Feature / Archiv /

Weil sie so natürlich sind

Die Kastelruther Spatzen und ihre Fans

Von Christian Brüser

Die Kastelruther Spatzen beim "Frühlingsfest der Volksmusik" in Riesa (2011)
Die Kastelruther Spatzen beim "Frühlingsfest der Volksmusik" in Riesa (2011) (picture alliance / dpa / Andreas Lander)

Sie haben Millionen Fans zwischen Brixen und Brüssel, Wien und Weimar. Von ihren TV-Einschaltquoten können Popstars nur träumen. Für ihre Spatzen-Fans ist die Pilgerfahrt nach Kastelruth, einer 2000-Seelen-Gemeinde in Südtirol, Höhepunkt im Leben.

55 000 Besucher füllen dann zwei Mal täglich beim drei Tage dauernden Spatzenfest das größte Bierzelt Europas. Es ist die Nähe zu ihren Fans, die das südtiroler Septett von anderen Stars unterscheidet. Und obwohl die Musiker es finanziell nicht mehr nötig hätten, züchten sie Pferde, mästen Rinder, führen einen Getränkemarkt und den Spatzen-Shop.


Regie: der Autor
Mit: Johannes Terne
Technische Realisation: Eva Roither und der Autor
Produktion: ORF 2005
Länge: 54‘


Christian Brüser, geboren 1964 in Weingarten, studierte Indologie und Tibetologie. Seit 1995 Features und Reportagen aus Asien, Lateinamerika und Afrika. Mehrere Preise, zuletzt erhielt er den Leopold-Ungar-Preis, den höchstdotierten Journalismus-Preis Österreichs, für 'land grabbing - Die globale Jagd nach Ackerland' (DLF/ ORF 2011).

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Feature

Kann man Verdi ernst nehmen?

Sitze im Zuschauerraum der Deutschen Oper am 13.09.2012 in Berlin.Die Deutsche Oper feiert am 20. und 21. Oktober 2012 ihr hundertjähriges Jubiläum.

"... als Regisseur Ernst Schröder sich am Ende der Vorstellung vor dem Vorhang zeigte, ging ein Buh-Chor los, wie man in vergleichbarer Einhelligkeit Volksmassen sonst nur Nationalhymnen anstimmen hört.

 

Hörspiel

20 Jahre DeutschlandradioHimmelgänger

Walter Schmiedinger, Peter Matic, Alfred Cybulska, Walter Renneisen (v.lks.)

Seit nun bald 30 Jahren machen die vier älteren Kollegen am Himmelfahrtstag ihren "Himmelgang". Dieses Jahr begleitet sie ein junger Kollege für das Protokoll. Erst ab dem zweiten Jahr darf er am Gespräch teilnehmen, also schweigt er.