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Tonart | Beitrag vom 23.02.2016

Vilde Frang beim DSO BerlinEin Wunderkind, das keines gewesen sein will

Vilde Frang im Gespräch mit Mascha Drost

Die norwegische Geigerin Vilde Frang 2012 bei einem Konzert in Moskau (picture alliance / dpa / Vladimir Vyatkin)
Die norwegische Geigerin Vilde Frang 2012 bei einem Konzert in Moskau (picture alliance / dpa / Vladimir Vyatkin)

Die 1986 geborene Vilde Frang zählt heute zu den besten jungen Geigerinnen der Welt. Am 28. Februar gibt sie ihr Debüt beim Deutschen Sinfonie-Orchester Berlin mit einem Violinkonzert von Erich Wolfgang Korngold: "Das beglückendste Werk, das ich je gespielt habe."

Die 29-jährige Norwegerin Vilde Frang ist eine der besten Geigerinnen ihrer Generation. Bereits mit vier Jahren entdeckte sie Mozart, mit zehn Bach, und mit zwölf trat sie als Solistin mit den Osloer Philharmonikern auf. Als Wunderkind sieht sie sich dennoch nicht:

"Ich war nichts weniger als ein Wunderkind, auch wenn man mir diesen Stempel aufgedrückt hatte. Als Kind war ich im Gegenteil eher faul und habe erst später angefangen, richtig zu üben."

Am 28. Februar gibt Vilde Frang ihr Debüt beim Deutschen Sinfonie-Orchester Berlin mit Erich Wolfgang Korngolds "Konzert für Violine und Orchester D-Dur op.35".

Korngolds Violinkonzert: "Dieses Stück liebt dich"

"Es ist das beglückendste Werk, das ich je gespielt habe. Dieses Stück liebt dich. Es liebt dich als Interpreten und als Zuhörer. Es ist so zugewandt. Der Beginn ist wie eine Umarmung. Und dann öffnen sich die Schwingen und man fliegt einfach los."

Allerdings werde das Werk unterschätzt, bedauert die Geigerin.

"Viele halten es für ein wenig kitschig. Aber ich finde ganz im Gegenteil, das ist überhaupt kein Kitsch. Es ist ein ganz reines Stück. Es ist technisch auch ziemlich anspruchsvoll. Eine fast schon sportliche Herausforderung."

Deutschlandradio Kultur übertragt das Konzert des Deutschen Sinfonie-Orchesters Berlin mit Vilde Frang am 28. Februar ab 20.03 Uhr live aus der Berliner Philharmonie.

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