Mittwoch, 5. August 2015MESZ14:30 Uhr

Feature

Im RotlichtbezirkBangkoks Engel
Patpong am Abend.  (imago)

Die Autorin Beatrice Möller trifft in einem Friseursalon im Rotlichtviertel Bangkoks auf Gogo-Tänzerinnen, Ladymen und schwule Massage-Boys und hört Geschichten, die sonst in Patpong keiner zu hören bekommt.Mehr

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Hörspiel

Reihe SpielregelnDas Tierspiel - Spiel für Sieben
Auf der Suchtstation des Städtischen Krankenhauses im brandenburgischen Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) sitzen Patienten während einer Gruppentherapie auf Stühlen im Kreis, aufgenommen am 12.02.2009. (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Sieben Personen, die sich nicht kennen, verbringen ein gemeinsames Wochenende. Sie lernen sich in Gruppensitzungen kennen und erkunden durch Spielvorschläge des Psychologen Martin Siems Formen der zwischenmenschlichen Aktion. Mehr

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Feature / Archiv | Beitrag vom 14.11.2012

Weit, tief, ein jeder nach seiner Art

Die Kunst, Tanka zu schreiben

Von Astrid Nettling

Auch der Kölner Dom ist für Tanka-Touristen ein lyrischer Magnet (dradio.de/Andreas Lemke)
Auch der Kölner Dom ist für Tanka-Touristen ein lyrischer Magnet (dradio.de/Andreas Lemke)

5-7-5-7-7. Das ist die Silbenfolge eines Tanka. Nicht mehr, nicht weniger. Die japanische Kurzgedichtform ist eine Art lyrischer Schnappschuss. Er soll Augenblicke in Worten einfangen, Eindrücke, Erinnerungen und Momente verewigen - wie ein Foto.

Und wie bei der Fotografie gibt es auch beim Tanka zahllose enthusiastische Amateure.

Sie haben stets den Notizblock dabei. Die Autorin hat eine Gruppe von Tanka-Touristen in Deutschland begleitet und ihre lyrischen Schnappschüsse festgehalten: vom Kölner Dom bis zum badischen Spargelteller.


Regie: Iris Drögekamp
Mit: Nicole Boguth, Helene Grass, Klaus Hemmerle u.a.
Ton: Daniel Senger, Norbert Vossen
Produktion: SWR 2010
Länge: 54"06


Astrid Nettling studierte Philosophie und Literaturwissenschaft. Sie lebt als Autorin in Köln und schreibt Essays und Features vor allem für den Hörfunk. Zuletzt: 'Es bedarf der Wörter, deren Wunde stets spürbar ist' (DLF 2012).