Mittwoch, 17. September 2014MESZ11:32 Uhr

Länderreport

Schleswig-HolsteinInseln ohne Insulaner
Eine Frau beobachtet eine über die Strandpromenade schlagende Welle. 

Sylt, Amrum, Föhr – die nordfriesischen Inseln sind bei Urlaubern extrem beliebt. Für die dauerhaften Bewohner wird das wird das zum Problem. Explodierende Mietpreise verdrängen sie auf das schleswig-holsteinische Festland.Mehr

KochkunstEinfach, aber perfekt
Küchenchef Thomas Bühner steht am 07.11.2011 in seinem Restaurant "La Vie" in Osnabrück. Der Koch wurde mit dem dritten Michelin-Stern ausgezeichnet. Damit gehört seine Gaststätte zu den besten der Welt.

Mit seinen drei Michelin-Sterne zählt das "La Vie" in Osnabrück zu den besten der Welt. Inhaber Thomas Bühner setzt nicht nur auf exotische Kreationen, sondern tüftelt auch mal an einem Hühnerfrikassee.Mehr

Sachsens kulinarisches ErbeKochen wie bei Königs
Blick auf den Giebel über dem Portal des Kempinski Hotels "Taschenbergpalais" in Dresden

Schon um 1900 galt Dresden als ein Zentrum der Esskultur. Damals schrieb der Hofkoch von Friedrich August von Sachsen 824 Rezepte nieder. Die lange verschollenen Schriften sind erst vor Kurzem wieder aufgetaucht - und wurden nun in einer Versuchsküche erforscht.Mehr

weitere Beiträge

Länderreport / Archiv | Beitrag vom 13.11.2012

Von Bayern nach Berlin

Freie Wähler wollen in den Bundestag

Von Michael Watzke

Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler
Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler (Freie Wähler Bayern)

Auf kommunaler Ebene sind die Freien Wähler schon lange erfolgreich, jetzt wollen sie auch bundesweit durchstarten. Der Vorsitzende Hubert Aiwanger rechnet für 2013 mit einem Ergebnis von mehr als zehn Prozent. Gefährlich könnte das vor allem für Union und FDP werden.

Die Freien Wähler wollen bei der Bundestagswahl 2013 Union und FDP Stimmen abjagen. Antreten wollen sie als bürgerliche, konservative, liberale Alternative. Der Bundesvorsitzende Hubert Aiwanger ist überzeugt, dass seine Wählervereinigung in der Lage ist, bundesweit Listen mit Kandidaten aufzustellen. Der Politiker aus Bayern rechnet damit, 2013 im Bund auf mehr als zehn Prozent zu kommen. Punkten will die Wählervereinigung vor allem mit der Euro-Skepsis.

Die Freien Wähler sind insbesondere für Union und FDP eine Gefahr: Sie stammen aus einem bürgerlichen bis ländlichen Milieu und vertreten bei den meisten Themen eher konservative Positionen. Damit sind sie auf kommunaler Ebene schon lange erfolgreich. 2008 gelang den Freien Wählern in Bayern der Sprung in den Landtag - sie wurden mit 10,2 Prozent der Stimmen drittstärkste Kraft.

Manuskript zum Beitrag als PDF oder im barrierfreien Textformat