Seit 03:05 Uhr Tonart
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 03:05 Uhr Tonart
 
 

Neonlicht / Archiv | Beitrag vom 08.12.2013

Urbanes LebenEinmal Großstadt warm, bitte!

Moderation: Marietta Schwarz; Musik: Germo Robra

Spätkauf in Berlin-Kreuzberg (picture alliance / dpa / Britta Pedersen)
Auch der Spätkauf gehört zur Nachbarschaft (picture alliance / dpa / Britta Pedersen)

Großstadt ja, aber bitte schön kuschelig! Der Urbanist sehnt sich nach Wärme. Zum Beispiel die einer gut funktionierenden Nachbarschaft. In Berlin-Friedrichshain erfreuen sich Nachbarschafts-Aufbauprogramme wachsender Beliebtheit.

Neuestes Zusammenrück-Projekt: die Kieztalkshow. Diesen Winter auch ganz wichtig: Die kuschelige Seite nach außen kehren. Teddypelz ist in, gerne in XXL, Cocooning im Samsonstyle. Neben all den Vorzügen, die eine Großstadt zu bieten hat, gibt es auch diesen entscheidenden Nachteil: Es ist laut. Findige Designer haben jetzt einen cleveren Schalldämpfer für die Fensterscheibe entwickelt. Den könnten die laut klappernden Stadtbusse in Argentinien auch vertragen. Macht nichts, geliebt werden sie trotzdem. Oder gehasst. Auf jeden Fall geht es heiß her auf den von Straßen von Buenos Aires. Und das ist ja alles was er will, der Großstädter.

Die neue Lust auf Nachbarschaft - die Kieztalkshow in Berlin-Friedrichshain

Von Katharina Bueß

Die Berliner entdecken ihre Nachbarschaft: Im Ortsteil Friedrichshain blühen Tauschringe, beinahe wöchentlich gibt es Veranstaltungen wie "Nachbarn singen für Nachbarn" oder "Nachbarn kochen für Nachbarn". In Zeiten von Gentrifizierung und digitaler Kommunikation ist das Bedürfnis groß, echte Menschen zu treffen. Hilfestellung gibt dabei die neue Kieztalkshow: Hier erzählen Nachbarn ihre Geschichten.

Der Teddymantel zwischen Samson und Bademantel - eine Stilkritik

Von Matthias Finger

Ein neuer Trend erobert die Modewelt: der Teddymantel. Bisher hat das synthetische Fell in Parkas, Stiefeln und Mänteln ein tristes Dasein im Dunklen gefristet und musste sich auf der Innenseite unserer Kleidung verstecken. Doch das kuschelige Teddyfutter hat sich emanzipiert. Nach außen gedreht darf es sich jetzt stolz im grellen Licht der Modewelt präsentieren - Typ russische Oligarchin, die abgeschnuddelte Variante.

Ein Tango für die Linie 9  - die Argentinier und ihre Busse

Von Karen Naundorf

Für alles, was in Argentinien wichtig ist, gibt es einen Tango. Für ihre Stadtbusse haben die Porteños, die Bewohner von Buenos Aires, gleich mehrere. Gespielt werden sie - wann sonst - am Tag des Busfahrers. Andernorts ein schnödes Transportmittel, begegnen die Argentinier ihren Bussen so emotional wie einem Fußballverein: Sie lieben oder sie hassen sie. Deswegen hat Daniel Tunnard, Engländer und Wahl-Argentinier, auch beschlossen, alle Buslinien von Buenos Aires abzufahren. Von der ersten bis zur letzten Station. In Buenos Aires ist es jetzt ein Held.

Tausche Presslufthammer gegen Nachtigall - Ohropax für die Fensterscheibe

Von Tobias Lenartz

Kinos, Theater und günstige Getränke am Spätkauf rund um die Uhr: Urbanes Leben ist eine super Sache! Es hat aber auch ein paar Nachteile: In der Großstadt kann es gerne mal ganz schön laut werden. Ein österreichischer Industriedesigner hat sich das Problem vorgenommen und eine Art Ohropax für Fensterscheiben entwickelt. Und das Tollste: "Sono" soll nicht nur den Presslufthammerlärm draußen halten, sondern die lieben zarten Vogelstimmen weiterhin in die Wohnung lassen. Urban leben mitten im Wald. Endlich.

Neonlicht

MetropolenphänomeneWeitermachen
Stoßstange an Stoßstange stehen die Autos auf der Avenida Paulista in der brasilianischen Großstadt Sao Paulo (Aufnahme vom 11.01.2010). (picture-alliance / dpa / Helmut Reuter)

Das Neonlicht braust mit einem Motogirl durchs Verkehrschaos von Sao Paulo, probiert jüdische Speisen in der Gourmet-Version in New York und spürt der Faszination Zauberwürfel nach.Mehr

StadtalltagBesser leben geht immer
Blick am 03.08.2007 von der Wettsteibrücke über den Rhein auf den Baseler Stadtteil Grossbasel mit dem Münster der Stadt. ( picture-alliance/ dpa /  Thomas Eisenhuth  )

In New York greift fast niemand mehr zum Joint – Marihuana wird stattdessen lungenschonend gevaped mit teuren Luxusverdampfern. Während man in Basel die Pause im Rhein verbringt, greift der Berliner zunehmend zum kalorienarmen Onigiri statt zur Currywurst. Mehr

Boring ConferenceDie Kunst der Langeweile
Ein müder Student gähnt (picture alliance / dpa)

Die passende Geisteshaltung zum Sommer kommt aus Großbritannien. Denn wo alle busy sind, ist für Hipster nichts attraktiver als Langeweile. Ein Niederländer hat leuchtende Autobahnen entwickelt. Und: Welches Selfie wird auch wirklich ein Hit? Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur