Seit 17:30 Uhr Tacheles
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 17:30 Uhr Tacheles
 
 

Neonlicht / Archiv | Beitrag vom 22.05.2011

Warum nicht in die Ferne schweifen ...

Checkpoint an der Grenze zwischen Israel und Palästina bei Ramallah. Hier staut es sich des Öfteren. (Deutschlandradio - Janine Wergin)
Checkpoint an der Grenze zwischen Israel und Palästina bei Ramallah. Hier staut es sich des Öfteren. (Deutschlandradio - Janine Wergin)

Das Neonlicht schaut diese Woche nach München, das sich um die Jahreszeit langsam in ein Mini-Arabien verwandelt. Und nach Vancouver, wo sich Liebhaber der analogen Kommunikation zum gemeinsamen Briefeschreiben treffen. Außerdem im Blick: eine Software zur Vermeidung von Staus zwischen Israel und dem Westjordanland sowie die Freifunkszene in Spanien.

München arabisch
Von Andi Hörmann
Der Sommer in München ist auch die Hochsaison für schwerreiche Araber. Längst hat sich die Stadt perfekt auf sie eingerichtet: Die teuersten Läden stellen sprachkundige "Personal Shopper" zur Verfügung, Hotels richten Suiten für Familienclans ein, und das Hochglanzmagazin in arabischer Sprache wirbt für Dekadenz und Luxus. Während Berlin-Kreuzberg seine ausländischen Gäste hasst, empfängt München sie großherzig und mit offenen Armen.

Smart driving ohne Smartphone
Von Fredy Gareis
Zwischen Israel und dem Westjordanland schnell voranzukommen, ist schwierig. Schuld daran sind die 64 Checkpoints, vor denen sich kilometerlange Staus bilden. Der Horror für jeden Pendler. Ein 23-jähriger Palästinenser hat nun eine Software entwickelt, die das Unberechenbare an den Kontrollpunkten berechenbarer machen soll.

Freies Internet für alle
Von Julia Macher
Spanien ist das Land mit den europaweit teuersten Internetpreisen - bei durchschnittlich schlechterer Qualität. Kein Wunder, dass sich immer mehr Menschen nach Alternativen umsehen. Die Freifunk-Szene boomt in Spanien mehr als in allen anderen europäischen Ländern. Und die großen Städte profitieren von den Hackern aus der Provinz.

Der Club der lebenden Briefdichter
Von Gerd Brendel
Alle mailen, twittern, simsen, nutzen Facebook? Fast alle: In Vancouver leistet eine Schar aufrechter Schönschreiber mit dem Füllfederhalter Widerstand gegen die digitale Kommunikation und frönt der selten gewordenen Kunst des Briefeschreibens. Einmal im Monat treffen sich die Mitglieder im Hinterzimmer der "Regional Assembly of Text", einem altmodischen Schreibwaren-Geschäft, das mehr Asyl für Exzentriker als Kommerzbetrieb ist.

Neonlicht

MetropolenphänomeneWeitermachen
Stoßstange an Stoßstange stehen die Autos auf der Avenida Paulista in der brasilianischen Großstadt Sao Paulo (Aufnahme vom 11.01.2010). (picture-alliance / dpa / Helmut Reuter)

Das Neonlicht braust mit einem Motogirl durchs Verkehrschaos von Sao Paulo, probiert jüdische Speisen in der Gourmet-Version in New York und spürt der Faszination Zauberwürfel nach.Mehr

StadtalltagBesser leben geht immer
Blick am 03.08.2007 von der Wettsteibrücke über den Rhein auf den Baseler Stadtteil Grossbasel mit dem Münster der Stadt. ( picture-alliance/ dpa /  Thomas Eisenhuth  )

In New York greift fast niemand mehr zum Joint – Marihuana wird stattdessen lungenschonend gevaped mit teuren Luxusverdampfern. Während man in Basel die Pause im Rhein verbringt, greift der Berliner zunehmend zum kalorienarmen Onigiri statt zur Currywurst. Mehr

Boring ConferenceDie Kunst der Langeweile
Ein müder Student gähnt (picture alliance / dpa)

Die passende Geisteshaltung zum Sommer kommt aus Großbritannien. Denn wo alle busy sind, ist für Hipster nichts attraktiver als Langeweile. Ein Niederländer hat leuchtende Autobahnen entwickelt. Und: Welches Selfie wird auch wirklich ein Hit? Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur