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Ultraschall / Archiv | Beitrag vom 17.01.2013

Ultraschall - Das Festivalprogramm 2013

Einer der Veranstaltungsorte: Das Berghain in Berlin (Promo)
Einer der Veranstaltungsorte: Das Berghain in Berlin (Promo)

Ultraschall, das festival für neue musik, veranstaltet von Deutschlandradio Kultur und dem kulturradio vom rbb. Hier finden Sie das vollständige Programm.

<p><papaya:file src="464c7c50ed71aa3174c8fc80ac37fdc8" text="Festivalflyer als PDF-Dokument" hint="Festivalflyer als PDF-Dokument" target="_blank" /><br /><br /><br />&quot;<strong>17. Januar 2013</strong>&quot;<br /><em> 20.00 Uhr</em><br /><strong>Konzerthaus Berlin, Werner-Otto-Saal</strong><br /><br /><em>Prolog 1</em><br /><br />Was passiert, wenn wir von allen guten Geistern, von den Göttern verlassen werden? Wohin könnten sie gehen, wo würde die Reise enden? Wie weit reicht unsere Vorstellungskraft? Vykintas Baltakas hat mit seiner Oper Cantio eine amüsante und gleichzeitig tiefsinnige Auseinandersetzung mit diesen Fragen geliefert, indem er die antike Rednerin Psel, eine mythische Mischung aus Fabelwesen und Zikade, auf heutige Protagonisten treffen lässt, die sich (un)freiwillig ihrer rhetorischen Reise anschließen und somit zu Zeugen eines Denkabenteuers werden, das sie letztlich selbst mit fortreißt. Nach dem großen Erfolg der Uraufführung 2004 bei der Münchener Biennale wird das Stück bei Ultraschall zum ersten Mal in deutscher Sprache aufgeführt. <br /><br /><em>Vykintas Baltakas: Cantio</em> (2004/2012) <br />Musiktheater nach einem Text von Sharon Joyce <br />für Sprecher, Sopran, Tenor, Bassbariton, Ensemble und Elektronik <br /><br />Cornelia Heger, Regie<br />Fred Pommerehn, Bühnen- und Lichtdesign<br />Gabriele Kortmann, Kostüme<br />Carl Faia, Klangregie<br />Erika Ria Otto, Dramaturgie<br />Symeon Ioannidis, Musikalische Einstudierung<br />Margret Giglinger, Sopran<br />Florian Feth, Tenor<br />Tobias Hagge, Bassbariton<br />Vivian Lüdorf, Sprecher<br />Thomas Weppel, Sprecher<br />Heiko Akrap, Sprecher<br />Rosa Jansen, Sprecher<br />Gabriele Stern, Sprecher<br />Martin Kiuntke, Sprecher<br />Lithuanian Ensemble Network <br />Vykintas Baltakas, Musikalische Leitung<br /><br />Karten 18 Euro (erm. 12 Euro)<br />an der Abendkasse und im Vorverkauf über das Konzerthaus Berlin<br /><br />Eine Koproduktion von Kulturkontakte e.V. und dem Konzerthaus Berlin in Zusammenarbeit mit dem Festival Ultraschall. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Mit freundlicher Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung.<br /><br />Weitere Aufführungen: 19. Januar, 20. Januar, jeweils 20.00 Uhr<br /><br /><strong>Hinweis:</strong> Wir senden dieses Konzert in unserer Sendung "Oper" im März 2013<br /><br />&quot;<strong><em>21.00 Uhr</em></strong>&quot;<br /><strong>Berghain </strong><br /><br /><em>Prolog 2</em><br /><br />"Alles begann an einem 17. Januar vor 1.000.000 Jahren. Ein Mann nahm einen trockenen Schwamm und ließ ihn in einen Eimer Wasser fallen. Wer dieser Mann war, ist nicht wichtig. Er ist tot, aber die Kunst ist lebendig." <br /><br />Mit diesen Worten beschwor der Fluxuskünstler Robert Filliou anno 1963 die Anfänge der Kunst. 50 Jahre später veranstalten Deutschlandradio Kultur und das Berghain eine Geburtstagsparty der Extraklasse. <br /><br />Die erste Überraschung des Abends bringt das Duo REAL TIME: Der Noise-Pop-Alleskönner Dirk Dresselhaus (alias Schneider TM) trifft auf den Experimentalpianisten Reinhold Friedl (Zeitkratzer). Gemeinsam erzeugen sie großangelegte Klangkraftfelder aus Innenklavier und Elektronik.<br /><br />Akustischen Hochdruck verspricht das Duo des finnischen Elektrominimalisten Mika Vainio (ehemals Pan Sonic) mit dem französischen Klangtüftler Franck Vigroux. Die beiden Noise-Spezialisten feiern beim Art's Birthday ihre Berlin-Premiere.<br />Abgerundet wird der Abend von dem New Yorker Sound Walk Collective. Ihr Instrument ist das Berghain selbst: Mit Hilfe von Kontaktmikrofonen tasten sie die Wände des Clubs ab. Aus den Resonanzen des Raumes entsteht eine einzigartige Klangperformance.<br /><br /><papaya:addon addon="d53447f5fcd08d70e2f9158d31e5db71" article="231391" text="Art's Birthday Art's Birthday 2013 &lt;br&gt; 1.000.050 Jahre Kunst" alternative_text="Art's Birthday Art's Birthday 2013 &lt;br&gt; 1.000.050 Jahre Kunst" /><br /><br />REAL TIME (Reinhold Friedl / Dirk Dresselhaus)<br />Mika Vainio / Franck Vigroux<br />Sound Walk Collective<br /><br />Karten 17 Euro an der Abendkasse und im Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen, unter www.koka36.de und unter 030 61 10 13 13<br /><br />Eine Veranstaltung der Redaktion Klangkunst von Deutschlandradio Kultur. <br /><br />Sendung: <papaya:addon addon="d53447f5fcd08d70e2f9158d31e5db71" article="230944" text="Klangkunst - Art's Birthday (1)" alternative_text="Klangkunst - Art's Birthday (1)" />, 