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Währungsunion vor 25 JahrenAls die D-Mark in die DDR kam
Mitarbeiter einer Sparkasse in Leipzig zahlen am 1. Juli 1990 Geld aus und tauschen die Konten der DDR-Bürger. (dpa / picture alliance / Waltraud Grubitzsch)

Noch vor der politischen Einheit Deutschlands kam am 1.7.1990 die Währungsunion: Sie war die ökonomische Antwort auf revolutionäre Ereignisse, so der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl. Der große Verlierer war dann aber die ostdeutsche Wirtschaft.Mehr

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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 13.11.2012

Von Bayern nach Berlin

Freie Wähler wollen in den Bundestag

Von Michael Watzke

Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler (Freie Wähler Bayern)
Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler (Freie Wähler Bayern)

Auf kommunaler Ebene sind die Freien Wähler schon lange erfolgreich, jetzt wollen sie auch bundesweit durchstarten. Der Vorsitzende Hubert Aiwanger rechnet für 2013 mit einem Ergebnis von mehr als zehn Prozent. Gefährlich könnte das vor allem für Union und FDP werden.

Die Freien Wähler wollen bei der Bundestagswahl 2013 Union und FDP Stimmen abjagen. Antreten wollen sie als bürgerliche, konservative, liberale Alternative. Der Bundesvorsitzende Hubert Aiwanger ist überzeugt, dass seine Wählervereinigung in der Lage ist, bundesweit Listen mit Kandidaten aufzustellen. Der Politiker aus Bayern rechnet damit, 2013 im Bund auf mehr als zehn Prozent zu kommen. Punkten will die Wählervereinigung vor allem mit der Euro-Skepsis.

Die Freien Wähler sind insbesondere für Union und FDP eine Gefahr: Sie stammen aus einem bürgerlichen bis ländlichen Milieu und vertreten bei den meisten Themen eher konservative Positionen. Damit sind sie auf kommunaler Ebene schon lange erfolgreich. 2008 gelang den Freien Wählern in Bayern der Sprung in den Landtag - sie wurden mit 10,2 Prozent der Stimmen drittstärkste Kraft.

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