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Die Reportage

Bahn reduziert Angebot Der letzte Nachtzug nach Paris
Nachtzug Berlin-Paris - Abfahrt am Berliner Hauptbahnhof

Schlafwagen, Zufallsbekanntschaften und malerische Sonnenaufgänge vor Paris. Mit der Reiseromantik im Nachtzug Berlin-Paris ist nun aber Schluss. Nach 50 Jahren wird der Betrieb eingestellt. Unser Autor Moritz Metz hat sich zuvor noch einmal unter die Reisenden gemischt. Mehr

Armut in den USAAbgehängt in West-Virginia
Graffiti an einer Wand an einer Kreuzung in Welch, der größten Stadt im McDowell County

McDowell County hat prozentual die meisten Drogensüchtigen, schwangeren Teenager, Fettleibige und Gefängnisinsasse in den USA - dennoch haben einige Bewohner den Glauben an die Zukunft nicht verloren.Mehr

KrankheitLieben heißt Pflegen
Ein Rollstuhl steht in einer Grünanlage.

Pflege ist Frauensache? Nicht ganz. Inzwischen pflegen 1,5 Millionen Männer die eigene Frau oder Mutter. Ingo Dahmer lebt gemeinsam mit Frau und Kindern in Dortmund. Mit gerade mal 38 Jahren erlitt seine Frau einen schweren Schlaganfall.Mehr

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Die Reportage / Archiv | Beitrag vom 22.07.2012

Totilas - Leben als Wundertier

Das teuerste Dressurpferd der Welt kann nicht zu Olympia

Von Carolin Pirich

Matthias Rath mit Totilas bei der Deutschen Meisterschaft der Dressurreiter 2012.
Matthias Rath mit Totilas bei der Deutschen Meisterschaft der Dressurreiter 2012. (picture alliance / dpa / Marius Becker)

Wenn die deutschen Dressurpferde zu den Olympischen Spielen nach London reisen, dann wird einer fehlen: Totilas, der sogenannte Wunderhengst. Die deutsche Hoffnung auf Gold im Dressurreiten bleibt zu Hause, weil sein Reiter krank im Bett liegt.

Sportlerpech, könnte man meinen, wäre da nicht das monate- und jahrelange Mediengerangel um Totilas, das teuerste Dressurpferd der Welt, für das der Züchter Paul Schockemöhle angeblich 10 Millionen Euro bezahlt hat. Mit einer inszenierte Marketingkampagne und durch permanente Medienpräsenz wurde der Druck auf Pferd und Reiter groß - zu groß, wie nun gemutmaßt wird.
Carolin Pirich über einen Erfolg, der womöglich zu perfekt geplant war.

Carolin PirichCarolin Pirich (Carolin Pirich) "Ich war nie ein Pferdemädchen, hatte nie Poster mit Pferden an der Wand oder Pferdebücher verschlungen. Aber als ich einmal bei Totilas in der Box stehen durfte, da war ich schon fasziniert. Ein Pferd, so schön wie gemalt mit einer Ausstrahlung, der man sich nicht entziehen kann. Aber was mich am meisten berührt hat, war die Frage: Wie geht es dabei dem jungen Reiter, der immer im Schatten des Tieres stehen muss?"

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textforma

Links bei dradio.de:

Portal Olympische Sommerspiele in London