18. Januar 2013, 0.05 Uhr<br /><br />&quot;<strong>Freitag, 18. Januar 2013</strong>&quot;<br /><em>11.00 Uhr</em><br /><strong>Großer Sendesaal des rbb</strong><br /><br /><em>Schülerkonzert</em><br /><br />Probe für das 212. Konzert Musik der Gegenwart<br /><br />Die Konzerte des Ultraschall-Festivals muten den Orchestermusikern einiges zu. In kürzester Zeit müssen sie eine Sprache lernen, die sie noch nie gehört haben. Und sie müssen sie so sprechen, dass sie nicht nur verstanden wird, sondern eine Magie erzeugt, damit das Geheimnis der Musik sich darin entfalten kann. In dieser Probe wird das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin unterstützt vom amerikanischen Dirigenten Brad Lubman. Es ist gut, dass er auch ein Komponist ist, so kann er die Handschrift seiner Kollegen bestens entziffern. <br /><br />So einer Probe zuzuhören, zeugt von einem großen Vertrauen der Musiker, denn nicht alles läuft auf Anhieb glatt. Da wird manchmal hart um den Klang gerungen. Wer so eine Probe gehört hat, spürt die Aura der Musik, die sich langsam entfaltet, und wird verzaubert.<br /><br />Wir bieten Schülerinnen und Schülern der Oberstufen an, einen Teil einer Probe zu hören. Zuvor gibt Festivalleiterin Margarete Zander eine kurze Einführung. Wer dabei sein möchte, sollte sich beim Kulturradio vom rbb anmelden! <br /><br />Wir freuen uns auf Ihren Besuch und bitten um Rückmeldung bis zum 14. Januar 2013 per E-Mail an renate.breitkopf@rbb-online.de oder per Fax: (030) 97 99 3 – 333 49<br /><br />Eintritt frei<br /><br />Schülerkonzert mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Freiburger trio recherche, dem amerikanischen Dirigenten Brad Lubman und Margarete Zander<br /><br /><br />&quot;<em>19.00 Uhr</em>&quot;<br /><strong>St. Elisabeth-Kirche, Berlin-Mitte </strong><br /><br />Das Eröffnungskonzert exponiert programmatisch zwei der thematischen Schwerpunkte des Festivals: zum einen die Begegnung mit der französischen Musik, wobei unterschiedliche Schulen, Generationen und ästhetische Richtungen aufeinander treffen. Zum anderen die Fortsetzung unserer langjährigen Zusammenarbeit mit dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD. Vorgestellt werden mit Clara Iannotta und Arthur Kampela zwei der aktuellen Gäste des BKP. Kampelas großes Ensemblestück <em>Antropofagia</em> lässt dabei mit rhythmischer Komplexität und explosiver Klanglichkeit den unermesslichen Reichtum des brasilianischen Regenwalds erahnen. <br /><br /><strong>Pascal Dusapin</strong><br /><em>Trio Rombach</em> für Violine, Violoncello und Klavier (1997) <br /><br /><strong>Franck Bedrossian</strong> <br /><em>L'usage de la parole</em> (1999) <br />Trios für unterschiedliche Besetzungen<br /><br /><strong>Philippe Hurel</strong> <br /><em>Tombeau in memoriam Gérard Grisey</em> für Klavier und Schlagzeug (1999) <br /><br /><strong>Christophe Bertrand</strong> <br /><em>Hendeka</em> für Klavier, Violine, Viola und Violoncello (2007) <br /><br /><strong>Clara Iannotta</strong><br /><em>d'après</em> für sieben Musiker (2012) <br /><br /><strong>Arthur Kampela</strong><br /><em>Antropofagia</em> für E-Gitarre und großes Ensemble (2005) <br /><br />Wiek Hijmans, Gitarre<br />Kammerensemble Neue Musik Berlin<br />Manuel Nawri, Leitung (Kampela)<br /><br />Karten 18 Euro (erm. 12 Euro)<br />an der Abendkasse und im Vorverkauf über Radialsystem V<br /><br />Ein Konzert von Ultraschall und dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD.<br /><br /><strong>Sendung:</strong><br />Konzert, 18. Januar 2013, 20.03 Uhr<br /><br /><br />&quot;<strong><em>21.30 Uhr</em></strong>&quot;<br /><strong>Villa Elisabeth, Berlin-Mitte</strong><br /><br /><em>Late Night mit Arthur Kampela</em> <br /><br />Arthur Kampela ist Komponist, er ist ein virtuoser Gitarrist – und er ist in ganz verschiedenen musikalischen Welten zu Hause. Kühn vermischt er Samba und Atonalität, Tradition und Avantgarde. In einer Late Night macht er uns auf sehr persönliche Weise mit seinem musikalischen Kosmos bekannt. <br /><br /><strong>Arthur Kampela</strong><br /><em>Sentido</em> für Stimme und Gitarre <br /><br /><em>Balada</em> für Gitarre solo (1980/81)<br /><br /><em>A Máquina do Mundo (The Machine of the World)</em> <br />für Kontrabassklarinette solo (2012) <br />Uraufführung<br /><br /><em>Percussion Studies I </em> und <em> VII </em> für Violoncello "a la chitarra' (2010) <br /><br /><em>Bridges</em> für Viola solo (1995) <br /><br /><em>Olhos</em> (1989) und <em>Adeus</em> (2007) für Stimme und Gitarre <br /><br /><em>Percussion study II </em> für Gitarre <br /><br /><em>Exoskeleton</em> für Viola a la chitarra (2003) <br /><br /><em>Itinerário.. (Path of a bath player under the South-American night)</em> <br /><em>Mirrors</em> <br /><em>Epopéia... Epic and Grace of a Disenchanted Race</em> (a/tonal Samba) für Stimme und Gitarre<br /><br />Arthur Kampela, Gitarre und Gesang<br />Theo