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Neu im Kino: "Kiss The Cook"Hollywood-Märchen im Food Truck
Filmszene aus "Kiss The Cook" (Kochmedia)

Chefkoch Carl steht unter der Fuchtel seines nervigen Besitzers, Dustin Hoffman spielt hier mal den Unsympath. Als ein Blogger des Essen im Restaurant kritisiert, schmeißt Carl den Job hin und zieht mit Food Truck und Familie durchs Land. Ein Feel-Good-Movie, der Appetit macht. Mehr

Neu im Kino: "Die Maisinsel"Parabel aus Georgien
Szenen in die "Die Maisinsel) (Filmverleih Neue Visionen )

Im Grenzgebiet zwischen Georgien und Abchasien lebt Abga zurückgezogen mit seiner Enkelin Asida. Als sie einen verwundeten Soldaten gesund pflegen, fühlt sich Asida zu ihm hingezogen. In betörend schönen Bildern knüpft "Die Maisinsel" an die Tradition des georgischen Kinos an. Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 22.08.2012

Umsatzsteuer für Musikschulen ist "kulturpolitischer Irrsinn"

Generalsekretär des Deutschen Musikrats kritisiert Pläne des Finanzministeriums

Trompete spielen könnte in Zukunft teurer werden (Stock.XCHNG / Norbert Machinek)
Trompete spielen könnte in Zukunft teurer werden (Stock.XCHNG / Norbert Machinek)

Das Musizieren wird Kindern nicht leicht gemacht: In der Schule fällt oft genug der Unterricht aus - und nun sollen auch die Kosten für private Musikstunden steigen. 19 Prozent Umsatzsteuer werden in Zukunft darauf fällig. Kritik kommt vom Deutschen Musikrat.

Er sei "wirklich guter Hoffnung", dass das Projekt zurückgenommen werde, sagt dessen Generalsekretär Christian Höppner. Er glaube, dass "die Politik das nicht gewollt hat". Die Steuererhebung sei initiiert worden "von den Beamten, die natürlich ein Interesse haben, die Einnahmen zu steigern".

Vor allem der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages sei jetzt gefordert, einzugreifen, meint Höppner. "Es kann ja nicht sein, dass wir verhindern, dass Kinder Musikunterricht nehmen, weil Eltern es nicht mehr bezahlen können." Die Umsatzsteuerpflicht bezeichnete er als "kulturpolitischen Irrsinn". Nach der neuen Abgabenpflicht müssten viele Schulen "in der Tat dichtmachen".

Die Steuererhebung werde damit begründet, dass der Musikunterricht eine Freizeitaktivität sei, erklärt Höppner. Dabei arbeiteten Musikschulen auch berufsbildend: Die Laufbahn eines Nachwuchsmusikers beginne schon im Kindesalter. Zudem sollte man aus kultur- und bildungspolitischer Sicht "um jedes Kind froh sein, das ein Interesse hat, ein Instrument zu lernen oder singen zu lernen - und das muss gefördert werden".

Sie können das vollständige Gespräch mit Christian Höppner mindestens bis zum 22.01.2013 in unserem Audio-on-Demand-Angebot hören. MP3-Audio


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