Dienstag, 23. September 2014MESZ06:25 Uhr

Zeitreisen

GesellschaftFlaneure der Aufmerksamkeit
Er liebt den Boulevard und die große Pose. Julian F.M. Stoeckel auf dem Kurfürstendamm in Berlin.

Was zeichnet Prominenz aus? Warum gilt sie als so erstrebenswert und ermöglichen die neuen Medien tatsächlich jedem 15 Minuten Berühmtheit, wie es Andy Warhol einst prognostiziert hat?Mehr

Kultivierte NaturDie Welt im Kleinen retten
Jemand begießt Salatpflanzen mit Wasser.

Seit einigen Jahren sprechen viele von einer Renaissance des Gartens. Landzeitschriften und Gartenbücher erreichen hohe Auflagen. Dabei ist das eigentlich kein neuer Trend: Auch im letzten Jahrhundert stand Gartenarbeit hoch im Kurs.Mehr

weitere Beiträge

Zeitreisen / Archiv | Beitrag vom 07.11.2012

Vom Tode bedroht

Wie jüdische Jugendliche für die Flucht vor dem Holocaust ausgebildet wurden

Von Jürgen Kalwa

Arbeit auf dem Gut Groß Breesen
Arbeit auf dem Gut Groß Breesen (Jürgen Kalwa)

Als die Repressionen gegen Juden durch die Nazis immer mehr zunahmen, begann in einem schlesischen Dorf ein bemerkenswertes Projekt: Auf dem Gut Groß Breesen wurden jüdische Jugendliche auf ein Leben nach der Flucht vorbereitet.

Nach 1933 standen die in Deutschland lebenden Juden vor der Frage, ob sie in ihrem Heimatland noch sicher waren. Und spätestens nach dem 9. November 1938 vor der Frage, ob und wie sie in einem anderen Land ein neues Leben aufbauen könnten.

In dieser Zeit wurde auf einem schlesischen Gut, das einem in Polen lebenden Juden gehörte, ein bemerkenswertes Ausbildungsprojekt organisiert. Jüdische Jugendliche sollten auf dem Gut in Groß Breesen für ein Leben nach der Flucht vorbereitet werden. Die Jugendlichen erlebten eine Zeit, die sie ein Leben lang verband.

Manuskript zum Beitrag als PDF oder im barrierfreien Textformat

Mehr bei deutschlandradio.de

Downloads:

Vom Tode bedroht (pdf)
Vom Tode bedroht (txt)