Nabicht, Kontrabassklarinette<br />Kirstin Maria Pientka, Viola<br /><br />Karten 15 Euro (erm. 10 Euro)<br />an der Abendkasse und im Vorverkauf über Radialsystem V<br />Ein Konzert von Ultraschall und dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD. <br /><br /><strong>Sendung:</strong><br />Neue Musik, März 2013, 0.05 Uhr<br /><br /><br />&quot;<strong>Samstag, 19. Januar 2013 </strong>&quot;<br /><em>17.00 Uhr </em><br /><strong>St. Elisabeth, Berlin-Mitte </strong><br /><br /><em>Musique franco-allemande: Elsässische Überlappungen</em> <br /><br />Auch außerhalb der Metropole Paris hat sich in Frankreich eine lebendige Neue-Musik-Szene entwickelt. Für das Thema von Ultraschall 2013 ist das Elsass besonders interessant. Das Ensemble Linea aus Strasbourg, das zu den führenden Ensembles für Neue Musik in Frankreich gehört, gibt mit diesem Konzert sein Debüt bei Ultraschall. Auf dem Programm stehen, neben dem Gast des Berliner Künstlerprogramms Arthur Kampela, Werke französischer Komponisten mit starkem Bezug zu Deutschland, und speziell auch ein Werk des elsässischen, früh gestorbenen Komponisten Christoph Bertrand. <br /><br /><strong>Christoph Bertrand</strong><br /><em>Satka</em> für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello, Schlagzeug und Klavier (2008) <br /><br /><strong>Brice Pauset</strong><br /><em>Vier Variationen</em> für Ensemble (2007) <br /><br /><strong>Francesco Filidei</strong><br /><em>Finito ogni gesto</em> für Ensemble (2008) <br /><br /><strong>Arthur Kampela</strong><br /><em> ... B ... </em> für Ensemble, Video und Elektronik (2012) <br /><br />Ensemble Linea<br />Jean-Philippe Wurtz, Leitung<br /><br />Karten 15 Euro (erm. 10 Euro)<br />an der Abendkasse und im Vorverkauf bei Radialsystem V<br /><br />Ein Konzert von Ultraschall in Zusammenarbeit mit dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD. <br /><br />&quot;<strong><em>15.30 Uhr</em></strong>&quot;<br /><strong>Villa Elisabeth, Berlin-Mitte </strong><br /><br />Künstlergespräch mit Arthur Kampela und Walter Zimmermann<br />Moderation: Julia Gerlach<br /><br /><strong>Sendung:</strong><br />Konzert, 5. Februar 2013, 20.03 Uhr<br /><br /><br />&quot;<em> <strong>20.00 Uhr</em></strong>&quot;<br /><strong>Großer Sendesaal des rbb</strong><br /><br /><em>212. Konzert Musik der Gegenwart</em> <br /><br />Kunst als Modell des emotionalen Begreifens<br />"Der andere Herbst" heißt eines der Textfragmente des jüdischen Visionärs Bruno Schulz, an dem sich die Musik von Johannes Maria Staud "entzündet' hat. Die Wellen, die ein Schiff hinter sich auslöst, gehören zu den Bildern, in die der Schweizer Komponist Michael Jarrell (geboren in Genf 1958) in seinem Werk eintaucht. Durch einen Brief von Josef Rufer an Wolfgang Amadeus Mozart hat sich der Blick von Georg Friedrich Haas (geboren in Graz 1953) neu auf den berühmten Komponisten gerichtet. Er zeigt einen Weg, Mozart heute neu zu lesen. Und die israelische Komponistin Chaya Czernowin (geboren in Haifa 1957) lässt hören, was ein Schneesturm auslösen kann. <br /><br /><strong>Johannes Maria Staud</strong><br /><em>Contrebande (On Comparitive Meteorology II)</em> für Orchester (2010) <br /><br /><strong>Michael Jarrell</strong><br /><em>Sillages – Congruences II</em> für Flöte, Oboe, Klarinette und Orchester (2005) <br /><br /><strong>Georg Friedrich Haas</strong><br /><em> ... sodaß ich's hernach mit einem Blick gleichsam wie ein schönes Bild ... <br />im Geist übersehe</em> für Streichorchester (1990/1991) <br /><br /><strong>Chaya Czernowin</strong><br /><em>The Quiet</em> für Orchester in drei Gruppen (2010) <br /><br />Martin Fahlenbock, Flöte<br />Jaime González, Oboe<br />Shizuyo Oka, Klarinette<br />Deutsches Symphonie-Orchester Berlin<br />Brad Lubman, Leitung<br /><br />Karten: 18 Euro (erm. 12 Euro)<br />an der Abendkasse und im Vorverkauf über den rbb <br /><br /><strong>Sendung:</strong><br />Konzert, 14. Februar 2013, 20.03 Uhr<br /><br />&quot;<strong><em>23.00 Uhr </em></strong>&quot;<br /><strong>Kleiner Sendesaal des rbb</strong><br /><br /><em>Musique franco-allemande: Frankophilie in Berlin</em><br /><br />Uraufführungen von drei jungen Komponisten aus Berlin, die trotz ihrer ästhetischen Unterschiedlichkeit eine Gemeinsamkeit teilen, nämlich ihre jeweiligen persönlichen Verbindungen zu Frankreich. So wurden die meisten Kompositionen von Johannes Boris Borowski bisher in Frankreich bzw. von französischen Musikern uraufgeführt. Stefan Keller absolvierte den Cursus am Pariser IRCAM und lebte einige Zeit in Frankreich. Genoel von Lilienstern hingegen wird demnächst als Stipendiat der Cité internationale des arts nach Paris ziehen. Ergänzt wird das Programm durch zwei junge französische Komponisten. Jung sind auch die Interpreten: Das hoch talentierte Ensemble Interface ist mit diesem Konzert zum ersten Mal in Berlin zu erleben.