Donnerstag, 21. August 2014MESZ02:23 Uhr

Länderreport

NRWVerkehrspolitische Mahnmale
Die 700 Meter lange Leverkusener Rheinbrücke überspannt den Rhein auf der A1 zwischen Leverkusen-Wiesdorf und Köln-Merkenich. Die 1965 in den Dienst gestellt Brücke ist die meistbefahrene in Nordrhein-Westfalen und muss abgerissen werden.

Die Leverkusener Brücke ist die meist befahrene Autobahnbrücke der Republik - und so marode, dass schwere LKWs Fahrverbot haben. Der "Pannentunnel", eine Lärmschutzmaßnahme an der A1 auf Höhe von Köln-Lövenich, hat sich als komplette Fehlplanung entpuppt.Mehr

Schwäbisches TraditionsproduktDie Guten ins Töpfchen
Grüne Linsen

Linsen und Spätzle - das schwäbische Nationalgericht - war bis in die Mitte des 20. Jahrhunders ein nahrhaftes Arme-Leute-Essen. In einer russischen Saatgutbank ist die Linsensorte wieder aufgetaucht und erlebt nun eine Renaissance.Mehr

GlosseDie kleine Umtauschgeschichte
Eine Dresdner Familie tauschte am 01.07.1990 in einer Sparkasse in Dresden Ostmark gegen D-Mark. Am 01. Juli 1990 trat die Währungsunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR in Kraft. 

Als Genossenschaften hatten sich auch Banken über die gesamte DDR-Zeit hinweggerettet. Im Sommer 1989 wuchs ihnen auf einmal Bedeutung zu: Sie sollten helfen, die Währungsunion zu bewältigen. Mehr

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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 13.11.2012

Von Bayern nach Berlin

Freie Wähler wollen in den Bundestag

Von Michael Watzke

Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler
Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler (Freie Wähler Bayern)

Auf kommunaler Ebene sind die Freien Wähler schon lange erfolgreich, jetzt wollen sie auch bundesweit durchstarten. Der Vorsitzende Hubert Aiwanger rechnet für 2013 mit einem Ergebnis von mehr als zehn Prozent. Gefährlich könnte das vor allem für Union und FDP werden.

Die Freien Wähler wollen bei der Bundestagswahl 2013 Union und FDP Stimmen abjagen. Antreten wollen sie als bürgerliche, konservative, liberale Alternative. Der Bundesvorsitzende Hubert Aiwanger ist überzeugt, dass seine Wählervereinigung in der Lage ist, bundesweit Listen mit Kandidaten aufzustellen. Der Politiker aus Bayern rechnet damit, 2013 im Bund auf mehr als zehn Prozent zu kommen. Punkten will die Wählervereinigung vor allem mit der Euro-Skepsis.

Die Freien Wähler sind insbesondere für Union und FDP eine Gefahr: Sie stammen aus einem bürgerlichen bis ländlichen Milieu und vertreten bei den meisten Themen eher konservative Positionen. Damit sind sie auf kommunaler Ebene schon lange erfolgreich. 2008 gelang den Freien Wählern in Bayern der Sprung in den Landtag - sie wurden mit 10,2 Prozent der Stimmen drittstärkste Kraft.

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