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Filme der Woche / Archiv | Beitrag vom 21.11.2012

"Transpapa"

Vater und Tochter auf der Suche nach der Frau in sich

Von Anke Leweke

Sophia (Devid Striesow) und seine Tochter Maren (Luisa Sappelt) lernen sich neu kennen. (besseralsecht)
Sophia (Devid Striesow) und seine Tochter Maren (Luisa Sappelt) lernen sich neu kennen. (besseralsecht)

Wie gehen eigentlich Kinder damit um, wenn ihre Eltern das Geschlecht wechseln? "Transpapa" nimmt sich dem Thema an und erzählt auf charmante Art und Weise die Geschichte von Maren und Sophia, die beide lernen müssen, zur Frau zu werden.

Maren ist in der Pubertät und die Jungen in ihrer Schule halten sie für frigide. Die Mutter ist wiederum nur mit ihrer eigenen Verliebtheit beschäftigt und hat keine Zeit für die Ängste der Tochter. Der Vater wohnt schon lange nicht mehr zu Hause. Und nicht nur das, er ist mittlerweile eine Frau und nennt sich Sophia.

"Transpapa" erzählt von der langsamen Annäherung zweier Menschen, die sich als Außenseiter fühlen, die sich selbst und ihr Geschlecht noch kennenlernen müssen. Denn nicht nur Maren, sondern auch ihr Vater muss lernen "Frau zu werden". Dieses Zusammentreffen zweier unverhoffter Seelenverwandter fällt mal heiter, mal ernsthaft aus. Das charmante Spiel der beiden Darsteller, die Nähe der Regisseurin zu ihren Helden und deren Problemen, machen vergessen, dass man es hier mit einer reinen Fernsehproduktion zu tun hat.

Deutschland 2011. Regie: Sarah Judith Mettke. Darsteller: Luisa Sappelt, Devid Striesow, Sandra Borgmann, Fritzi Haberlandt, Horst Sachtleben, Florence Kassumba, Damian Hardung, Ron Holzschuh, Arno Kempf. 90 Minuten.

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