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Interview / Archiv | Beitrag vom 27.09.2015

UN-Nachhaltigkeitsagenda"Großer multilateraler Erfolg"

Dirk Messner im Gespräch mit Sonja Gerth

Blick auf die UNO-Vollversammlung in New York (afp / Timothy A. Clary)
Die UNO-Vollversammlung ist zum Nachhaltigkeitsgipfel in New York zusammengekommen. (afp / Timothy A. Clary)

An diesem Wochenende haben die Vereinten Nationen die globale Nachhaltigkeitsagenda verabschiedet. Bis zum Jahr 2030 wollen die UN jedem Menschen ein Leben in Würde ermöglichen. Die Agenda gibt dafür 17 Ziele vor. Der Leiter des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik Dirk Messner bewertet das Ergebnis sehr positiv.

An der Nachhaltigkeitsagenda, die die Vereinten Nationen am Wochenende in New York verabschiedet haben, sollen sich alle orientieren – das bitterarme Burundi und die reichen Staaten des Nordens. Die Agenda verfolgt viele ambitionierte Ziele: das Ende der Armut, Gesundheit für alle, Schutz der Natur und der Biosphäre. Doch nach dem Beschluss beginnt die Arbeit erst wirklich. In der zweiten Reihe legen die Politiker fest, wie diese Ziele erreicht werden können - und wie man den Erfolg messen kann. 

Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik und ihr Leiter Dirk Messner unterstützen die Politik dabei, dass die weitreichenden Ziele am Ende auch Realität werden. Messner sieht die Agenda als großen multilateralen Erfolg. "Armutsbekämpfung und wirtschaftliche Entwicklung muss die Grenzen des Erdsystems anerkennen, darum geht es im Kern - und darauf haben sich alle Staaten verpflichtet", so Messner. "Jetzt müssen Indikatoren gebildet werden, an denen wir uns anschauen, ob die Ziele auch tatsächlich umgesetzt werden von den Regierungen."

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