<br /><br /><strong>Julien Vincenot</strong><br /><em>MOrphism 0.9.2a</em> für kleines Ensemble (2010) <br /><br /><strong>Stefan Keller</strong> <br /><em>Kraft in Erscheinung</em> für kleines Ensemble (2012) <br />Uraufführung<br /><br /><strong>Grégoire Lorieux</strong><br /><em>Brakhage Miniature</em> für Klavier und Schlagzeug (2010)<br /><br /><strong>Genoël von Lilienstern</strong><br /><em>Top</em> für kleines Ensemble (2012) <br />Uraufführung<br /><br /><strong>Johannes Boris Borowski</strong><br /><em>Chergui</em> für sieben Instrumente (2012) <br />Uraufführung, Kompositionsauftrag der Kulturverwaltung des Landes Berlin<br /><br />Ensemble Interface<br />Scott Voyles, Leitung<br /><br />Karten 15 Euro (erm. 10 Euro)<br />an der Abendkasse und im Vorverkauf über den rbb<br /><br />Ein Konzert von Ultraschall und dem ensemble interface, gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, durch ein Kompositionsstipendium des Berliner Senats und mit freundlicher Unterstützung von klangzeitort, Institut für Neue Musik der UdK Berlin und HfM Hanns Eisler. <br /><br /><strong>Sendung:</strong><br />Konzert, 5. Februar 2013, 20.03 Uhr<br /><br />&quot;<strong>Sonntag, 20. Januar 2013</strong>&quot;<br /><em>16.00 Uhr </em><br /><strong>UNI.T – Theater der Universität der Künste Berlin</strong><br /><br /><em>Musique franco-allemande: Schnittstelle Elektronik EXP-IRCAM 1</em><br /><br />Das IRCAM in Paris und das Experimentalstudio des SWR in Freiburg sind die jeweils führenden elektronischen Studios in Deutschland und Frankreich. Beide verstehen sich als künstlerische Institutionen, nicht als bloße Ingenieure des Klangs. Die musikalische Ästhetik ist allerdings denkbar unterschiedlich. IRCAM und EXP stehen also geradezu paradigmatisch für die Ambivalenz aus Nähe und Distanz, die den deutsch-französischen Schwerpunkt von Ultraschall durchzieht. Mit einer ganz besonderen Pointe: IRCAM und Experimentalstudio arbeiten auf künstlerischer wie technischer Ebene zusammen: Das Streichquartett von Joshua Fineberg entstand an beiden Instituten. <br /><br /><strong>Iris ter Schiphorst</strong><br /><em>dead wire</em> für Klavier und Elektronik (2011) <br />Elektronik: EXP<br /><br /><strong>Gérard Pesson</strong><br /><em>Quatuor à cordes n.2 Bitume</em> (2008) <br />Deutsche Erstaufführung<br /><br /><strong>Philippe Manoury</strong><br /><em>Tensio</em> für Streichquartett und Elektronik (2010) <br />Deutsche Erstaufführung<br />Quatuor Diotima<br />Elektronik: IRCAM<br /><br />Christoph Grund, Klavier<br />Live-Elektronische Realisation EXPERIMENTALSTUDIO des SWR:<br />Michael Acker, Klangregie<br />Joachim Haas, Klangregie<br />Simon Spillner, Klangregie<br />Quatuor Diotima:<br />YunPeng Zhao, Violine<br />Guillaume Latour, Violine<br />Franck Chevalier, Viola<br />Pierre Morlet, Violoncello <br /><br />Live-Elektronische Realisation IRCAM Paris: <br />Gilbert Nuono, Klangregie<br />Clément Marie, Klangregie <br /><br />Karten: 15 Euro (erm. 10 Euro)<br />an der Abendkasse und im Vorverkauf über Radialsystem V.<br /><br />Ein Konzert von Ultraschall in Zusammenarbeit mit der Universität der Künste Berlin, IRCAM Paris und dem Experimentalstudio des SWR. <br /><br /><strong>Sendung:</strong><br />Konzert, 20. Januar 2013, 20.03 Uhr (Manoury)<br /><br />&quot;<strong><em> 20.00 Uhr</em></strong>&quot;<br /><strong>UNI.T – Theater der Universität der Künste Berlin</strong><br /><br /><em>Musique franco-allemande: Schnittstelle Elektronik EXP-IRCAM 2</em><br /><br /><strong>Christophe Bertrand</strong><br /><em>Quatuor II</em> für Streichquartett (2010) <br />Deutsche Erstaufführung<br /><br /><strong>Rebecca Saunders</strong><br /><em>Fletch</em> für Streichquartett (2012) <br />Deutsche Erstaufführung<br /><br /><strong>Joshua Fineberg</strong><br /><em>La Quintina</em> für Streichquartett und Elektronik (2012) <br />Uraufführung – Auftragswerk des Experimentalstudios des SWR<br />Elektronik: IRCAM und EXP<br /><br /><strong>Georg Friedrich Haas</strong><br /><em>7. Streichquartett</em> mit Live-Elektronik (2011) <br />Deutsche Erstaufführung<br />Elektronik: EXP<br /><br />Arditti Quartet:<br />Irvine Arditti, Violine<br />Ashot Sarkissjan, Violine<br />Ralph Ehlers, Viola<br />Lucas Fels, Violoncello<br />Live-Elektronische Realisation:<br />EXPERIMENTALSTUDIO des SWR:<br />Michael Acker, Klangregie<br />Joachim Haas, Klangregie<br />Simon Spillner, Klangregie<br />Greg Beller, Klangregie/Ircam (Fineberg)<br /><br />Karten: 15 Euro (erm. 10 Euro)<br />an der Abendkasse und im Vorverkauf über Radialsystem V.