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Donnerstag, 5. Mai 2016MESZ04:59 Uhr

Weltzeit

Sendung vom 04.05.2016

Syrer in BeirutZufluchtsort für Kreative

(Deutschlandradio / Cornelia Wegerhoff)

Der Bürgerkrieg hat viele syrische Künstler nach Beirut gespült. Die Stadt ist so etwas wie die Außenstelle der syrischen Kunst geworden, auf die ein regelrechter Run eingesetzt hat. Manche einheimischen Künstler empfinden die Syrer als Konkurrenz.

Sendung vom 03.05.2016Sendung vom 02.05.2016
Brasiliens Staatschefin Dilma Rousseff vor der Presse nach dem Votum des Abgeordenenhauses für ein Amtsenthebungsverfahren. (dpa/epa/picture alliance/Fernando Bizerra Jr.)

Brasilien am ScheidewegDer Absturz nach der Euphorie

Die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro rücken näher. Aber das Gastgeberland Brasilien macht momentan negative Schlagzeilen. Präsidentin Dilma Rousseff kämpft um nicht weniger als ihr politisches Überleben.

Eine Frau läuft am 24.1.2014 in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires an einer Anzeigetafel mit Währungskursen vorüber. (picture alliance / dpa / David Fernández)

Argentinien und der DollarNur Bares ist Wahres

In keinem Land der Welt außerhalb der USA werden so viele Dollars gehortet wie in Argentinien. Auch die kleinen Sparer nutzen die US-Währung als vermeintlich sicheren Hafen. Die Flucht in den Dollar ist aber eigentlich ein Verlustgeschäft.

Sendung vom 28.04.2016
Eine Frau vom Mursi-Stamm.  (picture alliance / Stephen Morrison)

Die Mursi in ÄthiopienNomaden sollen sesshaft werden

Am Fluss Omo baut die äthiopische Regierung eine gigantische Zuckerrohrplantage. Das Nachsehen haben die dort lebenden Stämme - wie die Mursi. Sie sollen ihre nomadische Kultur aufgeben und sesshaft werden. Wer das Vorhaben kritisiert, kommt ins Gefängnis.

Sendung vom 27.04.2016
Tausende Marokkaner demonstrieren in der Hauptstadt Rabat gegen Kürzungen im Bildungswesen. (picture-alliance Abdelhak Senna)

Leben in der ErbmonarchieMarokkos verlorene Jugend

Am Strip von Casablanca tanzt die Schickeria in Klubs und Bars. Die Slums am Rande der Stadt sind dagegen berüchtigt für Kriminalität und Arbeitslosigkeit. Die meisten jungen Marokkaner wollen nur eins: weg - möglichst nach Europa. Das Land droht, seine Jugend zu verlieren.

Sendung vom 26.04.2016
Eine Kuh liegt in einer Gasse in Old Delhi (Sandra Petersmann / ARD )

Zeit und PünktlichkeitIn Indien ticken die Uhren anders

In Indien geht es nicht um Sekunden, nicht um Minuten, nicht um Stunden. Es geht um den Fluss des Lebens. Auf der Suche nach der Zeit in Indien erhält ARD-Korrespondentin Sandra Petersmann einen Ratschlag für alle hektischen Deutschen.

Das langsame Internet macht es vielen Start-ups in Indien schwer.  (deutschlandradio.de / Jürgen Webermann )

Digital IndiaDas Internet verändert den Subkontinent

Indien gilt als "Hot Spot" für Startup-Unternehmen. 2015 flossen acht Milliarden Dollar in digitale Firmen. Der Markt schafft zehntausende Arbeitsplätze. Aber die schlechte Infrastruktur des Landes stellt die Firmen vor große Herausforderungen.

Sendung vom 25.04.2016
Die neue Schutzhülle für den Atomreaktor von Tschernobyl. Sie soll 2017 fertiggestellt werden. (AFP / Anatolii Stepanov)

Atommüll in TschernobylEine Aufgabe für Jahrzehnte

Rund 180 Tonnen strahlende Kernbrennstoffe lagern immer noch in der maroden Atomruine in Tschernobyl. Um den Atommüll sicher zu entsorgen, soll das Kraftwerk mit einer gewaltigen Schutzhülle überzogen werden. Umweltschützer bezweifeln, dass der Plan funktioniert.

