Samstag, 1. November 2014MEZ03:44 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsSein und Online
Ein Internetnutzer hat ein Tablet auf dem Schoß, darauf ist eine Facebook-Illustration zu sehen. Seine Beine sind über eine Sofalehne geschwungen. 

Im Computer gibt es keine große Pause wie im Theater: Der Besucherschwund der Analog-Bühnen beschäftigt heute mehrere Feuilletonisten. Sind Twitter und Facebook schuld oder gar die "Blogwarte", von denen einer schreibt? Mehr

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Fazit

Elaine SturtevantDie Crazy Cat ihrer Generation
Die Künstlerin Elaine Sturtevant posiert am 04.06.2011 in Venedig bei der Eröffnung der 54.Kunstbiennale Venedig vor der Preisverleihung für die Fotografen.

Das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt zeigt das grafische Werk Elaine Sturtevants - einschließlich 80 bisher noch nicht veröffentlichter Zeichnungen. Für Kurator Mario Kramer war die Künstlerin ein Augenöffner.Mehr

Goethe 2.0Das Leben eines Universalgenies digital
Auf dem Bild "Goethe in der römischen Campagna" von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein liegt Goethe hingebettet vor einer italienischen Landschaft

Es ist eines der größten geisteswissenschaftlichen Forschungsprogramme der Bundesrepublik: "Propyläen. Forschungsplattform zu Goethes Biographica", nennt es sich. Wird der moderne Mensch den alten Dichter durch die digitalen Medien besser verstehen? Mehr

Filme der WocheSolidarität in den 80ern und heute
Die belgischen Brüder Jean-Pierre (l) and Luc Dardenne (r) bei der Vorstellung ihres Films "Zwei Tage, eine Nacht" beim Valladolid International Film Festival in Spanien, aufgenommen am 18.10.2014

Engagement, Kooperation und Mitgefühl auf der Leinwand: Das mitreißende britische Sozialdrama "Pride" punktet mit Spaß und Pointen; "Zwei Tage, eine Nacht" der Gebrüder Dardenne zeigt den Kampf einer Angeschlagenen in einem Klima sozialer Kälte.Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 27.09.2012

"Vier Wochen, und dann musste es fertig sein"

Susanne Aeckerle hat Joanne K. Rowlings Roman ins Deutsche übertragen - unter denkwürdigen Bedingungen

Bestsellermaterial: Der Roman "Ein plötzlicher Todesfall" stapelt sich seit heute in deutschen Buchhandlungen.
Bestsellermaterial: Der Roman "Ein plötzlicher Todesfall" stapelt sich seit heute in deutschen Buchhandlungen. (dpa / picture alliance / Arno Burgi)

Seit heute ist er auf dem Markt: "Ein plötzlicher Todesfall", der erste Roman für Erwachsene von Harry-Potter-Mutter Joanne K. Rowling. Die deutsche Übersetzung ist zeitgleich mit dem Original an den Start gegangen - dafür hat Susanne Aeckerle mit einer Kollegin ein riesiges Pensum bewältigt.

"Ein plötzlicher Todesfall" spielt dort, wo für die Britin alles begann, bevor sie zu einer sehr erfolgreichen Schriftstellerin und deshalb zu einer sehr, sehr reichen Frau wurde: Ziemlich weit unten in der Gesellschaft. Zwar gab es am ersten Verkaufstag in den deutschen Buchhandlungen keinen Ansturm wie einst auf die "Harry Potter"-Romane, aber der Bestseller-Erfolg scheint programmiert.

Joanne K. RowlingJoanne K. Rowling (dpa / picture alliance / Andy Rain)Auch dieser Roman von Joanne K. Rowling ist in deutscher Übersetzung im Carlsen-Verlag erschienen. Aber diesmal hat Susanne Aeckerle übersetzt, gemeinsam mit Marion Balkenhol. Die Arbeit fand unter ungewöhnlichen Bedingungen statt: Vier Wochen in London, eingesperrt in einem Verlagszimmer im 16. Stock, täglich zehn Stunden Übersetzen, dreifach gesicherte und angekettete Laptops, eine Vertraulichkeitserklärung... "alles sehr sehr anders als man es gewöhnt ist", erzählt Susanne Aeckerle. Für die 576 Seiten seien die beiden Übersetzerinnen aber "gut bezahlt worden" - plus Umsatzbeteiligung.

Das vollständige Gespräch mit Susanne Aeckerle können Sie in unserem Audio-on-Demand-Angebot mindestens bis zum 27. Februar 2013 als MP3-Audio hören.

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"Meisterhaft gemacht"