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Die Reportage

Die #KunstjagdWo steckt das verschollene Gemälde?
Die Kunstjäger Sara Weber, Marcus Pfeil, Christian Salewski und Fredy Gareis. (Follow the money)

Ein Gemälde rettete der jüdischen Familie Engelberg im Jahr 1938 das Leben – sie bekam dafür ein Visum für die Schweiz, was die Engelbergs vor der Deportation ins KZ Dachau bewahrte. Wo aber steckt das lebensrettende Bild heute, fast 80 Jahre später? Eine interaktive Schatzsuche.Mehr

weitere Beiträge

Weltzeit

Sendung am 28.07.2015 um 18:30 Uhr

Verfolgt und vertriebenDas Schicksal der Rohingyas in Myanmar

Muslimisch verfolgte Minderheit: Rohingyas in Myanmar (Deutschlandradio / Udo Schmidt)

Die gute Nachricht: Anfang November finden in Myanmar, dem früheren Birma, Parlamentswahlen statt, die ersten Wahlen seit 25 Jahren. Die schlechte: Für die Rohingyas, die laut den Vereinten Nationen "am meisten verfolgte Minderheit der Welt", wird sich danach nichts ändern.

Sendung vom 27.07.2015
Autobahnschild mit Wegweiser nach Bukarest (Foto: imago/Peter Widmann)

RumänienEin ganz besonderes Autobahnklo

Eine rumänische Autobahntoilette ist normalerweise kein Ort, den man gern aufsucht. Bis auf die, die Iordan Fodor auf der Strecke Bukarest - Schwarzes Meer betreibt. Dort wächst sogar Salat, schließlich gehört zum Kol auch ein Gemüsegarten.

Drei Cocktails (imago / Westend61)

Londoner ClubszeneCocktails im Luftschutzbunker

Viele Briten sehen gern auch mal die ernstesten Dinge schräg-locker. Kein Wunder, dass in London ein Club in einem ehemaligen Luftschutzbunker gut ankommt. Dort gibt es Cocktails auf Sandsäcken im schummrigen Licht.

Exotische Pflanzen wie den Eukalyptus findet man in den Jardins Exotiques de Bouknadel. (picture alliance / dpa / Hinrich Bäsemann)

Exotischer Garten von BouknadelMarokkos grünes Paradies

In Bouknadel, rund 15 Kilometer nördlich der marokkanischen Hauptstadt Rabat, hat der französische Gartenbauer Marcel Francois eine wahre Oase geschaffen: Seine "Jardins Exotiques" sind eine begehbare botanische Sammlung – und bieten Kühlung und Erholung.

Sendung vom 23.07.2015
Neuwagen stehen auf einem Verladeplatz nahe Michendorf (Brandenburg). (dpa / picture alliance / Ralf Hirschberger)

FreihandelsabkommenWas die Automobilindustrie von TTIP erwartet

TTIP ist in den USA und Europa heftig umstritten. Vor seinen negativen Folgen warnen Verbraucherverbände. Einzelne Branchen erhoffen sich eine positive Wirkung des Freihandelsabkommens. Mit deutlichem Wachstum rechnen die Vertreter der Automobilindustrie.

Sendung vom 22.07.2015
Deutschunterricht in einer indischen Schule: Wer nach dem Abschluss einen Job haben will, braucht Bestnoten. (dpa / picture alliance / Doreen Fiedler)

BildungHigh-Tech-Schummeln an Indiens Schulen

Wer in Indien einen guten Job haben will, braucht Top-Noten an Schule und Uni. Deswegen greifen technisch versierte Jugendliche zu findigen, aber unlauteren Schummel-Methoden - eine Art High-Tech-Spickzettel.

Militärische Ausbildung in Uganda: Bald sollen auch Schulabgänger ran. (dpa / picture alliance / Yannick Tylle)

UgandaMilitärtraining für Schulabgänger

Nach den Anschlägen der somalischen Terrororganisation Al-Shabaab in Ostafrika hat Ugandas Präsident Museveni reagiert - und lässt junge Schulabgänger an der Waffe ausbilden. So sollen sie sich im Angriffsfall verteidigen können.

Uganda: Die Hälfte der Bevölkerung ist unter 16 Jahre alt.  (picture alliance / dpa / Lewis Whyld)

Babyboom in UgandaJugend ohne Zukunft

Uganda hat eine der höchsten Geburtenraten Afrikas: Durchschnittlich sechs Kinder bekommt jede Frau. Viele wünschen sich weniger Nachwuchs, doch es fehlt an Aufklärung - und auch die ältere Generation macht Druck.

Sendung vom 21.07.2015
Regionalparlament am Lenin-Platz im russischen Kaluga (aufgenommen 2007) (picture alliance / dpa / Tass Boris Kavashkin)

Opposition in RusslandMut der Verzweiflung

Die liberale Opposition hat es schwer in Russland. Sie kämpft gegen die Beliebtheit Putins einerseits und die Desillusionierung vieler Russen über ihr politisches System andererseits. Derzeit ringt sie um Aufmerksamkeit für die Kommunalwahlen im September.