<br /><br />Ein Konzert von Ultraschall in Zusammenarbeit mit der Universität der Künste Berlin, IRCAM Paris und dem Experimentalstudio des SWR. <br /><br /><strong>Sendung:</strong><br />Konzert, 20. Januar 2013, 20.03 Uhr, live<br /><br />&quot;<strong>Montag, 21. Januar 2013 </strong>&quot;<br /><em>20.00 Uhr</em><br /><strong>Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz</strong><br /><br /><em>Musique franco-allemande: Über das Verzeihen – 50 Jahre Elysée-Vertrag</em><br /><br />Fabien Lévy, in Frankreich geborener und in Deutschland lebender Komponist, zielt in seinem abendfüllenden Werk auf den Kern der deutsch-französischen Aussöhnung, die im Elysée-Vertrag ihren Abschluss findet. Auf Texte des französischen Philosophen Vladimir Jankélévitch und des Deutschen Wiard Raveling, ergänzt durch Texte weiterer Philosophen und Dichter, entstand ein vielschichtiger musikalischer Diskurs über die Idee des Verzeihens, aber auch allgemeiner über Grundfragen von Philosophie, Geschichte, Ethik und Kultur. <br /><br />Von philosophisch-historischen Ideen sind auch die beiden Vokalwerke deutscher Provenienz getragen. Karlheinz Stockhausens Vokalsextett (dessen Titel er auf seinen Grabstein setzen ließ) entwirft die Utopie einer kosmischen Versöhnung. Und Christoph Ogiermann fragt in seinem hochenergetischen Werk, wie das Individuum heute im Sinne einer Gemeinschaft handeln kann. <br /><br />Auch auf der Interpreten-Ebene ist der Abend ein deutsch-französischer: Die Neuen Vocalsolisten Stuttgart und das Pariser Ensemble 2e2m gehören zu den herausragenden Vertretern der Neuen Musik. <br /><br /><strong>Karlheinz Stockhausen</strong><br /><em>MENSCHEN, HÖRT (vom MITTWOCH aus LICHT)</em> Vokalsextett (1997)<br /><br /><strong>Fabien Lévy</strong><br /><em>après tout</em> für 6 Sänger und Instrumentalisten (2012) <br />Uraufführung, Commande d'Etat du Ministère français de la culture et de la communication<br />auf Texte von Vladimir Jankélévitch, Wiard Raveling, Jean Améry, <br />Eva Kor, Albert Camus, Jacques Derrida und Friedrich Nietzsche<br /><br /><strong>Christoph Ogiermann</strong><br /><em>Parole</em> für vier Stimmen und Elektronik (2012)<br /><br />Neue Vocalsolisten Stuttgart<br />Ensemble 2e2m<br />Georges-Elie Octors, Leitung<br /><br />Karten 18 Euro (erm. 12 Euro)<br />an der Abendkasse und im Vorverkauf über die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz<br /><br />Ein Konzert von Deutschlandradio Kultur in Zusammenarbeit mit der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Gefördert von Impuls neue Musik / Deutsch-französischer Fonds für zeitgenössische Musik. Eine Veranstaltung im Rahmen des Deutsch-Französischen Jahres / 50 Jahre Elysée-Vertrag. <br /><br /><strong>Sendung:</strong><br />Konzert, 21. Januar 2013, 20.00 Uhr live<br /><br />&quot;<strong>Dienstag, 22. Januar 2013</strong>&quot; <br /><em>20.00 Uhr</em><br /><strong>Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz</strong><br /><br />"New Forum – Jeune Création" ist ein neues Netzwerk zur Förderung junger Komponisten, angesiedelt am GRAME in Lyon. Beteiligt sind drei europäische Ensembles aus Frankreich (Ensemble Orchestral Contemporain), Deutschland (ensemble mosaik) und Belgien (Champ d'Action). Sechs junge Komponisten, ausgewählt in einem internationalen Kompositionswettbewerb, erhalten die Möglichkeit einer mehrjährigen engen Zusammenarbeit mit diesen Ensembles. Die neu entstehenden Werke werden in Konzerten mit allen drei Ensembles bei Ultraschall 2014 vorgestellt, das diesjährige Konzert mit den sechs Preisträgern präsentiert gewissermaßen eine Zwischenstation auf dem gemeinsamen Weg. <br /><br /><strong>Eduardo Moguillansky</strong> <br /><em>Limites</em> für Trompete, Klarinette, Viola, Violoncello und Klavier (2006-08) <br /><br /><strong>Aurelien Dumont</strong> <br /><em>Berceuse et des poussières</em> für Klarinette, Klavier, Streichtrio und Zuspiel (2012)<br /><br /><strong>Christoper Trapani</strong> <br /><em>Five Out of Six</em> für sechs Instrumente, Live-Elektronik und Live-Video (2012) <br /><br /><strong>Aurelio Edler-Copes</strong> <br /><em>For Malevich</em> für Violine, Kontrabass und Live-Elektronik (2011) <br /><br /><strong>Johannes Kreidler</strong> <br /><em>Fremdarbeit</em> für Ensemble, Sampler und Moderator (2009) <br /><br /><strong>Hikari Kiyama</strong><br /><em>Kabuki</em> für Saxophon solo und sechs Instrumente (2009) <br /><br />ensemble mosaik<br />Enno Poppe, Leitung<br /><br />Karten 18 Euro (erm. 12 Euro)<br />an der Abendkasse und im Vorverkauf über Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz<br /><br />Ein Konzert von Ultraschall in Zusammenarbeit mit der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Im Rahmen von New Forum – Jeune Création, gefördert von der Europäischen Union. <br /><br /><strong>Sendung:</strong><br />Neue Musik, März 2013, 0.05 Uhr<br /><br /><br />&quot;<strong>Mittwoch, 23. Januar 2013</strong>&quot;<br /><em>20.00 Uhr</em><br /><strong>Tempodrom, Kleine Arena </strong><br /><br /><em>Who is who</em><br /><br />Das ensemble recherche schreibt mit an der Musikgeschichte unserer Zeit. Seit 1985. Die Musiker laden Komponisten ein, den Sound und die Themen unserer Zeit in Musik zu fassen, ihrer Spiellust bis ins feinste Detail