Samstag, 20. Dezember 2014MEZ16:09 Uhr

Länderreport

Die Stadt der EinheitBerlin hat viele Defizite
Ein Kinderwagen und ein Kind stehen in einem Hinterhof im Ost-Berliner Stadtbezirk Prenzlauer Berg, aufgenommen im Jahr 1981.

Ost und West: Die Teilung und die Unterschiede waren und sind in Berlin oft schon innerhalb eines Straßenzuges spürbar. In der Stadt selbst schreitet die Angleichung zwar voran, doch am Finanztropf wird die Stadt weiterhin hängen.Mehr

Deutsche EinheitOst bleibt Ost, West bleibt West
Ein abgestorbener Baum in einem Feld in Brandenburg

Keinem werde es schlechter gehen, aber vielen besser - das versprach 1990 der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl. Doch fast 25 Jahre später stellen Forscher fest: Die Lebensverhältnisse in Ost und West werden verschieden bleiben. Wahrscheinlich für immer.Mehr

NeckarVon der Kloake zur Lebensader
Auf dem Neckar in Tübingen amüsieren sich Studenten beim traditionellen Stocherkahn-Rennen.

Lange habe sich die Schwaben nicht für den Neckar interessiert. Sie sahen die 362 Flusskilometer zwischen Villingen und Mannheim nicht als Lebensader - sondern als Kloake. Doch inzwischen hat sich das Image des Neckar deutlich verbessert.Mehr

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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 04.12.2012

Über dieser Stadt ist (k)ein Himmel

Berlin im Kinofilm

Der Neptunbrunnen auf dem Alexanderplatz in Berlin
Der Neptunbrunnen auf dem Alexanderplatz in Berlin (picture alliance / dpa /Anja Bertuch)

"Über dieser Stadt ist kein Himmel," hier ist nicht mal Wetter. Und "der Berliner hat keine Zeit". So stehts geschrieben bei Kurt Tucholsky. Und dennoch. Auffallend viele Filme berufen sich im Titel auf den Himmel über Berlin. Und nicht selten glaubt sich der durch die Großstadt Eilende in einem Film.

Berührende Szenen und absurde Situationen - es gibt sie zuhauf hierorts. Berlin hat also sogar das, was es nicht hat. Einen Himmel zum Beispiel. Wenig verwunderlich, denn: Keine deutsche Stadt hat sich auf der Kinoleinwand derart verewigt wie Berlin. Hier laufen Geschichten rum. Und ebenso viele filmische Ansichten, Interpretationen und Phantasien. Mit den Menschen laufen die Bilder. Und da sind wir wieder bei Tucholsky : "Diese Stadt zieht mit gefurchter Stirne ... ihren Karren ... "

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