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Vom Tode bedroht

Wie jüdische Jugendliche für die Flucht vor dem Holocaust ausgebildet wurden

Von Jürgen Kalwa

Arbeit auf dem Gut Groß Breesen
Arbeit auf dem Gut Groß Breesen (Jürgen Kalwa)

Als die Repressionen gegen Juden durch die Nazis immer mehr zunahmen, begann in einem schlesischen Dorf ein bemerkenswertes Projekt: Auf dem Gut Groß Breesen wurden jüdische Jugendliche auf ein Leben nach der Flucht vorbereitet.

Nach 1933 standen die in Deutschland lebenden Juden vor der Frage, ob sie in ihrem Heimatland noch sicher waren. Und spätestens nach dem 9. November 1938 vor der Frage, ob und wie sie in einem anderen Land ein neues Leben aufbauen könnten.

In dieser Zeit wurde auf einem schlesischen Gut, das einem in Polen lebenden Juden gehörte, ein bemerkenswertes Ausbildungsprojekt organisiert. Jüdische Jugendliche sollten auf dem Gut in Groß Breesen für ein Leben nach der Flucht vorbereitet werden. Die Jugendlichen erlebten eine Zeit, die sie ein Leben lang verband.

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