Wladimir Putin beim 200. Jahrestag der Eröffnung des Lyzeums in Tsarkoye, Selo, Oktober 2011  (picture alliance / dpa / Aleksey Nikolskyi)

Jugend in RusslandWarum gerade die Jungen für Putin sind

Seit der Krimkrise ist die Zustimmung für Putin in Russland wieder gestiegen. Vor allem bei den 20- bis 30-Jährigen ist der russische Präsident beliebt, auch weil seine aggressive Rhetorik gut ankomme. Ein Soziologe spricht von der "verlorenen Generation".

Sendung vom 20.07.2015
Ein kleines Programm für das Apple iPhone namens "Offender Locator" zeigt - in den USA - die Adresse und teils auch Fotos und weitere persönliche Angaben von in der Nähe lebenden verurteilten Sexualstraftäter auf einer Karte an. (picture alliance / dpa / Maximilian Schönherr)

FloridaEin Dorf für Sexualstraftäter

In Pelican Lake Village leben rund 100 Sexualstraftäter auf Bewährung – völlig abgeschieden, und doch ist jedes Gesicht bekannt. Der US-Bundesstaat Florida führt im Internet ein Register mit Foto, Name, Tat und aktueller Adresse. Lebenslang tragen die Männer im Netz das Label "Sex Offender".

Bergsee bei Pian del Re am Monte Viso - Piemont, Italien (imago / Kickner)

Sterbendes BergdorfWie Ostana im Piemont zu neuem Leben erwachte

Jetzt gibt es sogar wieder Kinder! Das gehört zu den Erfolgsmeldungen des Bürgermeisters von Ostana. Das kleine Bergdorf in den italienischen Alpen schrumpfte auf eine Handvoll Einwohner. Doch dann sorgten Aussteiger und EU-Hilfen für neues Leben - auf 1300 Meter im Schnee.

Sendung vom 16.07.2015
Ein Anhänger des IS mit der Flagge der Miliz (afp)

RusslandNordkaukasus im Visier der IS-Miliz

Die Organisation "Kaukasisches Emirat" hat sich der Terror-Miliz IS angeschlossen - und im Nordkaukasus ein neues Gouvernement ausgerufen. Das könnte die Region weiter destabilisieren, befürchten Moskauer Sicherheitsexperten.

Sendung vom 15.07.2015
Berühmte Isländerin: Die Sängerin Björk (picture alliance / dpa )

Mit Hilfe vom StaatIslands Überlebenskünstler

Nirgendwo in Europa gibt es so viele Künstler wie in Island. Ein geflügeltes Wort behauptet, dass von den 330.000 Isländern jeder zweite ein Schriftsteller sei. Die Bürger des Inselstaats sind stolz auf ihre Literaten, Künstler und Musiker.

Sendung vom 14.07.2015Sendung vom 13.07.2015
Flüchlinge vertreiben sich am 30.04.2015 auf dem Gelände eines offenen Flüchtlingszentrums in Marsa (Malta) die Zeit.  (picture alliance / dpa / Rainer Jensen)

MaltaKein Zufluchtsort für Flüchtlinge

Der Name Malta stammt aus dem Phönizischen und bedeutet Zufluchtsort. Doch wenn Flüchtlinge auf Malta Zuflucht suchen, werden sie in Internierungslagern zusammengepfercht. Das kleine Mittelmeerland setzt in der Flüchtlingspolitik auf Abschreckung.

An der libyschen Küste in der Nähe von Tripolis wurden tote Flüchtlinge angeschwemmt. (picture alliance / dpa / Str)

Zuwara in LibyenDie Stadt der Menschen-Schmuggler

Von der libyschen Küstenstadt Zuwara sind es mit dem Boot acht Stunden bis Lampedusa. Der kleine Fischerort hat sich zu einem Zentrum des Menschenschmuggels entwickelt. Die eigene Küstenwache ist machtlos, die Schlepper immer mächtiger.

Sendung vom 09.07.2015
Im Marmor gemeißelte Namen der Opfer in der Gedenkstätte Potocari in der Nähe von Srebrenica  (dpa / picture alliance / Thomas Brey)

20 Jahre nach dem Bosnien-KriegIm Schatten von Srebrenica

Serben und Bosniaken lebten friedlich Tür an Tür in dem Kurort Srebrenica, bis 1992 der Bosnien-Krieg ausbrach. Drei Jahre später umzingelten 15.000 serbische Soldaten einen Vorort und töteten 8000 muslimische Männer und Jungen. Das ist bis heute ein Trauma.

Sendung vom 08.07.2015
Ein Slumbewohner trägt mehrere mit Wasser gefüllte Plastikflaschen (dpa / picture alliance / Raminder Pal Singh)

Medikamentenstudien in IndienGeschäft mit der Armut

Viele Medikamente, die auf dem deutschen Markt sind, wurden zuvor an armen Menschen in Indien getestet. Vor zehn Jahren lockerte die indische Regierung die Gesetze, seitdem sind dort klinische Studien ein lukratives Geschäft für internationale Pharmafirmen.

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