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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 06.02.2012

Villa Kunterbunt im Land der schwarzen Zahlen

Vom deutschen Krippenwunder und der harten Schule des Lebens

Von Peter Kessen

Kinder sitzen beim Frühstück in einer Kindertagesstätte. (picture alliance / dpa)
Kinder sitzen beim Frühstück in einer Kindertagesstätte. (picture alliance / dpa)

Die Zahl der Krippenplätze für Kinder unter drei Jahren soll bis 2013 verdreifacht werden, und tatsächlich nimmt die Zahl der Plätze und Einrichtungen zu. Dennoch regt sich Widerstand unter Eltern, Erziehern und Wissenschaftlern. Die Kritik: Das Wachstum ist rein quantitativ, die Betreiber werden nicht kontrolliert, qualifizierte Fachkräfte fehlen, die Kleinkinder verschwinden - gegen jede frühpädagogische Erfahrung - häufig in Großgruppen.

Die Kindereinrichtungen spiegeln auch die gesellschaftliche Wirklichkeit und die Leitbilder der deutschen Gegenwart. Wer kann, schickt sein Kind in teure betreuungsintensive Elitekrippen, wer nicht, der muss halt zum Discounter. Die "Zeitfragen" besuchen beide, sprechen mit aufmüpfigen Eltern und zeigen, welches Menschenbild, welcher Sozialraum und welche Prägung die Kleinen im Alltag erwartet.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat


Links:
Deutsche Liga für das Kind
Deutscher Bildungsserver
NUBBEK


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