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Thema

Karl der GroßeKunstsinniger Barbar
Eine Figur Karls des Großen steht am 16.06.2014 in Aachen (Nordrhein-Westfalen) im Centre Charlemagne. Die Ausstellung "Karl der Große, Macht, Kunst, Schätze" ist vom 20.06.2014 bis zum 21.09.2014 in Aachen zu sehen. 

Er war einer der Gründungsväter Europas: Karl der Große hat die karolingische Renaissance eingeleitet. Eigentlich sei es ihm aber nur um die Legitimierung seiner Macht gegangen, meint Kunsthistoriker Michael Imhof. Mehr

DDR-GeschichteSieg über den Ort des Grauens
Der ehemalige politische Gefangene Gilbert Furian in einer Gefängniszelle der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus vom Verein Menschenrechtszentrum in Cottbus (Brandenburg).

Weil er in der DDR Interviews mit Punks publizierte, kam Gilbert Furian in den Cottbuser Knast. In der heutigen Gedenkstätte wird er nun in der Oper "Fidelio" mitsingen - um einen "großen Rucksack Bitterkeit" erleichtert.Mehr

Agenturfotos"Das ist sicher ein Aufbruch"
Sheryl Sandberg, Geschäftsführerin des US-amerikanischen Internetkonzerns Facebook 

Die Karrierefrau, die am Schreibtisch sitzt, oder das schamlose Zeigen von Terroropfern in Afrika - Sheryl Sandberg von Facebook und Pam Grossman von der Bildagentur Getty Image wollen solchen Klischeefotos etwas entgegensetzen. Sie haben die Datenbank "Lean In Collection" gegründet. Mehr

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Thema / Archiv | Beitrag vom 02.01.2012

Unsere Antwort auf Europa

Reihe im Radiofeuilleton: Künstler machen sich Gedanken zur Krise

Welche Bedeutung hat Europa für die Intellektuellen?
Welche Bedeutung hat Europa für die Intellektuellen? (AP)

Anlässlich des Manifestes zu Europa, das die deutschen Schriftsteller Hans-Christoph Buch und Peter Schneider zusammen mit den französischen Philosophen André Glucksmann und Bernard-Henri Lévy verfasst haben, wollen wir mit Literaten, Künstlern und Filmemachern über "ihr" Europa sprechen.

Am 1. Dezember haben die deutschen Schriftsteller Hans-Christoph Buch und Peter Schneider zusammen mit den beiden französischen Philosophen André Glucksmann und Bernard-Henri Lévy ein Manifest zu Europa veröffentlicht - ein Bekenntnis zu Europa in der Krise.

Die Autoren erinnern in ihrem Manifest an die Versammlung von "Schriftstellern aus Ost und West, Nord und Süd im Mai 1988 in Berlin", wo Fragen diskutiert wurden wie: "Gibt es historische und kulturelle Traditionen, auf die sich eine Identität Europas gründen lässt? Sind Schriftsteller geeignet, auf solche Fragen zu antworten? Wie unterscheiden sich ihre Antworten von denen der Politiker, und warum werden sie nicht Politik?"

Welche Rolle können die Intellektuellen heute spielen, wenn es um den Fortbestand, die Weiterentwicklung eines geeinten Europa geht? Was bedeutet ihnen dieses Europa? Am 30.11. sprachen wir mit Hans-Christoph Buch über seinen Blick auf die aktuelle Krise.

In unserer Europa-Reihe wollen wir im Radiofeuilleton täglich um 14.10 Uhr mit jüngeren europäischen Literaten, Künstlern und Filmemachern über "ihr" Europa sprechen.

" Montag, 2. Januar, 14.10 Uhr "
"Die europäische Identität ist für mich ein Humbug"
Filmemacher Stanislaw Mucha will Ängste über Europa abbauen

" Dienstag, 3. Januar, 14.10 Uhr "
"Ich habe Europa nie so stark empfunden wie jetzt" - Der Filmregisseur Hannes Stöhr über seine europäische Vision

" Mittwoch, 4. Januar, 14.10 Uhr "
"Je lebendiger unser kulturelles Gedächtnis - desto besser die Zukunftsaussichten für Europa"
Marica Bodrozic, deutsche Schriftstellerin mit kroatischen Wurzeln

" Donnerstag, 5. Januar, 14.10 Uhr "
Griechenland wird von Misstrauen zusammengehalten"
Schriftsteller Andreas Schäfe kritisiert griechisches "Selbstbild des Durchwurschtlers"

" Freitag, 6. Januar, 14.10 Uhr "
Die Krise ist "eine gute Sache für die europäische Identität"
Maxim Leo, Schriftsteller, Journalist und Träger des Europäischen Buchpreises: Vom DDR- zum EU-Bürger