Seit 23:30 Uhr Kulturnachrichten
 
Freitag, 12. Februar 2016MEZ23:32 Uhr

Feature / Archiv | Beitrag vom 27.06.2012

Weil sie so natürlich sind

Die Kastelruther Spatzen und ihre Fans

Von Christian Brüser

Die Kastelruther Spatzen beim "Frühlingsfest der Volksmusik" in Riesa (2011) (picture alliance / dpa / Andreas Lander)
Die Kastelruther Spatzen beim "Frühlingsfest der Volksmusik" in Riesa (2011) (picture alliance / dpa / Andreas Lander)

Sie haben Millionen Fans zwischen Brixen und Brüssel, Wien und Weimar. Von ihren TV-Einschaltquoten können Popstars nur träumen. Für ihre Spatzen-Fans ist die Pilgerfahrt nach Kastelruth, einer 2000-Seelen-Gemeinde in Südtirol, Höhepunkt im Leben.

55 000 Besucher füllen dann zwei Mal täglich beim drei Tage dauernden Spatzenfest das größte Bierzelt Europas. Es ist die Nähe zu ihren Fans, die das südtiroler Septett von anderen Stars unterscheidet. Und obwohl die Musiker es finanziell nicht mehr nötig hätten, züchten sie Pferde, mästen Rinder, führen einen Getränkemarkt und den Spatzen-Shop.


Regie: der Autor
Mit: Johannes Terne
Technische Realisation: Eva Roither und der Autor
Produktion: ORF 2005
Länge: 54‘


Christian Brüser, geboren 1964 in Weingarten, studierte Indologie und Tibetologie. Seit 1995 Features und Reportagen aus Asien, Lateinamerika und Afrika. Mehrere Preise, zuletzt erhielt er den Leopold-Ungar-Preis, den höchstdotierten Journalismus-Preis Österreichs, für 'land grabbing - Die globale Jagd nach Ackerland' (DLF/ ORF 2011).

Feature

Fünf Freunde in SyrienDamaskus mon amour
Junge Syrer protestieren bei einer Demonstration gegen die Regierung (Damaskus, Juli 2011).   (picture alliance / dpa )

Keiner der fünf Freunde ist Anhänger der Assad-Regierung. Als im März 2011 in Syrien die Unruhen beginnen, diskutieren sie, was man tun könnte. Sie helfen Inlandsvertriebenen, organisieren kulturelle und sportliche Events, um ein Auseinanderbrechen der Gesellschaft zu verhindern.Mehr

weitere Beiträge

Hörspiel

Stille SehnsuchtSommertag
Hörspiel "Sommertag". Regie: Ulrike BrinkmannAbgebildet: Marina Galic   (Deutschlandradio / Sabine Sauer)

Ein Stück über das Erinnern und Vergessen: Ein einsames Haus am Fjord. Den jungen Ehemann zieht es oft auf das Meer hinaus, auch an diesem stürmisch-regnerischen Tag. Er wird nicht mehr zurückkehren. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

fghjghj