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Weltzeit

Sendung vom 23.02.2017
Die Ärztin Calista Simbakalia ist in einem Dorf in Tansania (Deutschlandradio / Julia Amberger)

Bildung für Mädchen in Tansania"Denke nicht ans Heiraten!"

In Tansania wissen die meisten Mädchen auf dem Land, was sie im Leben erwartet: Sie werden früh verheiratet, bekommen früh Kinder und werden Gemüse anbauen oder Schweine züchten. Die Ärztin Calista Simbakalia will das ändern: mit sexueller Aufklärung und Bildung für junge Frauen.

Sendung vom 22.02.2017
Die Sonne scheint über einem vertrockneten Maisfeld in Saint-Bonnet-de-Mure in der Nähe von Lyon. (afp/ Philippe Desmazes)

Australien und der KlimawandelSome like it hot

Forscher rechnen damit, dass 2017 weltweit eines der heißesten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen wird. Besonders Australien ist von der Hitze betroffen. Doch die konservative Regierung kürzt die Mittel für Klimaforscher, und das wirkt sich auch auf die globale Forschung aus.

Sendung vom 21.02.2017
Moschee außerhalb von Dushanbe, die inzwischen nur noch spärlich besucht wird (Deutschlandradio / St. Rohde)

Tadschikistan Islamisches Land ohne Gebetsrufe

Alkohol ist erlaubt, der Gebetsruf des Muezzins verboten: Das zentralasiatische Tadschikistan ist ein islamisches Land, aber eines der anderen Art. Die Regierung fürchtet die Radikalisierung der Jugend - und begegnet ihr mit Zwangsmaßnahmen. Macht sie dadurch die Lage erst recht brisant?

Sendung vom 20.02.2017
Die Ballettschülerinnen des Alwanat-Zentrums in Minya beim Training mit ihren Lehrerinnen (Foto: Flemming Weiss-Andersen)

Ballett in ÄgyptenIm Röckchen gegen die Bigotterie

Für viele Ägypter ist Tanzen nicht mit dem Islam vereinbar. Doch die einzige Ballettschule in Oberägypten setzt sich gegen den Spott der Ultrakonservativen zur Wehr. Kinder aus muslimischen und christlichen Familien leben dort ihr Hobby aus − ein Zeichen gegen alle Vorurteile.

Sendung vom 16.02.2017
Sie sehen Ungarns Ministerpräsidenten Viktor Orbán nach der Stimmabgabe beim Referendum. (picture-alliance / dpa / Alexey Vitvitsky)

Medien in UngarnKampf um die Köpfe

Seit einigen Jahren krempelt Viktor Orbán die Medienlandschaft Ungarns um. Die öffentlich-rechtlichen Medien ließ der konservative Regierungschef auf Linie bringen, die Nachrichten zentralisieren. Regierungskritik wandert zunehmend ins Internet.

Sendung vom 15.02.2017
Gemüsegarten Dakakker auf dem Flachdach auf einem Büro-Hochhaus in Rotterdam (picture alliance / Robert B. Fishman / dpa)

Blaue Ökonomie in RotterdamLeben ohne Abfall

Einige machen aus Dreck Schmuck, andere verwandeln ausrangierte Windräder in Spielplätze oder entwickeln Häuser, die mehr Energie produzieren, als sie verbrauchen. So wurde Rotterdam zu einem Vorbild in nachhaltiger Stadtentwicklung.

Rotterdamer Hafen mit Wolken am Horizont. (picture alliance / dpa - Victoria Bonn-Meuser)

Wahlen in den NiederlandenRechtspopulismus in Rotterdam

In der niederländischen Hafenstadt sitzt seit 15 Jahren die rechtspopulistische Partei "Leefbar Rotterdam" im Gemeinderat. Sie bildet zusammen mit Christdemokraten und Linksliberalen die Regierung. Ein Besuch in einer Stadt, die sich verändert hat.

Sendung vom 14.02.2017
Der ecuadorianische Präsident Rafael Correa während eines Interviews mit der spanischen Nachrichtenagentur EFE in Madrid am 25. April 2014. (picture alliance / dpa / Chema Moya)

Präsidentschaftswahl in EcuadorDas Ende der Ära Correa

In Ecuador geht die Amtszeit von Präsident Rafael Correa zu Ende. Der Linkspopulist hat das Land seit 2007 teilweise mit autoritären Methoden regiert. Folgt nun bei der kommenden Präsidentschaftswahl daher ein Rechtsruck?

Die indigene Bevölkerung der ecuadorianischen Provinzen Sucumbios und Orellana protestieren gegen die Umweltverschmutzung durch Ölförderung. (dpa / Eduardo Valenzuela)

Ölförderung in EcuadorUrwaldparadies akut bedroht

Die Erdöl-Förderung bedroht den Lebensraum der indigenen Völker im ecuadorianischen Amazonasgebiet. Dabei muss laut Verfassung für Megaprojekte in ihren Gebieten die Zustimmung der indigenen Bevölkerung eingeholt werden. Das geschieht nicht, und dagegen wehren sie sich.

Sendung vom 13.02.2017
Seilbahn in Medellin, Kolumbien (Deutschlandradio - Lukasz Tomaszewski)

Medellín - Stadt im WandelTouristen statt Drogen

Wo früher Bandenkriege herrschten und Drogenbarone willkürlich Menschen ermorden ließen, locken jetzt leuchtende Graffitis Touristen herbei. Medellín, Kolumbiens zweitgrößte Stadt, hat den Wandel von der Kokainhochburg zur hippen Metropole geschafft.