auszuschöpfen und neu anzuregen. <br /><br />Die Konzerte sind ein Readers Digest für alle, die die Neue Musik in alle ihren Facetten kennenlernen möchten, jedes Stück ist ein Einblick in eine neue Kompositionswelt. Das älteste der hier ausgewählten Werke hat der amerikanische Komponist George Antheil geschrieben, ein Enfant terrible der 30er-Jahren in Paris, inspiriert von Picasso und Joyce, Ezra Pound und Erik Satie. Das jüngste Werk ist ein Auftragswerk des ensemble recherche an den amerikanischen Komponisten Brian Ferneyhough, einen der großen Lehrer für Komponisten unserer Zeit. Er geht auf ein Buch aus dem 8. Jahrhundert zurück, in dem die Sinnsprüche der Mönche und Gebete noch wie Zauberformeln wirken. <br /><br /><strong>Hans Werner Henze</strong> <br /><em>Sonate für sechs Spieler</em> (1984) <br /><br /><strong>Hans Werner Henze</strong> <br /><em>Hommages</em><br /> <em>An Brenton</em> Lied für Viola (1993) <br /> <em>Margareten-Walzer</em> für Klavier (1978) <br /> <em>Adagio adagio</em> Serenade für Violine, Violoncello und Klavier (1993) <br /><br /><strong>Philip Glass</strong><br /><em>Head-On</em> für Violine, Violoncello und Klavier (1967) <br /><br /><strong>George Antheil</strong><br />Sonatine für Violine und Violoncello (ca. 1930) <br /><br /><strong>Younghi Pagh-Paan</strong> <br /><em>Imaginärer Tanz einer koreanischen Dichterin</em> <br />für Altflöte, Tenoroboe, Bassklarinette und Violoncello (2012) <br />Uraufführung – Auftragswerk des rbb<br /><br /><strong>Klaus Huber</strong><br /><em>transpositio ad infinitum</em> für Violoncello solo (1976) <br /><br /><strong>Brian Ferneyhough</strong><br /><em>Liber Scintillarum</em> für Flöte, Oboe, Celesta, Violine, Viola und Violoncello (2012) <br /><br />ensemble recherche:<br />Melise Mellinger, Violine<br />Barbara Maurer, Viola<br />Åsa Åkerberg, Violoncello<br />Martin Fahlenbock, Flöte<br />Jaime González, Oboe<br />Shizuyo Oka, Klarinette<br />Christian Dierstein, Schlagzeug<br />Jean-Pierre Collot, Klavier<br /><br />Karten 18 Euro (erm. 12 Euro)<br />an der Abendkasse und im Vorverkauf über Radialsystem V<br /><br /><strong>Sendung:</strong><br />Neue Musik, März 2013, 0.05 Uhr<br /><br />&quot;<strong>Donnerstag, 24. Januar 2013</strong>&quot;<br /><em> 20.00 Uhr </em><br /><strong>FritzClub im Postbahnhof</strong><br /><br /><em>Was heißt Neue Musik?</em><br /><br />Als der italienische Komponist Luciano Berio seine <em>Différences</em> schrieb, gab es noch keine Live-Elektronik. Ist es ein Ausflug ins Museum der Elektronischen Musik, wenn wir dieses Stück für Tonband und fünf Instrumente wieder aufführen lassen? Immerhin 30 Jahre alt ist Frank Zappas Werk für zwei Klaviere. Entwickelt wurde es gemeinsam mit Musikern des Ensemble Modern. Ist auch das schon ein Fall von Nostalgie? Das Ensemble Modern hat 30 Jahre Neue Musik mitgeprägt. Die Handschriften und Sprachen gelernt. Wie viel Zeitgeschichte steckt in den Werken? Lassen sich Entwicklungen und Visionen ausfindig machen? Eine vergnügliche Spurensuche, die staunen lässt.<br /><br /><strong>Luciano Berio</strong><br /><em>Différences</em> für fünf Instrumente und Tonband (1959) <br /><br /><strong>Vito Žuraj</strong> <br /><em>WARM-UP</em> für Horn und zwei Schlagzeuger (2012) <br />Deutsche Erstaufführung<br /><br />Frank Zappa<br /><em>Ruth is Sleeping</em> für zwei Klaviere (1983) <br />aus: <em>The Yellow Shark</em> (Arr. Ali N. Askin 1992) <br /><br /><strong>Emmanuel Nunes</strong> <br /><em>Aura</em> für Flöte (1983-89) <br /><br /><strong>Hanspeter Kyburz</strong><br /><em>Kaspars Tanz</em> für Klavier solo (2012) <br /><br /><strong>Friedrich Goldmann</strong><br /><em>Linie/Splitter 2</em> für Ensemble (2006) <br /><br />Ensemble Modern<br />Leitung: Erik Nielsen<br /><br />Karten 18 Euro (erm. 12 Euro)<br />an der Abendkasse und im Vorverkauf über Radialsystem V<br /><br /><strong>Sendung:</strong><br />Neue Musik, März 2013, 0.05 Uhr<br /><br />&quot;<strong>Freitag, 25. Januar 2013</strong>&quot;<br /><em> 19.30 Uhr</em><br /><strong>Sophienkirche</strong><br /><br />"Mein Ziel ist, dass die Musik immer geistiger wird, immer mehr aufs Jenseits bezogen. Und die Technik entsprechend, dass ich immer ungenierter immer auch Mittel und Gesamtformen wähle, die die Grenzen sprengen, die ich vorher erreicht hatte in Zeit und Raum."