Länderreport / Archiv /

Von Bayern nach Berlin

Freie Wähler wollen in den Bundestag

Von Michael Watzke

Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler
Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler (Freie Wähler Bayern)

Auf kommunaler Ebene sind die Freien Wähler schon lange erfolgreich, jetzt wollen sie auch bundesweit durchstarten. Der Vorsitzende Hubert Aiwanger rechnet für 2013 mit einem Ergebnis von mehr als zehn Prozent. Gefährlich könnte das vor allem für Union und FDP werden.

Die Freien Wähler wollen bei der Bundestagswahl 2013 Union und FDP Stimmen abjagen. Antreten wollen sie als bürgerliche, konservative, liberale Alternative. Der Bundesvorsitzende Hubert Aiwanger ist überzeugt, dass seine Wählervereinigung in der Lage ist, bundesweit Listen mit Kandidaten aufzustellen. Der Politiker aus Bayern rechnet damit, 2013 im Bund auf mehr als zehn Prozent zu kommen. Punkten will die Wählervereinigung vor allem mit der Euro-Skepsis.

Die Freien Wähler sind insbesondere für Union und FDP eine Gefahr: Sie stammen aus einem bürgerlichen bis ländlichen Milieu und vertreten bei den meisten Themen eher konservative Positionen. Damit sind sie auf kommunaler Ebene schon lange erfolgreich. 2008 gelang den Freien Wählern in Bayern der Sprung in den Landtag - sie wurden mit 10,2 Prozent der Stimmen drittstärkste Kraft.

Manuskript zum Beitrag als PDF oder im barrierfreien Textformat

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Länderreport

NordschleswigGrenzziehungen und Grenzgänge

Idstedt-Löwe

Gesprengte Mahnmale, zerstörte Gedenkstätten, verschwundene Statuen: Die Grenzregion Sønderjylland-Schleswig ist reich an Gedenkstätten und Denkmälern, die an die komplizierte Geschichte erinnern.

Sachsen-AnhaltHier gehe ich, ich kann nicht anders

Ein Denkmal Luthers auf dem Wittenberger Marktplatz

Ausgerechnet im Bundesland, in dem die Reformation begann, leben so wenige Protestanten wie nirgendwo sonst in Deutschland. Nur 14,6 Prozent der Bewohner gehören der evangelischen Kirche an.

Verständliches DeutschWeg mit den Bandwurmsätzen!

Bunt verzierte Ostereier hängen am 8. April 2014 an einem Forsythienstrauch.

Kurze Sätze, keine Fremdwörter: Leichte Sprache soll "funktionalen Analphabeten" das Verständnis von Texten erleichtern. Jetzt hat das "Büro für Leichte Sprache" in Bremen sich die Ostergeschichte vorgenommen.