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Religionen / Archiv | Beitrag vom 19.02.2011

Vom Vorbeter zum "Super-Imam"?!

Muslimische Geistliche in Deutschland

Von Ita Niehaus

Die Hände betender Muslime in der "Mevlana-Moschee" in Berlin-Kreuzberg (AP)
Die Hände betender Muslime in der "Mevlana-Moschee" in Berlin-Kreuzberg (AP)

Imam – das arabische Wort heißt wörtlich übersetzt "führender Mann" beziehungsweise "eine Person, die vorne steht." Bis vor wenigen Jahren hat kaum jemanden interessiert, wer diese Imame sind und was sie den Muslimen in den Moscheen in Deutschland predigen. Doch spätestens seit den Terroranschlägen von New York, London und Madrid entdeckten auch Politik und Medien die muslimischen Geistlichen.

Gerade im Rahmen der Integrationsdebatte in Deutschland sind die Erwartungen an sie enorm gestiegen. An der Universität in Osnabrück haben nun 30 Imame und muslimische Seelsorgerinnen das erste Semester einer neuen Weiterbildung absolviert. Zeit, hier eine Zwischenbilanz zu ziehen und überhaupt zu fragen: Was predigen die muslimischen Geistlichen – Toleranz oder Abgrenzung? Wie sieht ihre tägliche Arbeit in den Gemeinden aus? Auf welche Schwierigkeiten stoßen sie? Können und sollen sie eine größere Rolle bei der Integration spielen?

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