Montag, 25. Mai 2015MESZ11:27 Uhr

Hörspiel

FlüggeICHI - oder der Traum vom Roman
Hörspiel: „ICHI oder der Traum vom Roman", Produktion Deutschlandradio Kultur 2014Abgebildet: Brigitte Hobmeier  (Deutschlandradio / Jonas Maron)

Ichi streift mit einem toten Vogel in der Hand durch die Welt und versucht einen Roman zu schreiben. Das ist nicht einfach, wenn man kein Dach über dem Kopf hat. So begibt sich Ichi auf eine Reise und sucht nach dem Echo des Vogels.Mehr

Spekulanten an der Pariser BörseDas Geld (Teil 1)
Der französische Schriftsteller Émile Zola (picture alliance /dpa)

Paris 1864. Nach seinem Bankrott sehnt sich der Börsianer Saccard nach der Rückkehr an die Pariser Börse. Sein Nachbar, der Ingenieur Georges Hamelin, träumt davon, mit Hilfe eines ausgebauten Transportwesens im Orient prosperierenden Einfluss zu gewinnen. Mehr

Ursendung - AltersweiseTraurigkeit und Melancholie
Der Autor: Bonn Park (Deutschlandradio - René Fietzek   )

Riesenschildkröte George, der letzte seiner Art, hat alles erlebt: Kriege, Revolutionen, Erfolge und Niederlagen, Liebe und Trennungen. Nun sehnt er sich nach der warmen Sandmulde, in der er geboren wurde. Dort will er sterben. Mehr

weitere Beiträge

Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 03.10.2012

Transitraum - Übergang

Ursendung

Radiomontage von Marianne Weil

Erich Honecker, ehemaliger Staatschef der DDR (AP Archiv)
Erich Honecker, ehemaliger Staatschef der DDR (AP Archiv)

Nach dem 3. Oktober 1990 ist Deutschland ein einziger Transitraum. Im Westen ändert sich scheinbar nichts. Im Osten bricht scheinbar alles zusammen. Das Radio berichtet kontinuierlich: Erich Honecker flieht nach Moskau, Schalck-Golodkowski lebt am Tegernsee, Detlev Rohwedder wird ermordet.

Finanzdebatte im Bundestag, Giftstoffe in der Elbe, Stasiakten, Gewalt gegen Ausländer in Hoyerswerda. Und während die Ölquellen in Kuweit brennen, rufen die Menschen plötzlich nicht mehr "Helmut, Helmut" sondern "Lügner, Lügner".

"Transitraum" ist eine Recherche in unserem Gedächtnis, eine Montage aus Archiv-Material mit Wetter, Musik und Nachrichten.


Regie: Marianne Weil
Ton: Jean Szymczak
Produktion: DKultur/RB/SR 2012
Länge: 73.32 min.

Marianne Weil, 1947 in Darmstadt geboren. Sezierte, inszenierte und montierte in zahlreichen Stücken die Rhetorik des Kalten Krieges. Zuerst in: "Dem ...eutschen ...olke" (SR/SFB 1995). Zuletzt in: "Wilde Tiere in Berlin" (DKultur 2009).

Anschließend:
Interview mit der Autorin von Sabine Wollowski


Transitraum <br> Hörspielreihe im Deutschlandradio Kultur