Sendung vom 09.02.2017
Deheishe Flüchtlingslager - Graffiti (Heidi Kwastek)

Leben im WestjordanlandZwischen Apathie und Flucht

Willkür ist Trumpf im palästinensischen Flüchtlingslager in Bethlehem. Treffen Palästinenser auf Besatzungssoldaten, ist es selten eine Begegnung auf Augenhöhe. Unter Trumps Präsidentschaft könnten sich die Lebensbedingungen im Westjordanland noch verschärfen.

Sendung vom 08.02.2017Sendung vom 07.02.2017
Havelock, Radanagar Beach auf den Andaman-Inseln: Die Package-Touristen tummerln sich meist auf einer Stelle; ansonsten sind die Strände fast menschenleer (Deutschlandradio Kultur / NGraaf                              )

Indische Andaman-InselnTourismus als Chance oder Risiko?

Eigentlich wollte die lokale Politik genau das: Die Andaman-Inseln sollten bekannter werden und Touristen anlocken, um die Wirtschaft anzukurbeln. Aber nun rollt eine Art Touristenwelle, und das sorgt auf den Inseln für Probleme.

Sendung vom 06.02.2017
Frauen pumpen Wasser im ghanaischen Dorf Bonsaado (Deutschlandradio Kultur)

Milleniumsdorf in Ghana Suche nach Rezepten gegen Armut

Zehn Jahre lang wurde das ghanaische Dorf Bonsaado als "Milleniumsdorf" besonders gefördert. Mit viel Erfolg: Die Menschen sind weniger arm, können zur Schule oder in ein Krankenhaus gehen. Jetzt läuft die Förderung aus - und illegale Minen gefährden die Fortschritte.

Sendung vom 02.02.2017
Symbol des wirtschaftlichen Aufschwungs: Hochhäuser in Astana (Deutschlandradio / Gesine Dornblüth)

Junge Usbeken gehen nach KasachstanRaus aus der Diktatur

Usbekistan ist eines der jüngsten Länder weltweit. Aber gerade für die Jungen gibt es keine echte Perspektive. Viele von ihnen leben im Ausland wie in Russland, Südkorea oder im Nachbarland Kasachstan. Dabei flackerte nach dem Präsidentenwechsel eine Hoffnung auf.

Sendung vom 01.02.2017
Skigebiet im Libanon (Deutschlandradio Kultur/ Cornelia Wegerhoff)

Skifahren im Libanon Von der Küste auf die Piste

Der Libanon kann mehr als Strandurlaub: Nur eine Autostunde entfernt von der Hauptstadt Beirut liegt ein großes Skigebiet. Doch das ist eher ein teures Oberschichtvergnügen. Und der Krieg im benachbarten Syrien bleibt nicht ohne Einfluss.

Sendung vom 31.01.2017
Padmabati Mandi zeigt ihren Gemüsegarten in Chingri. (Edith Luschmann)

Indiens BauernVom Land in die Stadt?

Auf der Suche nach Arbeit verlassen Millionen von Indern ihre Dörfer. In den Städten des Subkontinents verdingen sie sich als Tagelöhner. Ist die massenhafte Landflucht wirklich eine Lösung und was ist die Alternative?

Sendung vom 30.01.2017
Illegal gerodeter Wald in Rumänien. (AFP / Daniel Mihailescu)

Kahlschlag in RumänienWenn Holz zu Gold wird

Der Rohstoff Holz boomt weltweit - und von dieser Ressource hat das arme Rumänien reiche Vorräte: Über weite Flächen erstreckt sich dort einer der letzten Urwälder Europa. Doch jetzt droht den rumänischen Wäldern der Kahlschlag.

Demonstranten bei der Kundgebung in Bukarest.   (AFP / Daniel Mihailescu)

RumänienMassenproteste gegen Korruption

Tausende Rumänen haben gegen eine Lockerung der Anti-Korruptionsgesetze protestiert. Zukünftig soll Amtsmissbrauch bis zu einem Schaden von 50.000 Euro straffrei bleiben. Profitieren würden zahlreiche Regierungsmitglieder. Staatsoberhaupt Klaus Iohannis will das verhindern.

Sendung vom 26.01.2017Sendung vom 25.01.2017
Zwei Auslegerboote mit bunten Segeln der Moro-Fischer, eine islamische Minderheit im Süden der Philippinen, fahren an einem Dorf in Pfahlbauweise bei Zamboanga auf der philippinischen Insel Mindanao vorbei. (Undatierte Aufnahme) (picture alliance / dpa / Gerhard Rauchwetter)

Recherche auf MindanaoIm wilden Süden der Philippinen

Im Südosten der Philippinen schwelt seit Jahrzehnten ein blutiger Konflikt zwischen der muslimischen Minderheit, ansässigen Bergvölkern und der Zentralregierung. Es geht um Autonomierechte und um rohstoffreiches Land.

Sendung vom 24.01.2017Sendung vom 23.01.2017
Eine kenianische Blumenfarm am Naivasha See.   (imago)

Faire Blumen aus KeniaRosenlieferant für Europa

Kenia ist der wichtigste Produzent von Schnittblumen in Afrika. An internationalen Festtagen liefert das Land Blumen in die halbe Welt. Einige Farmen produzieren Blumen für den fairen Handel. Was haben Mensch und Umwelt davon?

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Die Reportage

Schöner SpritzenFluch und Segen von Botox
Passanten vor dem Schaufenster einer Schönheitspraxis in Berlin, die Botox-to-go und Fett-weg-Behandlung anbietet (imago/Jochen Tack)

Viele tun es. Doch keiner spricht darüber: Ungeliebte Falten mit Botox glätten, um ein wenig jünger auszusehen. Das Nervengift wird auch hierzulande immer salonfähiger – und damit auch zum Riesengeschäft für Schönheitschirurgen und Hersteller des Nervengifts.Mehr

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