<br />(Karlheinz Stockhausen im Gespräch mit Margarete Zander, NDR Kultur, Juli 2007) <br /><br />Eine Reise in kosmische Sphären oder meditative Klänge? Der große Visionär des 20. Jahrhunderts, Karlheinz Stockhausen (1928 – 2007), schenkt dem Hörer Zeit, im Schallraum der Klavierklänge eigene Resonanzräume zu erkunden. Der Pianist Frank Gutschmidt öffnet ein Füllhorn an Farben und Tönen, denen man nachlauschen kann, wie man den Wellen nachschaut, wenn man einen Stein ins Wasser geworfen hat. <br /><br />Karlheinz Stockhausen hat in seinem letzen Werkzyklus <em>KLANG</em> Stücke zu den 24 Stunden des Tages geschrieben. <em>NATÜRLICHE DAUERN</em> ist die 3. Stunde des Tages und besteht aus 24 Klavierstücken. Mit einer Dauer von ca. 140 Minuten ist es einer der längsten Zyklen in der Geschichte der Klaviermusik. <br /><br /><strong>Karlheinz Stockhausen</strong><br /><em>NATÜRLICHE DAUERN</em>, 3. Stunde aus <em>KLANG – Die 24 Stunden des Tages</em> <br />für Klavier (2005/06) <br /><br />Frank Gutschmidt, Klavier<br /><br />Karten 15 Euro (erm. 10 Euro)<br />an der Abendkasse und im Vorverkauf über Radialsystem V<br /><br /><br />&quot;<strong>Samstag, 26. Januar 2013</strong>&quot;<br /><em>15.00 Uhr</em><br /><strong>Radialsystem V</strong><br /><br /><em>piano plus</em><br /><br />Die technische Unspielbarkeit ist offensichtlich eine Herausforderung, vor die Komponisten eine Pianistin gerne stellen. Es reizt sie, ihre virtuose Kunst zu nutzen und Musik damit aufzuladen. Aber eigentlich geht um etwas ganz Anderes, um das Überschreiten von Grenzen jeglicher Art. Mut beflügelt von Leidenschaft. <br /><br />Das Trio Catch sucht die Herausforderung. Die Ästhetik ihrer Tongebung finden die drei Musikerinnen bei Beethoven und Brahms, aber die Musik führt von heute in die Zukunft: vom lyrischen Xenakis zum schwülen Nachtgesang von Jörg Widmann und zu einem explosiven Kleinod des griechisch-französischen Komponisten Iannis Xenakis.<br /><br /><strong>George Benjamin</strong><br /><em>Piano Figures</em> (2006) <br /><br /><strong>Dai Fujikura</strong><br />Two little piano pieces (2011)<br /> <em>Seksek</em> <br /> <em>Ayatori</em><br /><br /><strong>Dai Fujikura</strong><br /><em>Deepened Arc</em> Piano Study (1998) <br /><em>Frozen Heat</em> Piano Study (1998) <br /><br /><strong>Unsuk Chin</strong><br />Etüden für Klavier (1995-2003) <br /><br />Mei Yi Foo, Klavier<br /><br /><strong>Iannis Xenakis</strong><br /><em>Paille in the wind</em> für Violoncello und Klavier (1992) <br /><br /><strong>Jörg Widmann</strong><br /><em>Nachtstück</em> für Klarinette, Violoncello und Klavier (1998) <br /><br /><strong>Iannis Xenakis</strong><br /><em>Charisma</em> für Klarinette und Violoncello (1971) <br /><br />Trio Catch:<br />Boglárka Pecze, Klarinette<br />Sun-Young Nam, Klavier <br />Yen-Ting Liu, Violoncello<br /><br />Karten: 15 Euro (erm. 10 Euro) <br />Tageskarte: 45 Euro (erm. 30 Euro)<br />an der Abendkasse und im Vorverkauf über Radialsystem V<br /><br /><strong>Sendung:</strong><br />Neue Musik, März 2013, 0.05 Uhr<br /><br />&quot;<strong><em>17.00 Uhr</em></strong>&quot;<br /><strong>Radialsystem V</strong><br /><br /><em>piano plus</em><br /><br />Sämtliche Klavierwerke von Arnold Schönberg sind hier zu hören. Ein in sich geschlossener Zyklus, abgeschlossen und eindeutig der Vergangenheit zuzuordnen? Was ist aus dem Klavier geworden? Wo könnte die chinesische Komponistin Lei Liang die Impulse für ihre Klangwelt gefunden haben?<br />Trio Catch liebt die Miniaturen, so die Luftströme von Beat Furrer und das Geburtstagsständchen des Italieners Franco Donatoni.<br /><br /><strong>Arnold Schönberg</strong> <br />Drei Klavierstücke op. 11 (1909)<br />Sechs kleine Klavierstücke op. 19 (1911)<br />Fünf Klavierstücke op. 23 (1920-1923)<br />Suite für Klavier op. 25 (1921-1923)<br />Klavierstücke op. 33a und op. 33b (1929/1931)<br /><br /><strong>Lei Liang</strong><br /><em>My Windows</em> (1996-2007)<br /><br />Pi-hsien Chen, Klavier<br /><br /><strong>Beat Furrer</strong><br /><em>Aer</em> für Klavier, Klarinette und Violoncello (1991) <br /><br /><strong>Franco Donatoni</strong><br /><em>Elly und Cerocchi 70</em> für Klarinette, Violoncello und Klavier (1998) <br /><br /><strong>Georges Aperghis</strong><br />Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier (1996) <br /><br />Trio Catch:<br />Boglárka Pecze, Klarinette<br />Sun-Young Nam, Klavier <br />Yen-Ting Liu, Violoncello<br /><br />Karten: 15 Euro (erm. 10 Euro) <br />Tageskarte: 45 Euro (erm. 30 Euro)<br />an der Abendkasse und im Vorverkauf über Radialsystem V<br /><br /><strong>Sendung:</strong><br />Neue Musik, März 2013, 0.05 Uhr<br /> <br /><br />&quot;<strong><em>19.00 Uhr</em></strong>&quot;<br /><strong>Radialsystem V</strong><br /><br /><em>piano plus</em><br /><br />"Schwachheit, Dein Name ist Weib!" heißt es in Shakespeares <em>Hamlet</em>. Aber ist es Schwäche, die Ophelia über den Wahnsinn in den Selbstmord treibt? <br /><br />Wolfgang Rihm hat diese Frage aktuell neu gestellt, angeregt durch Johannes Brahms. Aber anders als sein berühmter Kollege geht er nicht von den deutschen Übersetzungen, sondern von den englischen Originaltexten aus. <br /><br />"Sieh hinauf. Heut ist der Nachtraum heiter" heißt es in einem Sonett von Rainer Maria Rilke. Aribert Reimann ist der Stimmung auf der Spur. Ist sie wolkenlos und heiter? Nach jahrelangem sich Nähern kommt irgendwann der richtige Zeitpunkt zum Komponieren. "Das ist natürlich immer der Moment, auf den man wartet, dass das Stück einen an die Hand nimmt, und dann ergeben sich die Dinge von selbst", erklärt der erfolgreiche Komponist. Für den Hörer gehört es sicherlich zu den schönsten Momenten, wenn der Komponist und berühmte Liedbegleiter selbst gemeinsam mit Axel Bauni am Klavier und der Sopranistin Anna Lucia Richter in seine <em>Nacht-Räume</em> versinkt. <br /><br />Das Trio Catch schafft eine geheimnisvolle Dichte, in den hochsensiblen Klängen von Mark Andre ebenso wie in der kleinen theatralen Szene des Griechen Georges Aperghis.