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Länderreport

QuerfeldeinStaatsteppiche, Staatsfernsehen und Staatsdiener
Die Teppichwerke Nord GmbH in Malchow war zu DDR-Zeiten mit 4,7 Millionen produzierten Quadratmetern der größte Teppichbetrieb Europas. (dpa / picture alliance / Jens Büttner)

In Thüringen darf sich Ministerpräsident Bodo Ramelow im Fernsehen selbst interviewen. In Köln sammelt man DDR-Teppiche, in Hessen müssen Richter ihren Müll selbst entsorgen. Und in manchen Schwellenländern gibt es Leute, die Deutschland beim Flughafenbau helfen könnten.Mehr

Prävention in BayernJugendarbeit wider den Islamismus
Ein Kugelschreiber zeigt auf einen Text, in dem die Worte "Jihad-Salafismus" zu lesen sind. (picture alliance / dpa / Marijan Murat)

Die Gefahr vor islamistischen Gewalttätern wächst - nicht zuletzt seit den Terroranschlägen von Paris. Wie können die kirchliche und staatliche Jugendarbeit in Bayern hier gegensteuern? Auf der Suche nach Lösungen bei Imamen und Pädagogen.Mehr

MannheimDas deutsche Manchester
Musikstudenten der Popakademie Mannheim proben ein Lied (Imago / Gerhard Leber)

Mannheim ist seit dem letzten Jahr Unesco City of Music, ohnehin Heimat der Popakademie Baden Württemberg und Ursprungsort der deutschen Jungle- und Drum and Bass-Szene. Was zieht die Musikszene in diese Stadt?Mehr

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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 13.11.2012

Von Bayern nach Berlin

Freie Wähler wollen in den Bundestag

Von Michael Watzke

Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler (Freie Wähler Bayern)
Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler (Freie Wähler Bayern)

Auf kommunaler Ebene sind die Freien Wähler schon lange erfolgreich, jetzt wollen sie auch bundesweit durchstarten. Der Vorsitzende Hubert Aiwanger rechnet für 2013 mit einem Ergebnis von mehr als zehn Prozent. Gefährlich könnte das vor allem für Union und FDP werden.

Die Freien Wähler wollen bei der Bundestagswahl 2013 Union und FDP Stimmen abjagen. Antreten wollen sie als bürgerliche, konservative, liberale Alternative. Der Bundesvorsitzende Hubert Aiwanger ist überzeugt, dass seine Wählervereinigung in der Lage ist, bundesweit Listen mit Kandidaten aufzustellen. Der Politiker aus Bayern rechnet damit, 2013 im Bund auf mehr als zehn Prozent zu kommen. Punkten will die Wählervereinigung vor allem mit der Euro-Skepsis.

Die Freien Wähler sind insbesondere für Union und FDP eine Gefahr: Sie stammen aus einem bürgerlichen bis ländlichen Milieu und vertreten bei den meisten Themen eher konservative Positionen. Damit sind sie auf kommunaler Ebene schon lange erfolgreich. 2008 gelang den Freien Wählern in Bayern der Sprung in den Landtag - sie wurden mit 10,2 Prozent der Stimmen drittstärkste Kraft.

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