Montag, 30. März 2015MESZ06:30 Uhr

Länderreport

SaarlandJäger ärgern sich grün
Saarlands Landesjägermeister Daniel Hoffmann auf einer Demonstration gegen die Jagdgesetz-Novellierung in Saarbrücken (Imago / Becker & Bredel)

Die Jäger im Saarland protestieren gegen den Plan der schwarz-roten Landesregierung, das Jagdgesetz zu novellieren. Streitpunkte sind die Schonzeit der Füchse, bleihaltige Munition, ein Schießleistungsnachweis und Wildkameras im Wald. Mehr

Nordrhein-WestfalenJäger schießen gegen neues Jagdgesetz
Jäger ziehen am 18.03.2015 in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) vor den Landtag. Mehrere Tausend Jäger haben sich für einen Protestmarsch in Düsseldorf versammelt. Vor dem Landtag demonstrierten sie gegen das geplante neue Jagdrecht der rot-grünen Landesregierung.  (picture alliance / dpa / Oliver Berg)

Als "verfassungswidrig, antidemokratisch, unsolidarisch" bezeichnen 80.000 Jäger in Nordrhein-Westfalen das neue "ökologische Jagdrecht" der rot-grünen Landesregierung. Auf Demonstrationen in Düsseldorf und in der Provinz schreien sie lautstark ihren Waidmannsfrust heraus. Mehr

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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 13.11.2012

Von Bayern nach Berlin

Freie Wähler wollen in den Bundestag

Von Michael Watzke

Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler (Freie Wähler Bayern)
Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler (Freie Wähler Bayern)

Auf kommunaler Ebene sind die Freien Wähler schon lange erfolgreich, jetzt wollen sie auch bundesweit durchstarten. Der Vorsitzende Hubert Aiwanger rechnet für 2013 mit einem Ergebnis von mehr als zehn Prozent. Gefährlich könnte das vor allem für Union und FDP werden.

Die Freien Wähler wollen bei der Bundestagswahl 2013 Union und FDP Stimmen abjagen. Antreten wollen sie als bürgerliche, konservative, liberale Alternative. Der Bundesvorsitzende Hubert Aiwanger ist überzeugt, dass seine Wählervereinigung in der Lage ist, bundesweit Listen mit Kandidaten aufzustellen. Der Politiker aus Bayern rechnet damit, 2013 im Bund auf mehr als zehn Prozent zu kommen. Punkten will die Wählervereinigung vor allem mit der Euro-Skepsis.

Die Freien Wähler sind insbesondere für Union und FDP eine Gefahr: Sie stammen aus einem bürgerlichen bis ländlichen Milieu und vertreten bei den meisten Themen eher konservative Positionen. Damit sind sie auf kommunaler Ebene schon lange erfolgreich. 2008 gelang den Freien Wählern in Bayern der Sprung in den Landtag - sie wurden mit 10,2 Prozent der Stimmen drittstärkste Kraft.

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