Mittwoch, 22. Oktober 2014MESZ03:41 Uhr

Die Reportage

TV-TalksFrau Illner und Herr Huber

800 Sendungen in zwölf Jahren: Erich Huber sitzt regelmäßig im Publikum von TV-Talkshows - und das mit Leidenschaft. Wir haben ihn durch seine Fernsehwoche begleitet.Mehr

ParaguayMusik aus Abfall
Das Schild am Eingang der "Escuela de Música" in der Armensiedlung Bañado in Paraguays Hauptstadt Asunción.

Cateura liegt am Rande der Hauptstadt Paraguays – und ist die Müllkippe der Stadt. Kein Ort für Musik? Der Abfallexperte und Hobbygitarrist Favio Chavez hatte eine geniale Idee: aus Müll Instrumente zu machen. Mehr

Feeling GoodHeroin auf Rezept
Spritze, Löffel, Feuerzeug

Der Arzt Thomas Peschel hat in Berlin die einzige private Heroinambulanz Deutschlands eröffnet und ist der festen Überzeugung: Heroin ist kein Suchtstoff, sondern für manche Patienten das beste Psychopharmakum. Doch viele Menschen fremdeln mit dem Modell.Mehr

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Die Reportage / Archiv | Beitrag vom 22.07.2012

Totilas - Leben als Wundertier

Das teuerste Dressurpferd der Welt kann nicht zu Olympia

Von Carolin Pirich

Matthias Rath mit Totilas bei der Deutschen Meisterschaft der Dressurreiter 2012.
Matthias Rath mit Totilas bei der Deutschen Meisterschaft der Dressurreiter 2012. (picture alliance / dpa / Marius Becker)

Wenn die deutschen Dressurpferde zu den Olympischen Spielen nach London reisen, dann wird einer fehlen: Totilas, der sogenannte Wunderhengst. Die deutsche Hoffnung auf Gold im Dressurreiten bleibt zu Hause, weil sein Reiter krank im Bett liegt.

Sportlerpech, könnte man meinen, wäre da nicht das monate- und jahrelange Mediengerangel um Totilas, das teuerste Dressurpferd der Welt, für das der Züchter Paul Schockemöhle angeblich 10 Millionen Euro bezahlt hat. Mit einer inszenierte Marketingkampagne und durch permanente Medienpräsenz wurde der Druck auf Pferd und Reiter groß - zu groß, wie nun gemutmaßt wird.
Carolin Pirich über einen Erfolg, der womöglich zu perfekt geplant war.

Carolin PirichCarolin Pirich (Carolin Pirich) "Ich war nie ein Pferdemädchen, hatte nie Poster mit Pferden an der Wand oder Pferdebücher verschlungen. Aber als ich einmal bei Totilas in der Box stehen durfte, da war ich schon fasziniert. Ein Pferd, so schön wie gemalt mit einer Ausstrahlung, der man sich nicht entziehen kann. Aber was mich am meisten berührt hat, war die Frage: Wie geht es dabei dem jungen Reiter, der immer im Schatten des Tieres stehen muss?"

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textforma

Links bei dradio.de:

Portal Olympische Sommerspiele in London