<br /><br /><strong>Wolfgang Rihm</strong><br /><em>Ophelia sings</em> für Sopran und Klavier (2012) <br /><br /><strong>Aribert Reimann</strong><br /><em>Nacht-Räume</em> für Klavier zu vier Händen und Sopranstimme (1988) <br /><br />Anna Lucia Richter, Sopran<br />Axel Bauni, Klavier<br />Aribert Reimann, Klavier<br /><br /><strong>Mark Andre</strong><br /><em> ... als 1 ... </em> für Klarinette, Violoncello und Klavier (2001) <br /><br /><strong>Georges Aperghis</strong><br />Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier (1996) <br /><br />Trio Catch:<br />Boglárka Pecze, Klarinette<br />Sun-Young Nam, Klavier <br />Yen-Ting Liu, Violoncello<br /><br />Karten: 15 Euro (erm. 10 Euro) <br />Tageskarte: 45 Euro (erm. 30 Euro)<br />an der Abendkasse und im Vorverkauf über Radialsystem V<br /><br /><strong>Sendung:</strong><br />Neue Musik, März 2013, 0.05 Uhr<br /><br /><br />&quot;<strong><em>21.30 Uhr</em></strong>&quot;<br /><strong>Radialsystem V</strong><br /><br /><em>VIER oder QUARTETT</em><br /><br />VIER – das ist ein analog-medialer Raum, der nach 30 Jahren Vorbereitung unvermutet plötzlich zündet: ergebnisoffen, unvorhersehbar (wörtlich: improvisus), in dem sich die soziale Plastik als kollektive Eskapade bildet. Ein QUARTETT zur Läuterung, als Rampe, ästhetische Ambulanz, Anlauf zum Sprung ... ohne Netz und doppelten Boden - aber in vieldimensionaler Matrix: PRAXIS!<br /><br />"Nichts ist dem Geist erreichbarer als das Unendliche." (Novalis)<br /><br /> <em>Klänge und Texte:</em><br />Cathy Milliken <br />Robyn Schulkowsky <br />Manos Tsangaris <br />Dietmar Wiesner<br /><br />Cathy Milliken, Oboe<br />Robyn Schulkowsky, Percussion<br />Manos Tsangaris, Instrumente<br />Dietmar Wiesner, Flöte<br /><br />Karten: 15 Euro (erm. 10 Euro) <br />Tageskarte: 45 Euro (erm. 30 Euro)<br />an der Abendkasse und im Vorverkauf über Radialsystem V<br /><br /><strong>Sendung:</strong><br />Neue Musik, März 2013, 0.05 Uhr<br /><br /><br />&quot;<strong>27. Januar 2013</strong>&quot;<br /><em> 20.00 Uhr</em><br /><strong>Großer Sendesaal des rbb</strong><br /><br /><em>213. Konzert Musik der Gegenwart</em><br /><br />Aus dem Dunkel geboren<br />Über kunstvolle Melodien führen die beiden Solistinnen mit dem Orchester in einen Klangraum zwischen Himmel und Erde. "Offenes Hören von Licht" ist die Assoziation, die die koreanische Komponistin Younghi Pagh-Paan (geboren in Cheongju, Südkorea, 1945) leitete. <br /><br />Einen poetischen Klangraum von Einsamkeit und Angst findet Michel van der Aa (geboren in Oss, Niederlande, 1970) in fünf Gedichten von Dickinson bis Hirs. Er erweitert den Raum der Orchesterinstrumente mit elektronischen Mitteln. <br /><br />Als Dirigent und Professor für Musiktheorie bringt Nader Mashayekhi (geboren in Teheran 1958) westliche Musik in die Kulturwelt seiner Heimat. Als Komponist sucht er nach einer bewusstseinserweiternden Begegnung der Kulturen. <br /><br />In seinem Kommentar zum Stück schreibt Georg Katzer (geboren in Habelschwerdt/Schlesien 1935): "Das Stück entstand aber als Reaktion auf Francis Fukuyamas provokantes Buch <em>The End of History and the Last Man</em>. Wie denn? Das Ende des Kommunismus als das Ende der Geschichte verkünden, während manche Völker noch gar keine eigene Geschichte hatten, weil sie ihnen verwehrt wurde? Und wer dreht ständig die Kurbel an der "orgue de la barbarie' und schreibt blutige Historie?" <br /><br /><strong>Michel van der Aa</strong><br /><em>Spaces of Blank</em> für Mezzosopran, Orchester und Zuspielung (2010) <br /><br /><strong>Younghi Pagh-Paan</strong><br /><em>Der Glanz des Lichts</em><br />in memoriam Teresa von Ávila (1515–1582) et Edith Stein (1891–1942)<br />Doppelkonzert für Violine, Viola und kleines Orchester (2011/2012) <br /><br /><strong>Nader Mashayekhi</strong> <br /><em>Das Ende der Erinnerung</em> für Orchester (2002) <br /><br /><strong>Georg Katzer</strong><br /><em>Die Leier drehen</em> für Orchester (2006) <br /><br />Nora Fischer, Mezzosopran<br />Melise Mellinger, Violine<br />Barbara Maurer, Viola<br />Deutsches Symphonie-Orchester Berlin<br />Leitung: Lucas Vis<br /><br />Karten: 18 Euro (erm. 12 Euro)<br />an der Abendkasse und im Vorverkauf über den rbb<br /><br /><strong>Sendung:</strong><br />Konzert, 14. Februar 2013, 20.03 Uhr</p>

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