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Trikots und Totenköpfe

Das Geschäft mit Fußball-Fanartikeln boomt

Von Günter Herkel

Spieler des FC Bayern München: Je erfolgreicher der Verein, umso beliebter die Trikots.
Spieler des FC Bayern München: Je erfolgreicher der Verein, umso beliebter die Trikots. (picture alliance / dpa / Peter Kneffel)

Trikots und T-Shirts, ein Toaster, der das Vereinslogo ins Brot brennt, Bettwäsche in den Klubfarben – Merchandising-Artikel sind für die Vereine längst zur wichtigen Einnahmequelle geworden.

In der Spielzeit 2010/11 erzielten die 54 Klubs der drei höchsten deutschen Ligen mit dem Verkauf von Fanartikeln fast 172 Millionen Euro – ein neuer Rekordwert, der in der vergangenen Saison vermutlich noch übertroffen wurde.

Den Löwenanteil der Verkäufe erwirtschaften natürlich die Erstligisten, allen voran Traditionsvereine wie der FC Bayern München, Borussia Dortmund und Schalke 04. Auch das Totenkopf-Logo des Zweitligisten FC St. Pauli ist ein erfolgreicher Marketingschlager.

Je besser das Team ist, desto mehr brummt der Absatz von Fanartikeln. Den Hauptumsatz mit Schals und Mützen machen die Klubs nach wie vor über eigene stationäre Verkaufsstellen im und am Stadion. Aber auch das Onlinegeschäft wird immer wichtiger. Längst haben einige Vereine ihr Standard-Sortiment aus Trikots und Schals um Modelinien erweitert.

Auch für Frauen und Kinder gibt es mittlerweile eigene Kollektionen. Manchen Fans geht diese Tendenz allerdings zu weit.


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