Freitag, 24. Oktober 2014MESZ09:04 Uhr

Länderreport

DialekteHessische Zungenbrecher
Für den hessischen Satz "Wermsche uff’m Termsche mi’m Schermsche unnerm Ermsche" braucht die Zunge etwas Übung.

Wie baut man Zungenbrecher auf hessisch? Ganz einfach: Man sammelt viele -ich, -ech und -chen Laute und formt sie um in -isch, -esch und -sche. Alles klar? Hier kommen ein paar gelungene Beispiele.Mehr

Ost-West-RevueFrankfurt - am Main und an der Oder
Die Hochhauskulisse der Bankenmetropole Frankfurt am Main ragt hinter dem Stadtteil Sachsenhausen hervor.

Bei der Revue "Frankfurt" steht Rainald Grebe nicht selbst auf der Bühne, sondern betreibt Feldforschung im Hintergrund. Aus den Geschichten von Menschen mit Bezügen zu beiden Frankfurts will er eine Show machen - Ergebnis noch offen.Mehr

AsylpolitikDen Notstand verwalten
Mehrere Flüchtlinge sitzen am 10.10.2014 in München (Bayern) auf dem Gelände der Bayernkaserne neben ihren Koffern auf dem Asphalt. Am Abend zuvor haben rund 150 Flüchtlinge für eine bessere Unterbringung demonstriert.

Die meisten Flüchtlinge in Deutschland kommen über Bayern. Hier fehlt es neben zumutbaren Unterkünften vor allem an Sozialarbeitern. Für Auffanglager, Kommunen, Schulen oder die Bundespolizei ist das ein kaum zu bewältigender Kraftakt. Mehr

weitere Beiträge

Länderreport / Archiv | Beitrag vom 04.12.2012

Über dieser Stadt ist (k)ein Himmel

Berlin im Kinofilm

Der Neptunbrunnen auf dem Alexanderplatz in Berlin
Der Neptunbrunnen auf dem Alexanderplatz in Berlin (picture alliance / dpa /Anja Bertuch)

"Über dieser Stadt ist kein Himmel," hier ist nicht mal Wetter. Und "der Berliner hat keine Zeit". So stehts geschrieben bei Kurt Tucholsky. Und dennoch. Auffallend viele Filme berufen sich im Titel auf den Himmel über Berlin. Und nicht selten glaubt sich der durch die Großstadt Eilende in einem Film.

Berührende Szenen und absurde Situationen - es gibt sie zuhauf hierorts. Berlin hat also sogar das, was es nicht hat. Einen Himmel zum Beispiel. Wenig verwunderlich, denn: Keine deutsche Stadt hat sich auf der Kinoleinwand derart verewigt wie Berlin. Hier laufen Geschichten rum. Und ebenso viele filmische Ansichten, Interpretationen und Phantasien. Mit den Menschen laufen die Bilder. Und da sind wir wieder bei Tucholsky : "Diese Stadt zieht mit gefurchter Stirne ... ihren Karren ... "

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