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Die Reportage

Die nächste RevolutionWie sich Kuba verändert
Straßenbild in Havanna: Konterfeis von Che Guevara, Antonio Mella und Camilo Cienfuegos (dpa / picture alliance / Fredrik von Erichsen)

Kuba erlebt einen Prozess der Veränderung, der nicht mehr aufzuhalten ist. Die Kubaner dürfen sich selbstständig machen, reisen, Häuser und Autos kaufen. Trotz der Aufbruchstimmung bleiben viele skeptisch: Steht ihr Land vor dem Ausverkauf?Mehr

weitere Beiträge

Weltzeit

Sendung vom 30.06.2015

KubaMangos aus Nachbars Garten

Blick auf Verkaufsstände des Obst- und Gemüsemarktes in Havanna, Kuba. Kuba ist mit einem Territorium von 110.860 Quadratkilometern die größte Insel in der Karibik. (picture alliance / dpa /  Andreas Lander)

Kuba importiert rund 80 Prozent seiner Lebensmittel. Das ist eine erschreckend hohe Zahl angesichts des günstigen Klimas für Obst- und Gemüseanbau. Die Kubaner brauchen die wenigen Devisen dringend für die Modernisierung ihres Landes.

Sendung vom 29.06.2015Sendung vom 25.06.2015
Ein Soldat aus der Einheit von der kurdischen Peschmerga (Sebastian Backhaus, dpa)

Peschmerga im NordirakHoffnungsträger mit dunklen Seiten

Bermudadreieck nennen Oppositionelle die Barzan-Region nördlich von Erbil, der Hauptstadt des kurdischen Autonomiegebietes im Irak. Dort befinden sich mehrere Geheimgefängnisse unter Aufsicht des Geheimdienstes der Peschmerga.

Sendung vom 24.06.2015
Blick auf die Proben einer Gendatenbank für Pflanzen (picture alliance / dpa / Peter Förster)

Das Erbe der Natur Genbanken für Nahrungsmittelpflanzen

Im Nahrungsmittelanbau beschränkt sich die Menschheit auf eine kleine Auswahl an hochgezüchteten Sorten. Sie sind meist ertragreicher als die alten, aber oft auch sehr empfindlich für Schädlinge. Um nicht hilflos den Neuzüchtungen ausgeliefert zu sein, wurden Genbanken eingerichtet.

Landwirtschaftliche Maschinen bei der Sojaernte im brasilianischen Bahia (dpa / picture alliance / Sebastiao Moreira)

Brasilien Zu viel Gift in der Landwirtschaft

In Brasilien werden jährlich mehr als eine Milliarde Liter Schädlingsbekämpfungsmittel vergossen. Das ist viel Chemie, die sich dann auch in den Lebensmitteln wiederfindet und das Wasser kontaminiert. Verbraucherschützer schlagen Alarm.

Sendung vom 23.06.2015
(Foto: Stephanie Doetzer )

Deutsch-syrische BeziehungMach's gut, Habibi

Wer ist auf der richtigen Seite im Syrien-Krieg? Für den ehemaligen Freund der Journalistin Stephanie Doetzer ist die Sache klar: Er ist im Widerstand gegen Assad. Sie hingegen sieht nicht nur die Regierung, sondern auch die Opposition kritisch.

Kurdische Kämpfer an der Grenze von Syrien zur Türkei (AFP / Bülent Kilic)

Medienberichterstattung NahostSyrien - nicht abschalten!

Wie soll man als Journalist über einen Krieg berichten, in dem die Fronten ständig wechseln und gut und böse immer schwerer zu unterscheiden sind? Schwieriger als das sei nur, das Interesse an Syrien überhaupt wachzuhalten, sagt Björn Blaschke.

Sendung vom 22.06.2015Sendung vom 18.06.2015
Luftbild Patagonien/Argentinien (dpa / picture-alliance / Jan Woitas)

150 Jahre Besiedlung Spuren walisischer Einwanderer in Patagonien

Es gab kaum Arbeit, die Löhne waren schlecht: Vor 150 Jahren machten sich 153 Passagiere von Wales aus auf den Weg nach Südamerika. Mit dem Segelschiff ging es von Liverpool ins raue, unbesiedelte Patagonien. Manche bezahlten die Auswanderung mit ihrem Leben.

Sendung vom 17.06.2015
(picture alliance / dpa / Miguel Gutierrez)

VenezuelaTV-Propaganda in einem gleichgeschalteten Land

Vor zehn Jahren ging der Fernsehsender Telesur an den Start. Venezuelas sozialistischer Präsident Chavez wollte eine unabhängige Stimme des Südens schaffen. Zehn Jahre später ist Telesur längst zu einem ideologischen Werbesender der Regierung geworden.

Sendung vom 16.06.2015
Ein Achimgaz-Mitarbeiter mit Funkgerät steht an der neuen Gasaufbereitungsanlage im westsibirischen Nowy Urengoi (Russland, Foto vom 12.11.2008). Hier haben die russische Gazprom und Wintershall (Kassel) die Erdgasförderung aus der Achimov-Formation gestartet. (picture alliance / dpa - Uwe Zucchi)

Kampf um RohstoffeWem gehört die Arktis?

Die Eisfläche um den Nordpol schrumpft. Damit entstehen Begehrlichkeiten: Die fünf Anrainer der Arktis kämpfen um Seewege, Fischgründe, Öl- und Gasvorkommen. Russland stellt Flaggen auf und stationiert Raketenabwehrsysteme.

Sendung vom 15.06.2015
Ein Mitglied der "Boeing Machinists Union" ruft zum Streik auf; aufgenommen in Seattle im US-Bundesstatt Washington im September 2008 (picture-alliance/ dpa)

Amerikas GewerkschaftenMitbestimmung ist ein Auslaufmodell

Mächtige Gewerkschaften, blutige Streiks: In den USA gab es einmal eine bedeutende Arbeiterbewegung. Das ist Geschichte. Im vergangenen Jahr war nur noch etwa jeder elfte Arbeitnehmer gewerkschaftlich organisiert. Was ist passiert?

Sendung vom 11.06.2015
Isländische Hauptstadt Reykjavík (Deutschlandradio/Jessica Sturmberg)

Nach dem Bankencrash Island auf dem Weg aus der Krise

Island war ab 2008 das erste europäische Opfer des Banken-Crashs. Viele, die auf Pump gelebt hatten, verloren ihr vermeintliches Vermögen und ihren Job. Heute geht es ihnen wieder gut - der Staat hat die Sozialsysteme nicht angerührt.

Sendung vom 10.06.2015Sendung vom 09.06.2015
Plakat der rechtsextremen Jobbik (Stephan Ozsváth )

Rechte in Ungarn Mehr Einfluss durch milde Töne

Ungarns Regierungschef Orbán denkt laut über die Todesstrafe nach. Gleichzeitig lassen Vertreter der rechtsextremen Jobbik ungewohnt milde Töne hören – und ziehen damit die in ihr Lager, die sich bislang von den Rechten abgeschreckt gefühlt haben.

Auf einer Versammlung der Lega Nord Patania spricht Parteichef Matteo Salvini. (picture alliance / dpa / Pierre Teyssot)

Lega Nord in ItalienMit Stammtischparolen auf Stimmenfang

Ging es der Lega Nord früher um die Abspaltung des reichen Nordens vom armen Süden, will sie heute für ganz Italien sprechen. Dabei punktet die Partei mit Euroskepsis und Fremdenangst - und mausert sich zur stärksten rechten Kraft.

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