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"Rimini Protokoll"Hitzewelle auf der Hinterbühne
Die Umweltexperten Florian Rauser, Satya Bhowmik, Schirin Fahti, Kenneth Gbandi, Sabine Hain, Bernd Hezel und Ana Soliz Landivar Stange (l-r) agieren am 18.11.2014 in Hamburg auf der Fotoprobe von "Welt-Klimakonferenz". Das Projekt von Rimini Protokoll, bei dem die Zuschauer die Rollen der Teilnehmer einer internationalen Klimakonferenz übernehmen, feiert seine Uraufführung am 21.11.2014 am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Foto: Markus Scholz

"Rimini Protokoll" gab mit der "Welt-Klimakonferenz" in Hamburg eine große Rollenspiel-Party, die zumindest anfangs sehr faszinierte. Wer sich einen Abend wie ein engagierter Delegierter gefühlt hat, wird die echten Klima-Verhandlungen künftig mit ganz anderen Augen sehen.Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 27.09.2012

"Vier Wochen, und dann musste es fertig sein"

Susanne Aeckerle hat Joanne K. Rowlings Roman ins Deutsche übertragen - unter denkwürdigen Bedingungen

Bestsellermaterial: Der Roman "Ein plötzlicher Todesfall" stapelt sich seit heute in deutschen Buchhandlungen.
Bestsellermaterial: Der Roman "Ein plötzlicher Todesfall" stapelt sich seit heute in deutschen Buchhandlungen. (dpa / picture alliance / Arno Burgi)

Seit heute ist er auf dem Markt: "Ein plötzlicher Todesfall", der erste Roman für Erwachsene von Harry-Potter-Mutter Joanne K. Rowling. Die deutsche Übersetzung ist zeitgleich mit dem Original an den Start gegangen - dafür hat Susanne Aeckerle mit einer Kollegin ein riesiges Pensum bewältigt.

"Ein plötzlicher Todesfall" spielt dort, wo für die Britin alles begann, bevor sie zu einer sehr erfolgreichen Schriftstellerin und deshalb zu einer sehr, sehr reichen Frau wurde: Ziemlich weit unten in der Gesellschaft. Zwar gab es am ersten Verkaufstag in den deutschen Buchhandlungen keinen Ansturm wie einst auf die "Harry Potter"-Romane, aber der Bestseller-Erfolg scheint programmiert.

Joanne K. RowlingJoanne K. Rowling (dpa / picture alliance / Andy Rain)Auch dieser Roman von Joanne K. Rowling ist in deutscher Übersetzung im Carlsen-Verlag erschienen. Aber diesmal hat Susanne Aeckerle übersetzt, gemeinsam mit Marion Balkenhol. Die Arbeit fand unter ungewöhnlichen Bedingungen statt: Vier Wochen in London, eingesperrt in einem Verlagszimmer im 16. Stock, täglich zehn Stunden Übersetzen, dreifach gesicherte und angekettete Laptops, eine Vertraulichkeitserklärung... "alles sehr sehr anders als man es gewöhnt ist", erzählt Susanne Aeckerle. Für die 576 Seiten seien die beiden Übersetzerinnen aber "gut bezahlt worden" - plus Umsatzbeteiligung.

Das vollständige Gespräch mit Susanne Aeckerle können Sie in unserem Audio-on-Demand-Angebot mindestens bis zum 27. Februar 2013 als MP3-Audio hören.

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"Meisterhaft gemacht"