Hier lassen Marken wie Zara, Esprit oder Marco Polo Schuhe produzieren. Viele Näherinnen arbeiten in Heimarbeit - für 14 Cent pro Paar. Eine exklusive Recherche zu ihren miserablen Arbeitsbedingungen und der Ignoranz der Unternehmen.

Sendung vom 08.11.2016
The Wall an der Grenze zu Mexiko. (Deutschlandradio / Thilo Kößler )

Stimmungsbild vor der US-WahlGrenzerfahrungen in Arizona

Eine Mauer will Donald Trump an der Grenze zwischen den USA und Mexiko bauen, sollte er die Präsidentschaftswahl gewinnen. Doch eine Reise an diese Grenze in Arizona zeigt: Selbst die Trump-Unterstützer dort halten diese Idee für nicht praktikabel.

Teheran (picture alliance/dpa/Foto: Abedin Taherkenareh)

US-Wahl Iranische Hardliner sind für Trump

Das Verhältnis zwischen dem Mullah-Regime und den USA ist seit Jahrzehnten angespannt. Die iranischen Hardliner hoffen auf einen Sieg für Trump, weil er als politisch unerfahren gilt.

Sendung vom 07.11.2016
Die Altstadt von Buchara. (Deutschlandradio / Werner Bloch)

UsbekistanZwischen Diktatur und Islamismus

Im September 2016 starb der usbekische Präsident Islom Karimov, der das Land seit 1991 diktatorisch regiert hatte. Jetzt befürchten viele, der Islamismus könnte sich ausbreiten. Schließlich operiert bereits der IS in dem zentralasiatischen Land.

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Die Reportage

Kirche heuteJedes Schäfchen zählt
Die junge Pfarrerin Katrin Berger mit ihrem Hund Perla (Deutschlandradio Kultur / Elin Rosteck )

Katrin Berger hat ihren "Entsendungsdienst" als Pfarrerin in der tiefsten Provinz Westfalens absolviert. 14 Jahren dauerte ihre Ausbildung. Ob sie einmal eine feste Stelle bekommt, ist unklar. Sie will etwas bewegen, gerade in dieser Zeit, in der sich ihre Kirche bewegen muss.Mehr

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