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Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 21.05.2014

UrsendungBlumen für Otello

Über die Verbrechen von Jena

Von Esther Dischereit

Mürtüz Yolcu (Enver) und  Mansou Ciss (Otello) bei der Aufnahme des Hörspiels "Blumen für Otello", 9. April 2014 (Deutschlandradio - Sandro Most  )
Mürtüz Yolcu (Enver) und Mansou Ciss (Otello) bei der Aufnahme des Hörspiels "Blumen für Otello", 9. April 2014 (Deutschlandradio - Sandro Most )

Der Generalbundesanwalt übernahm zehn Jahre nach dem ersten rassistisch motivierten Mord am 11.11.2011 die Ermittlungen.

Damit wurden die Verbrechen als Taten angesehen, die die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland gefährden oder gefährdeten. Am gleichen Tag verschwanden in Bundes- und Landeskriminalämtern und den Organen des Verfassungsschutzes Akten zu diesen Verbrechen.

Auf den Spuren der NSU-Mordserie sucht Esther Dischereit in einer assoziativen Szenenfolge nach den Hintergründen und fragt nach dem Schicksal der Opfer.

Schauspieler Mürtüz Yolcu (Enver) und Mansou Ciss (Otello) mit Regisseur Giuseppe Maio (v.l.) bei der Aufnahme des Hörspiels "Blumen für Otello", 9. April 2014 (Deutschlandradio - Sandro Most  )Schauspieler Mürtüz Yolcu (Enver) und Mansou Ciss (Otello) mit Regisseur Giuseppe Maio (v.l.) bei der Aufnahme des Hörspiels "Blumen für Otello" (Deutschlandradio - Sandro Most )

Regie: Giuseppe Maio
Musik: Lutz Glandien

Rollen und Sprecher:
Prosa-Rolle: Verena von Behr
Konversionsverwalter: Christian Grashof
Stimme 2: Leslie Malton
A: Axel Wandtke
B: Uwe Preuss
A.T.: Andreas Schmidt
Wäschereiangestellte: Marie Gruber
S: Cathlen Gawlich
Frauke: Nadja Engel
ZZ: Tilo Prückner
Marie: Anne Schirmacher
XX: Horst Kotterba
Jemand: Hansjürgen Hürrig
Sie: Esther Dischereit
Stimme 3: Guntbert Warns
Stimme 1: Tatja Seibt
Enver: Mürtüz Yolcu
Otello: Mansou Ciss

Produktion: DKultur 2014
Länge: 53’48

Die Autorin des Hörspiels "Blumen für Otello", Esther Dischereit, spricht einen Teil des Textes selbst, 9.4.2014 (Deutschlandradio - Sandro Most  )Die Autorin des Hörspiels "Blumen für Otello", Esther Dischereit, spricht einen Teil des Textes selbst (Deutschlandradio - Sandro Most )

Esther Dischereit, geboren 1952 in Heppenheim, lebt in Berlin und Wien. Sie schreibt Lyrik, Prosa und Hörspiele, wurde 2009 mit dem Erich-Fried-Preis ausgezeichnet. Deutschlandradio produzierte: "Sommerwind und andere Kreise" (2002), "Nothing to know but coffee to go" (2007) sowie "Wurfsendungen" (2008 und 2012).

"Ich wollte, ich könnte es noch immer nicht glauben" - Interview mit Esther Dischereit zu den Hintergründen ihres Hörspiels

 

Mehr zum Thema:
Literaturtipp:
Unter gleichem Titel erschien im März 2014 das Buch als deutsch-türkische Ausgabe. Mit einem Interview von Insa Wilke

Hörspiel

Reihe: Geld und WutWirtschaftskomödie
Logo der Meinl Bank in Wien, Österreich. (picture alliance / dpa /  Barbara Gindl)

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