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Zeitfragen

Deutsche GeschichteDer Bewältigungsweltmeister
Eine Frau mit buntem Hut steht am 09.12.2013 in Berlin im Nieselregen zwischen den Stelen des Holocaust-Mahnmals in Berlin. 

Die deutsche Vergangenheit ist abgeheftet, archiviert, bewältigt - Debatten oder Grabenkämpfe gehören der Vergangenheit an. Aus dem Weltmeister des Mordens ist der Weltmeister des Gedenkens geworden, meint der Historiker Götz Aly.Mehr

"Neue Montagsdemos"Beseelt von kosmischer Energie
Ein Teilnehmer der Montagsdemo am 12.05.2014 in Berlin hält einen Regenschirm mit der Aufschrift "Liebe, Freiheit, Gerechtigkeit" hoch.

Anfangs von Tausenden Systemgegnern besucht, locken die Montagsdemonstrationen in Berlin aktuell nur noch rund 100 Menschen an. Anhänger von Verschwörungstheorien können sich aber sicher sein, dass sie hier auf Gleichgesinnte treffen.Mehr

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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 07.04.2008

Unter dem Pflaster liegt der Strand

Wie der Protest aus den Hörsälen auf die Straße kam

Von Martin Hartwig

Studentenproteste 1968
Studentenproteste 1968 (AP)

Aus heutiger Sicht waren es nicht sehr viele Studenten, die im berühmten und berüchtigten Jahr 1968 auf die Straßen gingen. Es gab ohnehin bundesweit nicht mal 400.000 von ihnen und bei Protestaktionen und Demonstrationen kamen meist nur wenige Tausend zusammen.

Dennoch gelten die Studentenproteste der 60er Jahre bis heute als prägend für eine Epoche westdeutscher Geschichte. Wie es dazu kam, zeichnen die Zeitfragen in einem Streifzug durch die Jahre der Protestbewegung bis 1968 nach.

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