Sendung vom 21.04.2016
Die Skyline von Singapur (imago/Xinhua)

SingapurMangelware Sand

Der Wohlstand in Singapur ist auf Sand gebaut - und dieser wird immer mehr zur Mangelware. Der Sand für Landerweiterungen und den Beton der Hochhäuser wird längst importiert, etwa aus dem viel ärmeren Kambodscha.

Sendung vom 20.04.2016
Wiederaufbau in Bhaktapur in Nepal

Nepal ein Jahr nach dem Erdbeben Aus der Trümmerwüste ins Bordell

Fast wäre die 13-jährige Maya aus Nepal in ein Bordell verschleppt worden – Opfer skrupelloser Schlepper. Sie nutzten die Notsituation vieler Menschen nach dem Erdbeben. Und immer noch sind die falschen Versprechen der Menschenhändler eine Gefahr für die Familien.

Man sieht Arbeiter in Kathmandu, die auf dem Gelände des eingestürzten Kastamandap Tempels beschäftigt sind. (picture-alliance / dpa / Hemanta Shrestha)

Nepal ein Jahr nach dem Erdbeben Vom Leben im Provisorium

25. April 2015, 11 Uhr 56. Sechs Minuten bebt die Erde mit einer Stärke von 7,8, erschütterte eines der ärmsten Länder der Welt: Nepal, mitten im Himalaja-Gebirge. Doch bis heute warten viele Opfer noch auf Entschädigungen - ein Bericht vom "Leben nach dem Beben".

Sendung vom 19.04.2016
Das Logo der App WeChat auf einem Banner während einer Ausstellung in der chinesischen Metropole Shanghai (picture-alliance / dpa / Imaginechina)

WeChat überholt WeiboChinas digitaler Vorsprung

Ob chatten oder einkaufen, ob bezahlen oder Sprachen lernen: Keine App beeinflusst den Alltag in China mehr als das soziale Netzwerk WeChat. Landesweit nutzen immer mehr Menschen den Dienst. Das lässt den Konkurrenten Weibo alt aussehen.

Sendung vom 18.04.2016
Ein Konzert in einer Bar in der libanesischen Hauptstadt Beirut (imago/Haytham Pictures)

Do-It-Yourself-MusikerIndie-Musik-Szene im Libanon

Es gibt keine Infrastruktur, keine Stipendien, keine geförderte Kulturpolitik. Als Musiker im Libanon zu bestehen, ist ein hartes Geschäft. Einige versuchen dennoch, für und von ihrer Leidenschaft zu leben.

Sendung vom 14.04.2016Sendung vom 13.04.2016Sendung vom 12.04.2016
Die großen Istanbuler Satiremagazine: "Leman" und "Penguen" karikieren die Anweisung an Erdogans Bodyguards, kritische Demonstranten durch lautes Schreien selbst zu übertönen. (Deutschlandradio / Luise Sammann )

Humor in der TürkeiSatire-Boom trotz oder dank Erdogan?

An den Kiosken liegt der große Schatz der türkischen Satire-Szene. Geistreicher und schärfer als das Erdogan-Lied von "Extra 3" sagen die kundigen Käufer. Die Macher werden dafür regelmäßig vom Präsidenten verklagt. Das gehört hier dazu.

Sendung vom 11.04.2016Sendung vom 07.04.2016
In Peru demonstrieren viele Menschen gegen die Präsidentschaftskandidatin Fujimori. (CRIS BOURONCLE / AFP)

Präsidentschaftswahl in PeruEine Kandidatin polarisiert das Land

In Peru sind am Sonntag Kongress- und Präsidentschaftswahlen. Keiko Fujimori - die Tochter des früheren Präsidenten - könnte gewinnen, nachdem zuletzt zwei Konkurrenten ausgeschlossen wurden. Doch Fujimori ist stark umstritten und polarisiert die Gesellschaft.

Sendung vom 06.04.2016
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Die Reportage

FreilernerLeben ohne Schule
Baumhäuser im Abenteuerfreizeitpark "Kulturinsel Einsiedel" im ostsächsischen Zentendorf (dpa / picture alliance / Oliver Killig)

Rund 1000 Kinder in Deutschland sind "Freilerner". Sie lernen in Projekten statt in Fächern: was, wann und wie lange, bestimmen sie selbst. Das verstößt allerdings gegen das Gesetz.Mehr

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