Samstag, 31. Januar 2015MEZ00:18 Uhr

Länderreport

QuerfeldeinStaatsteppiche, Staatsfernsehen und Staatsdiener
Die Teppichwerke Nord GmbH in Malchow war zu DDR-Zeiten mit 4,7 Millionen produzierten Quadratmetern der größte Teppichbetrieb Europas. (dpa / picture alliance / Jens Büttner)

In Thüringen darf sich Ministerpräsident Bodo Ramelow im Fernsehen selbst interviewen. In Köln sammelt man DDR-Teppiche, in Hessen müssen Richter ihren Müll selbst entsorgen. Und in manchen Schwellenländern gibt es Leute, die Deutschland beim Flughafenbau helfen könnten.Mehr

Prävention in BayernJugendarbeit wider den Islamismus
Ein Kugelschreiber zeigt auf einen Text, in dem die Worte "Jihad-Salafismus" zu lesen sind. (picture alliance / dpa / Marijan Murat)

Die Gefahr vor islamistischen Gewalttätern wächst - nicht zuletzt seit den Terroranschlägen von Paris. Wie können die kirchliche und staatliche Jugendarbeit in Bayern hier gegensteuern? Auf der Suche nach Lösungen bei Imamen und Pädagogen.Mehr

MannheimDas deutsche Manchester
Musikstudenten der Popakademie Mannheim proben ein Lied (Imago / Gerhard Leber)

Mannheim ist seit dem letzten Jahr Unesco City of Music, ohnehin Heimat der Popakademie Baden Württemberg und Ursprungsort der deutschen Jungle- und Drum and Bass-Szene. Was zieht die Musikszene in diese Stadt?Mehr

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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 10.08.2012

Umstrittener Strittmatter

Spremberg und der Umgang mit dem Erbe des Ehrenbürgers

Von Michael Frantzen

Keine Feier für Erwin Strittmatter? Über eine öffentliche Ehrung des deutschen Schriftstellers wird debattiert. (picture alliance / dpa / Thomas Uhlemann)
Keine Feier für Erwin Strittmatter? Über eine öffentliche Ehrung des deutschen Schriftstellers wird debattiert. (picture alliance / dpa / Thomas Uhlemann)

Am 14. August wäre der Schriftsteller Erwin Strittmatter 100 Jahre alt geworden. Ehrenbürger und berühmter Sohn der südbrandenburgischen Stadt Spremberg. Den Tag wollte der örtliche Strittmatter-Verein ursprünglich groß feiern, gemeinsam mit der Stadt. Doch die entschied sich - mit Stimmen von SPD, CDU und FDP - dagegen.

Die Begründung: der Schriftsteller habe sich freiwillig den beiden deutschen Diktaturen angedient. Nun muss der Verein wohl allein den Umstrittenen ehren - unterstützt nur durch die LINKE, die meint, man feiere ja schließlich auch den Geburtstag des umstrittenen Preußenkönigs Friedrich II.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Links bei dradio.de:

"Jeder Mensch ist ein vielschichtiges Wesen" - Historikerin Leo: Strittmatter war im Zweiten Weltkrieg an Gewalt beteiligt
Privater Jähzorn und wenig Politik - Almut Giesecke gibt Erwin Strittmatters Tagebücher heraus