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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 27.02.2015

Von Dinslaken in den Dschihad Was tun gegen die islamistische Verführung?

Lamya Kaddor und Norbert Lammert im Gespräch mit Peter Lange

Eine IS-Flagge hängt an der Moschee in Mossul, aufgenommen am 12.9.2014. (dpa / picture-alliance / Str)
Die IS-Miliz rekrutiert auch hierzulande junge Menschen für ihren sogenannten heiligen Krieg. (dpa / picture-alliance / Str)

Mehr als 500 junge Menschen aus Deutschland haben sich bisher der Terror-Miliz "Islamischer Staat" angeschlossen. In Schulen, Moscheen und sozialen Netzwerken rekrutieren salafistische Fanatiker Kämpfer für den Dschihad. Warum ziehen deutsche Muslime mit und ohne Migrationshintergrund in den angeblich heiligen Krieg des IS?

Welche Strategien wenden die islamistischen Rattenfänger an und bei wem verfangen ihre simplen Botschaften? Was können Familien, Lehrer und Moscheen-Gemeinden, was kann die Gesellschaft tun, damit nicht noch mehr Jugendliche in den Fanatismus abdriften?

Mit diesen Fragen setzt sich die Islamwissenschaftlerin und muslimische Religionslehrerin Lamya Kaddor in ihrem neuen Buch "Zum Töten bereit. Warum deutsche Jugendliche in den Dschihad ziehen" auseinander.

Bei der Vorstellung ihres Buchs Anfang der Woche in Berlin diskutierte sie darüber mit Bundestagspräsident Norbert Lammert. Der "Wortwechsel" auf Deutschlandradio Kultur dokumentiert dieses Gespräch, das von Chefredakteur Peter Lange moderiert wurde.

Porträt von Lamya Kaddor im Studio der ARD-Sendung "Anne Will" (dpa / Karlheinz Schindler)Die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor. (dpa / Karlheinz Schindler)

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