Donnerstag, 24. Juli 2014MESZ04:37 Uhr

Länderreport

HamburgAlles Hafen, oder was?
Teile des Hamburger Hafens und die Elbe im Licht der untergehenden Sonne.

Wer Hamburg verstehen will, muss sich mit dem Hafen auseinandersetzen. Ein Hafen, der die Menschen prägte durch Arbeit oder Arbeitsverlust. Vergangene Seefahrerromantik trifft auf industriellen Containercharme.Mehr

Vor 100 JahrenDer Krieg im Tagebuch
Zu sehen sind jubelnde Soldaten am Fenster eines Zuges, der sie im August 1914 an die Front des Ersten Weltkrieges bringt.

Im Juli zieht er in den Krieg nach Frankreich. Anfang Oktober 1914 kommt Georg Neubelt verletzt in ein Lazarett und bleibt von weiteren Fronteinsätzen verschont. Über diese Zeit hat der Infanterist ein Kriegstagebuch geführt.Mehr

9. November 1989Richtig erinnern
Nach der Öffnung der Grenzen der DDR zur BRD und Westberlin am 9. November 1989 werden überall auch provisorische Übergangsstellen eingerichtet. Auch in der Ebertstraße strömen Tausende nach erfolgtem Mauerdurchbruch in den Westen.

Mehr Engagement zum 9. November, fordern Opposition und Bürger von der thüringischen Landesregierung. Denn diese scheint den 3. Oktober für ausreichend zu halten, um dem Herbst 1989 zu gedenken. Mehr

weitere Beiträge

Länderreport / Archiv | Beitrag vom 04.12.2012

Über dieser Stadt ist (k)ein Himmel

Berlin im Kinofilm

Der Neptunbrunnen auf dem Alexanderplatz in Berlin
Der Neptunbrunnen auf dem Alexanderplatz in Berlin (picture alliance / dpa /Anja Bertuch)

"Über dieser Stadt ist kein Himmel," hier ist nicht mal Wetter. Und "der Berliner hat keine Zeit". So stehts geschrieben bei Kurt Tucholsky. Und dennoch. Auffallend viele Filme berufen sich im Titel auf den Himmel über Berlin. Und nicht selten glaubt sich der durch die Großstadt Eilende in einem Film.

Berührende Szenen und absurde Situationen - es gibt sie zuhauf hierorts. Berlin hat also sogar das, was es nicht hat. Einen Himmel zum Beispiel. Wenig verwunderlich, denn: Keine deutsche Stadt hat sich auf der Kinoleinwand derart verewigt wie Berlin. Hier laufen Geschichten rum. Und ebenso viele filmische Ansichten, Interpretationen und Phantasien. Mit den Menschen laufen die Bilder. Und da sind wir wieder bei Tucholsky : "Diese Stadt zieht mit gefurchter Stirne ... ihren Karren ... "

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