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Zeitreisen / Archiv | Beitrag vom 08.09.2010

Wachsender Abstand zur Wirklichkeit

Die Vorstellungswelt der DDR-Machtelite

Von Ralf Geißler

Der spätere DDR-Präsident Wilhelm Pieck, links, und der SPD-Politiker Otto Grotewohl, reichen sich auf dem Vereinigungsparteitag in Berlin am 21. April 1946 die Hände. (AP Archiv)
Der spätere DDR-Präsident Wilhelm Pieck, links, und der SPD-Politiker Otto Grotewohl, reichen sich auf dem Vereinigungsparteitag in Berlin am 21. April 1946 die Hände. (AP Archiv)

Vor 50 Jahren – am 7. September 1960 – starb der erste und einzige Präsident der DDR, Wilhelm Pieck. Anders als Walter Ulbricht oder später Erich Honecker galt er als volksnaher Politiker. Die SED inszenierte ihn als gütigen Landesvater, der wie kein zweiter das Versprechen auf eine bessere Zukunft verkörperte.

Doch schon während Piecks Präsidentschaft ging die Schere zwischen dem Glauben der Führungsschicht an eine bessere Zukunft und der Wirklichkeit immer weiter auseinander. In den Zeiteisen untersucht Ralf Geißler, wie die SED-Elite damit umging.

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